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Projekttitel

Die Sorge um die Fürsorge: bis zum Ende über sich verfügen… Geschlechterspezifische Vorstellungen von Autonomie, Verantwortung und Vulnerabilität 

 

Projektlaufzeit

07/2015 bis 06/2019

 

Finanzierung

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

 

Projektleitung

Prof. Dr. Susanne Kinnebrock (Kommunikationswissenschaft)

 

Beteil. Wissenschaftler/innen

Manuel Menke, M.A. (Universität Augsburg)

 

Kooperationspartner/innen

Prof. Dr. Mariacarla Gadebusch Bondio (Technische Universität München, Medizingeschichte/Ethik der Medizin),

Rico Krieger, M.A. (Technische Universität München)

Beschreibung

Das Projekt untersucht, welche Vorstellungen von Autonomie, Verletzlichkeit und Pflegebedürftigkeit Entscheidungen über und Vorkehrungen für finale Lebensphasen beeinflussen. Dabei widmet es sich im Besonderen den Debatten über Patientenverfügungen und untersucht die dahinterliegenden Menschenbilder. Ausgehend von der Überlegung, dass Vorkehrungen für kritische Lebensphasen in der Medizinethik, in Massenmedien, in sozialen Medien, aber auch mit Freunden oder im Kreise der Familie unterschiedlich diskutiert werden, sollen verschiedenste Quellen ausgewertet werden wie die medizinethische Fachliteratur und Ratgeber zu Patientenverfügungen, Debatten in Massenmedien und Einträge in Internetforen. Zusätzlich werden die Erfahrungen von beratenden Ärztinnen und Ärzten, Juristinnen und Juristen sowie die Sichtweisen von Betroffenen, also Menschen, die für ihr Lebensende gut vorsorgen wollen, erhoben. Das Wissen um unterschiedliche Argumentationsweisen und um deren Zusammenspiel eröffnet zum einen neue Forschungsperspektiven; zum anderen kann dieses Wissen bei der Optimierung von Aufklärungskampagnen Anwendung finden.

 

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