Projekttitel

Gesundheitsregionplus: Bestands- und Bedarfsanalyse städtischer Strukturen in der Gesundheitsversorgung 

 

Projektlaufzeit

04/2019 bis 05/2019

 

Finanzierung

Gesundheitsamt Augsburg

 

Projektleitung

Prof. Dr. Robert Nuscheler (Finanzwissenschaft, insb. Gesundheitsökonomik)


wissenschaftliche Geschäftsführerin

Dr. Julia von Hayek (ZIG)

 

Projektmitarbeiter und -mitarbeiterinnen

Dr. Andreas Kucher (ZIG)

 

Projektflyer

 

Beschreibung

Das kooperative Verbundprojekt beforscht aus insgesamt vier komplementär angelegten Perspektiven die „Erscheinungsformen“ ehrenamtlicher Tätigkeiten im Kontext von Hospiz und Palliative Care sowie das Selbstverständnis der in diesem Bereich freiwillig Engagierten. Der Fokus des in Augsburg angesiedelten Teilprojekts IV liegt dabei auf der Frage nach dem Zusammenhang von Ehrenamt und Zugangsgerechtigkeit. Konkret geht es um die empirische Aufklärung zu möglichen Exklusionslogiken insbesondere bei den verfügbaren Ehrenamtlichen (wer engagiert sich in der Hospizarbeit im ehrenamtlichen Bereich?) und bei den Sterbenden (welche Sterbenden erreicht Hospizarbeit?). Als Datengrundlage dient eine standardisierte Online-Befragung aller ambulanten Hospizeinrichtungen in Deutschland, die ehrenamtliche Hilfen für Sterbende koordinieren und anbieten. Darüber hinaus finden qualitativ ausgerichtete Fokusgruppen mit Ehrenamtlichen statt. 

 

Vorgehensweise

Zuerst werden vorhandene quantitative und qualitative Datensammlungen themen- und gruppenspezifisch in drei weiteren Schritten zusammengetragen, gesichtet und bewertet:

 

  1. Rahmenanalyse von demographischer Lage (u. a. Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt) und Gesundheitsversorgung
    Hierzu wird u. a. auf öffentliche Statistiken und Publikationen zurückgegriffen.
  2. Strukturanalyse: Erfassung und Aufbereitung der städtischen Versorgungslandschaft und -akteure, vorhandene Netzwerke, Gruppen und Besonderheiten
  3. Bedarfsanalyse: Auswertung einer internen Bedarfsanalyse und Abgleich der Rahmen- und Strukturanalyse zum Ableiten von Handlungsempfehlungen für die Gesundheitsregion

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