Projekttitel

INFO-LE – Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen für Patientinnen und Patienten mit Lungenembolie in der post-akuten Behandlungsphase

 

 

Projektlaufzeit

05/2020 bis 04/2023

 

 

Finanzierung

Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA)

 

Projektleitung

Gesamtleitung: Dr. Inge Kirchberger
Projektleitung Universität Augsburg: Prof. Dr. Helena Bilandzic und Dr. Anja Kalch (beide Lehrstuhl für Rezeptions- und Wirkungsforschung)

 

 

 

Weitere beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Simone Fischer (Lehrstuhl für Epidemiologie)
Constanze Küchler (Lehrstuhl für Rezeptions- und Wirkungsforschung)
Aliscia Albani (Lehrstuhl für Rezeptions- und Wirkungsforschung)
PD Dr. Thomas Berghaus (I. Med. Klinik, Universitätsklinikum Augsburg)

Kooperationspartner
Lehrstuhl für Epidemiologie am UNIKA-T Augsburg, Lehrstuhl für Rezeptions- und Wirkungsforschung am imwk Augsburg, Universitätsklinikum Augsburg,
Techniker Krankenkasse
 

Beschreibung

Obwohl die Lungenembolie die dritthäufigste kardiovaskuläre Erkrankung in Deutschland ist, stehen den Betroffenen kaum verlässliche, krankheitsspezifische Informationen zur Verfügung. Ziel dieses Projektes ist es daher, eine Informationsbroschüre zur Lungenembolie zu entwickeln. Darüber hinaus soll ein Fragebogen erstellt werden, durch den der aktive und eigenverantwortliche Umgang der Betroffenen mit der Erkrankung erhoben werden kann. Zentrale Schritte der Projektarbeit bestehen in der Ermittlung des Informationsbedarfs und krankheitsbezogener Bedürfnisse durch Interviews mit Patientinnen und Patienten, der Erstellung von Pilot-Broschüren sowie deren quantitative und qualitative Überprüfung und schließlich der Evaluation der finalen Broschürenversionen durch eine Stichprobe von Patientinnen und Patienten.

 

Anhand der Broschürenversionen werden kommunikative Strategien zur Vermittlung alltagsrelevanter Informationen für Patientinnen und Patienten getestet. Die Darstellung narrativer Erfahrungsberichte soll den Betroffenen nicht nur Wissen zur Erkrankung und deren Folgen vermitteln. Vielmehr soll so ein selbstwirksamer Umgang mit der Krankheit ermöglicht und die Lebensqualität nach der Krankheit gesteigert werden. 
 

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