Struktur und Curriculum

Angesiedelt am Wissenschaftszentrum Umwelt (WZU) in Augsburg und am Rachel Carson Center (RCC) in München bietet das Programm die Möglichkeit einer interdisziplinären Betreuung, die in dieser Form einzigartig ist. In der Regel wird jede:r Doktorand:in von drei Expert:innen aus drei Fächern betreut, wobei in jedem dieser Teams beide Universitäten vertreten sein sollen. Das Programm wird von internationalen Gastprofessor:innen, erfahrenen Praktiker:innen und kreativen Künstler:innenn/Autor:innen unterstützt, deren Arbeit sich auf Umweltthemen konzentriert. Die Studierenden forschen gemeinsam, nutzen die wissenschaftliche Expertise und die exzellenten öffentlichen Netzwerke beider Standorte und beteiligen sich an inter- und transdisziplinärer Wissenschaft, die helfen kann, Lösungen für die drängenden Umweltprobleme der Gegenwart zu finden.

 

Die drei Bereiche des Lehr- und Forschungsprogramms sind:

 

  • Die Transformation von etablierten Disziplinen und Wissenskulturen
  •  "Transformation" als Kernthema der Environmental Humanities
  • Ökologisches Wissen und transformative Praxis

Diese Schwerpunkte strukturieren das Programm als Ganzes und dienen als gemeinsame Bezugspunkte für alle Teilnehmer. Dies gilt auch für unsere innovativen Lehrformate. Während es Standardvorlesungen geben wird, um allen Studierenden ein gemeinsames Vokabular und interdisziplinäre Kompetenzen zu vermitteln, wird der größte Teil des Lehrens und Lernens in intensive Workshops verlagert. Diese finden teilweise auch in bayerischen Tagungszentren statt, darunter die Umweltforschungsstation "Schneefernerhaus" auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze.

 

The Schneefernerhaus © Kirsten Twelbeck

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