© Universität Augsburg

Projekttitel

Musiktherapeutische Behandlungseffekte in der Palliativmedizin – Berücksichtigung des stationären und ambulanten Behandlungsrahmens 

 

Projektlaufzeit

Beginn der Planung 2013, Durchführungsphase ab Frühjahr 2014

 

Projektbeteiligte

Prof. Dr. med Hans Ulrich Schmidt

Angela Kleinle

Melanie Bonin

Barbara Semle

 

Kooperationspartner/innen

Dr. med. Irmtraud Hainsch-Müller

Dr. med. Christoph Aulmann

Beschreibung

 

Es werden bei 50 palliativmedizinischen Patientinnen/Patienten (25 Untersuchungs-, 25 Vergleichsgruppe) Auswirkungen gemischt aktiv/rezeptiver musiktherapeutischer Interventionen sowohl auf Patienten als auch auf deren Angehörige mit vier Interventionszeitpunkten (zweimal 50 Min. MT stationär,  zweimal 50 Min. ambulant) untersucht. In ein gemischt quantitativ-qualitatives Untersuchungssetting sind zwei Masterarbeiten integriert: Eine untersucht mit der „HADS“ Angst und Depressivität zu Beginn, im Verlauf und nach Abschluss der Interventionen, eine mit Hilfe eines qualitativen Leitfadens retrospektiv das Erleben der Interventionen. Die Interventionen selbst werden von einer erfahrenen Musiktherapeutin durchgeführt. Sowohl Erleben der Musiktherapeutin als auch der Patienten werden mit selbst entwickelten, bereits vormals bei körperlich Kranken erprobten qualitativ orientierten Fragebögen untersucht. Das Studiendesign legte wichtige Kritikpunkte des HTA-Berichtes 128 „Musiktherapie im palliativen Setting“ von Korczak, Schneider und Wastian zugrunde, die sich u. a. auf Anzahl der Patienten, Messzeitpunkte und Untersuchungsinstrumente bezogen. Das Projekt wird durch regelmäßige Besprechungen unter Einbeziehung aller Beteiligten begleitet.

Suche