Projekttitel

Antibakterielle und abriebarme Beschichtung von Gleitflächen orthopädischer Implantate (DFG Erkenntnistransferprojekt)

 

Projektlaufzeit

04/2015 bis 03/2019

 

Finanzierung

Deutsche Forschungsgemeinschaft

 

Projektleitung

Prof. Dr. Achim Wixforth (Experimentalphysik)

 

Beteiligte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen

Dr. Christoph Westerhausen

Dr. Rudolf Herrmann

Sascha Buchegger, M.Sc.

Prof. em. Bernd Stritzker

(Universität Augsburg)

 

Kooperationspartner

Prof. Dr. Rainer Burgkart (TU München, Klinikum rechts der Isar, Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Sportorthopädie)

Prof. Dr. Stefan Werner Schneider (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie)

Fa. Braun Aesculap AG, Tuttlingen

 

Beschreibung

In den letzten zehn Jahren wurde die zentrale Rolle aktiver, ungerichteter räumlicher Fluktuationen für den Ablauf biologische Prozesse immer deutlicher und gelangten deshalb in den Fokus medizinisch-biophysikalischer Forschungen weltweit. Besonders für die Genexpression aber auch für Zell-Zell Arrangements wie bei der embryonalen Entwicklung. Diese aktiven Fluktuationen sind nicht thermisch bedingt, sondern ATP-abhängig und erhöhen u.a. die Mobilität von Biomolekülen. Eine Kooperation der Arbeitsgruppen von Prof. O. Saleh (UC Santa Barbara, USA) und Dr. C. Westerhausen/ Prof. A. Wixforth (Universität Augsburg) befasst sich mit der Fragestellung nach einer Korrelation von künstlich und gezielt herbeigeführten Fluktuationen und Genexpression in einem dafür speziell entwickelten Lab-on-a-chip-System. Die Gruppe um Prof. Saleh beherrscht die Inkorporation von genetischer DNA in Hydrogele und deren Kombination mit in vitro Transkription. Mit ihrer Expertise zu akustischen Oberflächenwellen verfügt die Gruppe um Dr. Westerhausen/ Prof. Wixforth über ein effektives Mittel, einstellbare aktive Fluktuationen auf einem Chip zu erzeugen, auf den dann ein o.a. DNA-Hydrogel aufgebracht werden kann. Gemeinsam stellen wir uns vor, akustisch erzeugte Mikromuster im DNA-Hydrogel zu erzeugen, in dem Bereiche niedriger beziehungsweise hoher räumlich-zeitlicher Fluktuationen gezielt dargestellt, variiert und deren Einfluss auf die Genexpression untersucht werden können. Dazu werden die Fluktuationsprotokolle mit der Aktivität der Gentranskription mittels Fluoreszenzmikroskopie und einem geeigneten RNA Reporter System korreliert.

 

 

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