© 2019 forgendercare.de

Projekttitel

‚Mütter für den Staat‘ – Weiblich konnotierte Care-Arbeit als historisches Legitimationsmuster auf dem Weg zur Gleichberechtigung?

 

Projektlaufzeit

6/2015 bis 5/2019

 

Finanzierung

Bayerisches Ministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

 

Projektleitung

Prof. Dr. Susanne Kinnebrock (Kommunikationswissenschaft)

 

Beteiligte Wissenschaftlerin

Désirée Dörner, M.A. (Universität Augsburg)

 

Kooperationspartner

Prof. Dr. Sylvia Schraut (Universität der Bundeswehr)

Mirjam Höfner, M.A. (Universität der Bundeswehr)

Beschreibung

Care, hier weit gefasst als soziale Hilfstätigkeit, gehörte zu den Leitthemen der ersten deutschen Frauenbewegung. Diese unterstützte nicht nur die Professionalisierung von Care-Arbeit, sondern machte auch Wohlfahrtspflege zum öffentlich debattierten Thema. Dabei verknüpfte sie die traditionelle Zuständigkeit von Frauen für soziale Hilfstätigkeit mit neuen Forderungen nach gesellschaftlich-politischer Partizipation bis hin zum Frauenwahlrecht, das 1918 schließlich gewährt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde soziale Hilfstätigkeit zwar weiterhin als Frauenaufgabe angesehen, sollte dann allerdings im privaten Raum erledigt werden.
Care-Arbeit scheint somit zunächst Gleichberechtigungsbestrebungen und dann Retraditionalisierungstendenzen Vorschub geleistet zu haben. Deshalb gilt es im Projekt zu untersuchen, wie Gender und Care im Zeitverlauf, d.h. unter verschiedenen historischen Bedingungen, miteinander verknüpft wurden und welche Rolle Medien dabei spielten.

 

Poster zum Projekt Zur Website

 

Suche