Forschungsbereich Digitalisierung

 

Was können digitale Technologien zu Gesundheitsförderung und Krankenversorgung beitragen? Wie sieht ein gesunder Umgang mit digitalen Technologien und Medien aus? Auf welche Weise verändert die Digitalisierung Strukturen und Prozesse im Gesundheitswesen? Wie beeinflussen damit verbundene Entwicklungen wie E-Health, Telemedizin und Gesundheitsapps die klassische Gesundheitsversorgung? Wie wandelt sich das Anforderungsprofil von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitswesen im Zuge der Digitalisierung? Wie können sie bestmöglich auf Veränderungen durch die Digitalisierung vorbereitet werden?

 

Nachfolgend finden Sie die laufenden Projekte im Forschungsbereich Digitalisierung. Einen Überblick über abgeschlossene Projekte gibt das Projektarchiv Digitalisierung.

CARE REGIO

CARE REGIO – Bayerisch Schwaben als Leitregion für Pflege Digital

Das Gesamtziel des CARE REGIO-Verbundes ist die Konzeptionierung, Umsetzung und Etablierung einer Leitregion für die ‘Pflege digital’ in Bayerisch Schwaben. Dazu gehört die Vernetzung aller relevanten Beteiligten. Dies bedeutet, die bestehenden Versorgungsstrukturen in der Pflege zu analysieren, neue Möglichkeiten zur Erleichterung und Unterstützung basierend auf technisch-digitalen Systemen oder Prozessen aufzuzeigen und mit allen Beteiligten in der Pflege unter Einbezug der Privatwirtschaft, Dienstleistern und Kostenträgern zu diskutieren und diese zu erproben.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Frank Kramer (IT-Infrastrukturen für Translationale Medizinische Forschung)

DigiMed

Bayern für die Medizin der Zukunft  
(Digi-)medizinischen Fortschritt datenschutzkonform gestalten

Das Forschungsprojekt DigiMed Bayern soll die Entwicklung der P4-Medizin im Kontext von Herz-Kreislauferkrankungen optimieren. P4-Medizin steht für einen prädiktiven, präventiven, personalisierten und partizipatorischen Ansatz, der eine der erfolgversprechendsten Entwicklungen in Richtung einer ganzheitlicheren und effizienteren Gesundheitsversorgung in Aussicht stellt, weil er eine bessere Einschätzung von Erkrankungsrisiko, Krankheitsverlauf und Therapieerfolg ermöglicht.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Ulrich M. Gassner (Jura)

DIGISTA

Die digitale Stadt

DIGISTA analysiert als Verbund die Bedeutung der materialen Dimension des Medienwandels für die Konstitution und Veränderung urbaner Kommunikationskultur.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Elisabeth André (Menschzentrierte Künstliche Intelligenz)

Prof. Dr. Jeffrey Wimmer (Kommunikationswissenschaft/Medienrealität) (Verbundsprecher und -leitung)

 

EmmA

Emotionaler mobiler Avatar als Coaching-Assistent in der psychologischen Unterstützung

Das Ziel des Projekts EmmA ist es, ein mobiles Assistenzsystem zu entwickeln, das zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz sowie bei der betrieblichen Wiedereingliederung nach einer psychischen Erkrankung genutzt werden kann.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Elisabeth André (Menschzentrierte Künstliche Intelligenz)

Forschungsverbund ForDigitHealth

Digitaler Stress in seiner Gesamtheit interdisziplinär erforschen

Bayerischer Forschungsverbund ForDigitHealth soll den digitalen Stress in seiner Gesamtheit interdisziplinär erforschen, analysieren und adressieren. Im Forschungsverbund arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf Disziplinen zusammen. Diese sich ergänzenden Fachgebiete untersuchen im Rahmen des Verbundes auch projekt- und themenübergreifende Fragestellungen. Unterschiedliche Sichtweisen von Disziplinen und Einzelprojekten werden auf diese Weise integriert, um sowohl Personen in Entscheidungspositionen als auch Nutzerinnen und Nutzern digitaler Technologien und Medien Erklärungen und Hinweise zu einem gesunden Umgang zu bieten.

 

Gesamtprojektleitung:

Prof. Dr. Elisabeth André (Menschzentrierte Künstliche Intelligenz)
Prof. Dr. Nicolas Rohleder (Gesundheitspsychologie)

 

Teilprojekte an der Universsität Augsburg:

Bewältigung von digitalem Stress am Arbeitsplatz

Stressbezogene Medienpraktiken im freizeitbezogenen Medienalltag

Digitaler Stress in den Medien

Digital unterstütztes Stress-Coping

Aufmerksame, stresssensible und gesundheitsförderliche KI-Komponenten

 

MindBot

MindBot – Mental Health promotion of cobot Workers in Industry 4.0

MindBot zielt darauf ab, Methoden und Lösungen zur Förderung der psychischen Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Industrie 4.0 zu entwickeln, die mit sogenannten Co-Bots kooperative Aufgaben durchführen.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Elisabeth André (Menschzentrierte Künstliche Intelligenz)

Abgeschlossene Projekte dieses Forschungsbereiches finden Sie im Projektarchiv Digitalisierung.

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