Ann Kristin Augst, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Soziologie, Gesundheitsforschung

Promotion

Beginn:

Mai 2017

 

Fachbereich:

Soziologie mit Schwerpunkt Gesundheitsforschung

 

Betreuerinnen und Betreuer:

Prof. Dr. Alexandra Manzei

 

Die »Unordnung der Geschlechter« im deutschen Gesundheitssystem. Eine Untersuchung geschlechtsspezifischer Begriffe und Praktiken in Medizin und Gesundheitsversorgung

Im deutschen Gesundheitssystem wird Geschlecht nach wie vor in erster Linie zweigeschlechtlich gedacht. Dies ist vor allem auf struktureller, aber auch auf interaktionaler Ebene beobachtbar. Für transgeschlechtliche Personen beispielsweise, die dieser Vorstellung nicht entsprechen, sind damit Versorgungslücken und -probleme verbunden. Gleichzeitig lässt sich auf gesamtgesellschaftlicher Ebene eine Pluralisierung von Geschlechtsidentitäten und -praktiken beobachten, die auf juristischer Ebene bereits zur Einführung einer dritten Geschlechtskategorie geführt hat. Im Rahmen des Dissertationsprojektes wird untersucht, welche Folgen diese Entwicklungen auf begrifflicher und praktischer Ebene für Medizin und Gesundheitswesen haben.

 

Anna Bauer, M.A.

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Soziologie mit Berücksichtigung der Sozialkunde

 

Promotion

Beginn:

November 2018

 

Fachbereich:

Soziologie unter Berücksichtigung der Sozialkunde

 

Betreuerinnen und Betreuer:

Prof. Dr. Armin Nassehi

Prof. Dr. Werner Schneider

 

Vergesellschaftung des Sterbens - Soziologie der organisierten Begleitung Sterbender im ambulanten Kontext

Das eigene Zuhause war und ist bis heute der relevanteste Sterbeort. Ein gutes Sterben im anonymen Krankenhausbetrieb scheint unvorstellbar und nährt das bürgerliche Ideal eines Sterbens zu Hause im Kreis der Familie. Trotz der Bemühungen der Hospiz- und Palliativbewegung um alternative Sterbeorte können weder stationäre Hospize noch Palliativstationen ein Zuhause sein, und dieses ebenso wenig als Wunschsterbeort ablösen. In dem hier vorgestellten Promotionsvorhaben soll untersucht werden, wie durch die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) das Sterben zu Hause in Organisationsroutinen überführt und damit vergesellschaftet wird. Es geht dabei um die soziologische Fragestellung nach sozialer Ordnungsbildung, also danach, wie aus einer Perspektive palliativmedizinischer Praxis Kontingenz, Unsicherheit und Risiken bearbeitet werden. Anhand der Beschreibungen von Mitarbeitenden der SAPV soll mittels eines systemtheoretisch-hermeneutischen Verfahrens die Kommunikationslogik auf den Ebenen der Interaktion, Organisation und Gesellschaft rekonstruiert werden. Interessant scheint dann, wie sich eine palliativmedizinische Praxis zu Hause unterschiedlichen Zugzwängen fügt, bspw. aus dem auf lange Episoden angelegten Interaktionskontakt mit Patienten sowie An- und Zugehörigen, aus der Organisation beim Treffen von Entscheidungen im multiprofessionellen Team unter den Augen anderer spezialisierter Perspektiven und aus einem gesellschaftlichen Erwartungshorizont, der sich für Palliativmediziner leicht als Störfaktor herausstellen kann. Mit diesem Promotionsvorhaben soll eine soziologische Theorie der ambulanten Palliativmedizin entwickelt werden und damit bestehende medizin- und professionssoziologische Ansätze ergänzt werden.

 

Dr. Diana Egermann-Krebs

Dr. Diana Egermann-Krebs
Akademische Rätin a.Z.
Europäische Ethnologie

Habilitation

Beginn:

April 2016

 

Fachbereich:

Europäische Ethnologie/Volkskunde

 

Betreuerinnen und Betreuer:

Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel

Prof. Dr. Günther Kronenbitter

Prof. Dr. Michael Simon

 

Sauberkeit und Eigensinn. Hygieneerziehung und kultureller Wandel von 1949 bis 1989/89

Gesundheit und Krankheit werden nicht nur medizinisch definiert, sondern sind kulturelle, gesellschaftliche sowie individuelle Konstruktionen. Sie müssen stets aufs Neue ausge-handelt werden. Diese Aushandlungen und Konstruktionen zu erforschen, ist eine der Aufgaben der Europäischen Ethnologie/Volkskunde. Aber nicht nur die Begriffe und Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit spielen im Feld der volkskundlichen Gesundheitsforschung eine Rolle, sondern auch die Vorstellungen von Sauberkeit und Hygiene. Das Habilitationsprojekt setzt sich mit Fragen zu Hygienepraktiken und Fragen zur Vermittlung von Wissen über Hygiene und damit der Gesundheitsprävention auseinander. Zugleich soll dem damit einhergehenden kulturellen Wandel nachgegangen werden. Fragen von Sauberkeit, Krankheitsvermeidung und gesundheitlicher Vorsorge betreffen uns tagtäglich und sind uns so selbstverständlich geworden, dass wir sie nicht mehr hinterfragen. Woher jedoch stammen unsere Vorstellungen, unser Wissen und warum wenden wir welche Hygienepraktiken an? Es wird darüber hinaus analysiert, welche Rolle der Staat als exogene Dominante im Bereich der Erziehung und Wissensvermittlung spielt. Beispielsweise sind wir es heute in öffentlichen Toiletten gewöhnt, Papierhandtücher zur Verfügung zu haben. Durch gezielte staatlich veranlasste Propaganda erfolgte ein Wandel in der Nutzung von Gemeinschaftshandtüchern hin zum heutigen Papierhandtuch. Das Projekt ist zeitlich auf die Jahre 1949 bis 1989/90 eingegrenzt und nimmt die unterschiedlichen Strategien der beiden deutschen Staaten, der BRD und der DDR, vergleichend in den Blick. Neben der Auswertung von archivalischen Quellen ergänzen qualitative Interviews die Forschungen.

 

Dr. Florian Greiner

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Neuere und Neueste Geschichte

Habilitation

Beginn:

Oktober 2015

 

Fachbereich:

Neuere und Neueste Geschichte

 

Betreuerinnen und Betreuer:

Prof. Dr. Dietmar Süß

 

In Würde sterben? Die Debatte um das menschliche Lebensende in beiden deutschen Staaten nach 1945

Das Sterben entwickelte sich nach 1945 zu einem zentralen Konfliktthema. Infolge medizinischer Innovationen und demografischer Veränderungen verlängerte sich nicht nur das Lebensende, es verschoben sich zugleich auch die Sterbeorte. Mit dieser Entwicklung ging eine neue gesellschaftliche Problemdiagnose einher, die sich etwa in emotionalen Debatten um die vermeintliche „Tabuisierung“ des Todes und das anonyme Sterben in Krankenhäusern zeigte. Vor diesem Hintergrund untersucht das Projekt den Diskurs um das Lebensende in beiden deutschen Staaten. Was machte einen „guten Tod“ aus und mit welchen Mitteln wurde versucht, ein „Sterben in Würde“ in modernen Industrie-gesellschaften zu gewährleisten?

 

Katharina Harter, MPH

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Soziologie, Gesundheitsforschung

Promotion

 

Psychosoziale Faktoren und chronisch-entzündliche Hauterkrankungen

Projektbeschreibung folgt in Kürze.

 

Beate Haugwitz, Dipl.-Musiktherapeutin M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Musiktherapie

Promotion

Beginn:

2018

 

Fachbereich:

Musiktherapie

 

Betreuerinnen und Betreuer:

Prof. Dr. Susanne Metzner

 

Musiktherapie in der Früherkennung psychischer Störungen

Musiktherapie hat sich als fester Bestandteil multiprofessioneller psychiatrischer Behandlung etabliert. Während es zur Musiktherapie bei Schizophrenie und bei Depression bereits umfangreiche Therapieprozessforschung sowie Evidenznachweise in Form klinischer Studien gibt (Überblicksarbeiten siehe u.a. Gold 2005, 2013; Fachner/Erkkilä 2013; Metzner/Busch 2015), zeigt die Literaturrecherche, dass das Gebiet der musiktherapeutischen Behandlung von Patienten mit bipolaren Störungen bisher kaum empirisch beforscht worden ist.

Bipolare Störungen, die durch periodische Wechsel zwischen depressiven und manischen Symptomen charakterisiert sind, gehören zu den schwersten psychischen Störungen und sind mit einer hohen Suizidrate, einer häufig erst späten Diagnosestellung sowie einem großen Rückfallrisiko, schweren Komorbiditäten und langfristigem Abbau kognitiv-emotionaler Funktionen assoziiert.

Das Dissertationsprojekt wurde in Zusammenarbeit mit der Präventionsambulanz für psychische Störungen (Früherkennungszentrum) des Universitätsklinikums Dresden entwickelt. Forschungsschwerpunkt des Zentrums ist die Identifikation spezifischer Risikofaktoren und Diagnosekriterien für die Entwicklung einer bipolaren Störung, die eine frühe Hilfe bzw. die Prävention einer Manifestation der Erkrankung ermöglichen.

Im Rahmen des vorliegenden Projektes wurde ein exploratives qualitatives Studiendesign entwickelt, welches eine musiktherapeutische Kurzintervention im Einzelsetting beinhaltet. Die Zielgruppe sind hilfesuchende junge Menschen (12-35 J.), die bisher noch ohne manifeste Diagnose sind, aber auf Grund ihrer Symptomatik im Rahmen der laufenden Diagnostik in die Risikogruppe für bipolare Störungen eingeordnet worden sind. Die Datenerhebung erfolgt in Form von Video- und Audioaufzeichnung der Musiktherapiesitzungen, der schriftlichen Verlaufsdokumentation durch die Therapeutin sowie der standardmäßigen Erhebung anamnestischer und psychometrischer Daten anhand von validierten Messinstrumenten durch das Forschungszentrum. Bei der Auswertung des musiktherapeutischen Materials kommen etablierte systematische Analyseinstrumente für musikalischen Ausdruck und Interaktion zum Einsatz.

Der Fokus der Forschung liegt auf der Beobachtung affektiver und interaktioneller Regulationsfähigkeiten. Darüber hinaus werden Erkenntnisse über spezifische Ressourcen der betroffenen Menschen gewonnen, die sich in den musikalischen Interaktionen bemerkbar machen.

Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur transdiagnostischen Betrachtungsweise bei bipolaren Störungen zu leisten, indem Aussagen darüber getroffen werden, welche musikalischen und außermusikalischen Merkmale als symptomatisch für die bipolare Störung angesehen werden können. Daraus würden sich Hypothesen zu den Indikatoren für (musik-)therapeutische Veränderungsprozesse ableiten lassen, so dass die Basis für eine quantifizierende Follow-up-Studie gelegt wäre. Der Genehmigungsantrag bei der ansässigen Ethikkommission befindet sich in Vorbereitung.

 

Franziska Huber

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Medizinrecht und Rechtsphilosophie

  • Geschäftsführerin des Instituts für Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht (IBGM)

 

Promotion

Beginn:

April 2016

 

Fachbereich:

Öffentliches Recht, Medizinrecht und Rechtsphilosophie

 

Betreuerinnen und Betreuer:

Prof. Dr. Josef Franz Lindner

 

Die medizinische Indikation bei ärztlichen Maßnahmen

Die medizinische Indikation war lange Zeit ein "Kernstück ärztlicher Legitimation". Neben Aufklärung und Einwilligung sowie der Durchführung der Behandlung nach der lege artis galt die medizinische Indikation als eine zwingende Zulässigkeitsvoraussetzung ärztlicher Maßnahmen. Bedingt durch den medizinischen Fortschritt, den gesellschaftlichen Wandel und die rechtliche Praxis sowie das juristische Schrifttum, ist die medizinische Indikation nach und nach in den Hintergrund gerückt (worden). Die Arbeit versucht, diese Entwicklungen rechtlich zu greifen und die rechtliche Bedeutung der medizinischen Indikation zu klären.

 

Sabine Krauss, M.A.

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Soziologie mit Berücksichtigung der Sozialkunde

 

Promotion

Beginn:

Juni 2018

 

Fachbereich:

Soziologie mit Berücksichtigung der Sozialkunde

 

Betreuerinnen und Betreuer:

Prof. Dr. Werner Schneider

 

Organisation und Arbeit in der Palliative Care. Komplexe kooperative Dienstleistungsarbeit am Beispiel der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV)

Das Sterben wurde innerhalb des Gesundheitssystems lange vernachlässigt, weil bei sterbenden Menschen kurative medizinische Maßnahmen keinen Sinn mehr machen. In Deutschland wurde 2007 die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) eingeführt mit dem Ziel, auch unter schwierigen Voraussetzungen ein Sterben zu Hause möglich zu machen. Dafür sind neben den SAPV-Teams auch weitere Leistungserbringer, wie z.B. Pflegedienste, aber insbesondere auch Angehörige und Zugehörige notwendig.

Die Arbeit untersucht die SAPV unter zwei Gesichtspunkten: Erstens unter dem Blickwinkel von Dienstleistungsarbeit und zweitens unter dem Aspekt der Organisation, insbesondere unter dem Blickwinkel neoinstitutionalistischer Organisationsforschung. Die Arbeit soll darüber hinaus auch ein Beitrag sein, zentrale gesellschaftliche Fragen, Bedingungen und praktische Umsetzungen der Organisation von Care-Arbeit zu analysieren, denn die SAPV ist ein Ort innerhalb der Gesellschaft, an dem gesellschaftlich bedeutende und widersprüchliche Prozesse wirken und von wo aus Gegenbewegungen entstehen.

 

Marlene Lippok, M.A.

Lehrbeauftragte
Europäische Ethnologie

Promotion

Beginn:

April 2017

 

Fachbereich:

Europäische Ethnologie / Volkskunde

 

Betreuerinnen und Betreuer:

Prof. Dr. Günther Kronenbitter

 

,Achtsame Totenfürsorge’ – diskursanalytische Beobachtungen bei sog. alternativen BestatterInnen und in der Hospizbewegung

Die ehemals gängige Praxis der Versorgung der Verstorbenen durch die Angehörigen ist heute fast in Vergessenheit geraten. Durch die Hospizbewegung und das lebensweltlich wie wirtschaftlich begründete Engagement einiger BestatterInnen wird dies als aktive Form der Trauerarbeit inzwischen wieder häufiger praktiziert, stellt aber immer noch ein Randphänomen dar. Gemeinsames Ziel ist der Wiedergewinn einer bedeutungsvollen Verabschiedungskultur unter Einbeziehung der Angehörigen.

Die Praxis der liebevollen, persönlichen Leichenwaschung steht dabei der standardisierten und technisierten hygienischen Grundversorgung durch BestatterInnen gegenüber. Mittels eines diskursanalytischen Ansatzes möchte ich im Rahmen meiner Promotion den Motivationen, Zielsetzungen und Praktiken der ImpulsgeberInnen dieser Bewegung nachspüren und deren mögliche Einflussnahme wie gesellschaftliche Auswirkungen aufzeigen.

Die Totenfürsorge insgesamt wie die Bewegung der alternativen BestatterInnen stellt trotz vereinzelter Ansätze ein Forschungsdesiderat dar. Das Dissertationsthema greift damit zwei Aspekte der Bestattungskultur auf, die noch wenig Beachtung bekamen. Die bestehende Forschungsliteratur in Bezug auf Hospize wird darüber hinaus um die Facette der Versorgung Verstorbener erweitert. Damit sollen in einem Feld mit hoher kultureller und gesellschaftlicher Relevanz gesellschaftliche Trends erfasst und bestehende Forschungsergebnisse um neue Perspektiven bereichert werden.

 

Maria Christina Müller, M.A.

Akademische Rätin
Europäische Regionalgeschichte

Promotion

Beginn:

Oktober 2012

 

Fachbereich:

Europäische Regionalgeschichte sowie Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte

 

Betreuerinnen und Betreuer:

Prof. Dr. Marita Krauss

 

Wahrnehmungs- und Deutungsmuster zwischen „Wahn“ und „Wirklichkeit“ - Teufel, Gott und Magnetismus in der Psychiatrie des 19. und 20. Jahrhunderts (1849-1939)

Frühling 1916. Die Franzosen setzen Fische zur Spionage in der Kriegsführung ein. Was wie eine Nachricht über die Heranziehung von Tieren in der Kriegsführung wirkt, ist die Wahnvorstellung eines Patienten Anfang des 20. Jahrhunderts. Anhand hunderter historischer Krankenakten aus den Kreis-, Heil- und Pflegeanstalten bei Kaufbeuren wird untersucht, welche Phantasmen in einem Untersuchungszeitraum von 1849 bis 1939 auftreten. Das Forschungsprojekt stellt damit erstmals empirisch über einen längeren Zeitraum den Zusammenhang von Wahn und Kultur dar. Obwohl die Inhalte von den Betroffenen phantasiert werden, gelten sie als die mimetische Wiedergabe von Gegebenem und sozial Konstruiertem. Die je spezifische Weltsicht der dokumentierten Äußerungen des wahrzunehmenden Subjekts eröffnet einerseits den Blick auf den Lebenshintergrund und die Wissensbestände einer sozialen Gemeinschaft; andererseits werden dadurch Kriterien der Unterscheidung zwischen der realen und der fiktiven Welt aus der Sicht der Psychopathologie deutlich.

 

Dr. Joachim Rathmann

Lehrbeauftragter
Physische Geographie mit Schwerpunkt Klimaforschung

Habilitation

Beginn:

Juli 2015

 

Fachbereich:

Physische Geographie und Quantitative Methoden

 

Betreuerinnen und Betreuer:

Prof. Dr. Jucundus Jacobeit

Prof. Dr. Arne Friedmann

Prof. Dr. Thomas Köllner

Prof. Dr. Hubert Job

 

Ökosystemleistungen

Schöne Naturlandschaften aber auch städtische Grünflächen und Wälder leisten einen nennenswerten Beitrag zur Erhaltung menschlicher Gesundheit, fördern die Erholung und bewirken gleichzeitig eine schnellere Genesung. Das Millennium Ecosystem Assessment der Vereinten Nationen widmete sich 2001 dem globalen Zustand von Ökosystemen und ökosystemaren Dienstleistungen. Gemeint sind Leistungen, die von der Natur kostenfrei bereitgestellt werden und letztlich dazu dienen, menschliches Wohlbefinden (well-being) zu generieren oder zu erhöhen. In dem Projekt werden unterschiedliche Ökosystemleistungen von Wäldern untersucht mit einer speziellen Fokussierung auf die Gesundheitsressource Landschaft.

 

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