Veranstaltungen im Jahr 2019

Gender. Body. Health. am 11.-12. Oktober 2019 © Adobe Stock
Kalt erwischt - Vom Leben in und nach einer Depression am 10. Oktober 2019 © Universität Augsburg
22. Augsburger Palliativtag am 28. September 2019 © Universitätsklinikum Augsburg
1. Jahrestagung der dggö am 18.-19. März 2019: Träger der Gérard-Gäfgen-Medaille 2019 Prof. Dr. Stefan Felder (Bildmitte), umrahmt von Prof. Dr. Robert Nuscheler (links) und Laudator Prof. Dr. Mathias Kifmann (rechts) © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger
Abschlusskonferenz des Bayerischen Forschungsverbunds ForGenderCare am 13. März 2019 - Dr. Gabriele Winker © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

Gender. Body. Health.

11.-12.10.2019

 

Veranstaltungswebsite

 

Krankheit wird in sozialen Kontexten erlebt und behandelt - Ferienakademie für Student*innen und Wissenschaftler*innen

Bei der interdisziplinär angelegten Ferienakademie soll der neueren geschlechtssensiblen Medizin Rechnung getragen werden und in enger Verschränkung von sozial- und naturwissenschaftlichen Ansätzen voneinander profitiert werden. Nähre Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.

 

Kalt erwischt - Vom Leben in und nach einer Depression

Die Journalistin und Bestsellerautorin Heide Fuhljahn (Hamburg) liest aus ihren beiden Büchern. Das Gelesene wird in Form von intermittierenden musikalischen Improvisationen aufgegriffen.

Nähere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen der Musiktherapie finden Sie im Veranstaltungsflyer Schmerz Reiz des Leopold-Mozart-Zentrums der Universität Augsburg.

 

 

22. Augsburger Palliativtag

10 Jahre Palliativmedizin am Klinikum Augsburg – Was bringt die Zukunft? (in Kooperation mit der AHPV)

 

Das Interdisziplinäre Zentrum für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Augsburg veranstaltet in Kooperation mit der AHPV seinen 22. Augsburger Palliativtag. Es referieren u.a. WissenschaftlerInnen der Universität Augsburg aus der Kommunikationswissenschaft, der Soziologie und der Moraltheologie.

Anmeldeinformationen für Vorträge und Workshops können dem Flyer entnommen oder im Sekretariat IZPV bei Sonja Knoll oder Conny Lindemeier (Tel.:0821/400-2520) angefragt werden. Anmeldeschluss ist der 26. September 2019.

Informationen zum Programmablauf, zu den Workshops sowie den Vorsitzenden und Referenten können im Flyer eingesehen werden.

 

11. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (dggö)

18.-19.03.2019

 

Gesundheitsverhalten und Prävention

 

Die 11. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (dggö) fand vom 18. bis 19. März 2019 auf dem Campus der Universität Augsburg statt. Mit 430 Teilnehmenden war die Tagung sehr gut besucht. Ausgerichtet wurde sie von der dggö und der Universität Augsburg, wobei Prof. Dr. Robert Nuscheler als Tagungspräsident durch die Tagung führte.


In drei international hochkarätig besetzen Plenumsveranstaltungen wurden unterschiedliche Aspekte des Gesundheitsverhaltens und der Prävention aufgegriffen.

 

Abschlusskonferenz des Bayerischen Forschungsverbunds ForGenderCare

Am 13. März fand im Augustanasaal im Annahof Augsburg die Abschlusskonferenz des Bayerischen Forschungsverbunds ForGenderCare 'Blurring Boundaries: Rethinking Gender and Care' statt:

 

Zerstörung des Sozialen – Care Revolution als Antwort

Dr. Gabriele Winker


Viele Menschen geraten an die Grenzen ihrer Kräfte, wenn sie versuchen, neben den hohen Anforderungen der Erwerbsarbeit angemessen für sich und andere zu sorgen. Was häufig als individuelles Versagen wahrgenommen wird, ist die Folge politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen. In der Konsequenz werden gelingende Sorgebeziehungen erschwert und die gesellschaftlichen Voraussetzungen für solidarisches Handeln untergraben. Vor diesem Hintergrund plädiere ich für einen grundlegenden Perspektivwechsel. In der Strategie der Care Revolution stehen nicht Profitmaximierung und Kostensenkung, sondern menschliche Bedürfnisse und insbesondere die Sorge umeinander im Zentrum.

 

Die Keynote ist ein Programmpunkt der Abschlusskonferenz des Bayerischen Forschungsverbundes ForGenderCare.

 

 

Veranstaltungen im Jahr 2017

William Pierce im Gespräch mit Prof. Dr. Robert Nuscheler am 12. Oktober 2017 © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger
William Pierce mit Zuhörenden am 12. Oktober 2017 © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

Augsburger Forum für Ethik in der Medizin

Am Montag, 11. Dezember 2017, fand das Augsburger Forum für Ethik in der Medizin (AFEM e.V.) im Klinikum Augsburg statt. Herr Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff, Ordinarius für Moraltheologe aus Freiburg und langjähriges
Vorstandsmitglied im Deutschen Ethikrat, sprach zum Ethos der Heilberufe in einer Zeit zunehmend antagonistischer Interessenlagen.

Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage nach dem „Eigentlichen des Heilauftrags“ und wodurch dieser in der heutigen Zeit bedroht wird. Zudem setzte sich Herr Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff mit den Herausforderungen des Heilberufs und der Verantwortung zwischen den Vertretern des Heilberufs und Hilfesuchenden auseinander.

 

Tagung des IBGM

10.-11.11.2017

 

Weitere Informationen

 

Am 10. und 11. November 2017 fand an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg die Tagung des Instituts für Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht in Kooperation mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung der Universität Augsburg statt.

Diese trug den Titel „Selbstbestimmung durch und im Betreuungsrecht“ und widmete sich diesem Spannungsverhältnis. Durch eine rechtliche und ethische Betrachtung der Thematik über die nationalen Grenzen hinaus sollten Lösungsansätze für bestehende Probleme entwickelt werden.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Josef Franz Lindner, folgte eine Einführung in das deutsche Betreuungsrecht mit anschließender Diskussion. Der darauffolgende Vortrag von Prof. Dr. Klaus Arntz handelte von der Selbstbestimmung einwilligungsunfähiger Personen aus ethischer Sicht. Der letzte Vortrag des ersten Tages widmete sich dem grundrechtlichen Status der betreuten Person.

Der zweite Tag begann mit einem Vortrag von Dr. Erhan Temel zur medizinischen Zwangsbehandlung betreuter Personen, gefolgt von dem Vortrag zum Thema Patientenverfügung und natürlicher Wille von Dr. Dorothea Magnus. Nach einer kurzen Pause widmeten sich zwei weitere Vorträge der Selbstbestimmung einwilligungsunfähiger Personen in Österreich und in der Schweiz.

 

William Pierce: "Health Care in America: How, Why, What next?"

12.10.2017

 

Further information

 

On October 2, 2017 Willam Pierece, senior of APCO Worldwilde, spoke about the political, economic and policy factors that have shaped and will continue to shape the US health care system. The lecture and follwing discussion was titled: “The US Health Care System: How, Why, What Next?”

Among the most developed nations, the United States has a rather unique health care system. The basic question is why?

While often leading in drug discovery, new technologies, and treatments, the U.S. does not have universal coverage. Yet it spends more per capita on health care than all other developed nations but its health indictors do not match spending. Adding to the mystery, many non-US citizens come to America to receive care, especially when they are very sick.

The US health care system is a combination of federal and state government programs targeted at specific populations, employer provided health insurance and an individual market now organized and partially subsidized by the federal government that while designed to be mandatory does not function as such. All this and yet the US uninsured rate is around 9 % with an underinsured rate perhaps twice as high.

 

Jahresveranstaltung: Pflege zwischen Anspruch und Alltag

06.07.2017

 

Flyer

 

 

Vortrag von Pamela J. Stewart und Andrew J. Strathern

Pamela J. Stewart und Andrew J. Strathern halten auf Einladung von Prof. Dr. Günther Kronenbitter (Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde) einen Vortrag zum Thema Disaster Studies: Coping and Hoping.

 

Am 08.06.2017, Raum D-2005, 18:15-19:45 Uhr

 

Abstract des Vortrags:

Disasters exact a huge effort of response on the part of different actors: government, aid organizations, research workers, and most significantly in the long-run the communities that are torn apart physically and psychologically by the events (typhoon, tsunami, earthquake, volcanic eruption, warfare, forces migration, etc.).  We discuss some of our own work as researchers in this vital domain of human experience.  We foreground the following topics: disasters and relocation, disasters and recovery, the place of rituals and memorialization, wellbeing and health, and the multiple roles that can be played by various organizations and individuals.  Precarity is a recurrent condition associated with these events.

 

Weitere Vorträge:

09.05.2017: Medical Anthropology and Migration

 

Music and Health. Music belongs to everyone! - Vortrag von Gro Trondalen

05.05.2017

 

Flyer

 

All people have the same right to use music as art in a way that is appropriate for each individual. Physical, psychological and existential health is a resource we all hold - and deal with - in different ways. Thispresentation offers a brief overview of the  eld of music and health, and provides examples from ‘health musicking’ in Norway.

 

Gro Trondalen, PhD, MA-MT, Fellow of AMI, is professor in music therapy and Director of Centre for Research Music and Health (CREMAH) at the Norwegian Academy of Music, Oslo. She is an experienced researcher, music therapy clinician and supervisor within mental health care. Gro Trondalen has a private practice in The Bonny Method of Guided Imagery and Music (GIM).

 

Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg

Maximilianstraße 59, Augsburg

 

5. Mai 2017, 19 Uhr Konzertsaal

Eintritt frei

 

Psychiatriereform in Rumänien: Verlassenheit, Subsistenz und Einsperrung - Vortrag von Leyla Safta-Zecheria

04.05.2017

 

Zusammenfassung

 

 

Inden Jahren 2003 und 2004 starben ungefähr hundert Patienten einer psychiatrischen Großanstalt in Oltenien, einer der ärmsten Regionen Rumäniens. Da die meisten dieser Tode durch Kälte und Unterernährung verursachtwurden, führte der nachfolgende öffentliche Skandal dazu, dass sich die Lebensbedingungen in allen psychiatrischen Krankenhäusernin Rumänien verbesserten. Vor allem während der zur gleichen Zeit laufenden Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union wurde Druck ausgeübt, um diese Krankenhäuser als Teil einer umfassenden Psychiatriereform zu schließen. Doch als die Schließung eintreten sollte, begannen die Patienten sich vehement gegen die Schließung zu wehren. Sie begründeten dies damit, dass ihnen keine alternativen Wohn-und Lebensorte zur Verfügung stünden, sie also schlicht nicht wüssten,wo sie hingehen sollten. Der Vortrag fragt nach der sozialen Bedeutung von großen und räumlich isolierten und nun von Schließung bedrohten psychiatrischen Krankenhäusern für die Menschen, die dort einen großenTeil ihres Lebens verbrachten und über den gesamten Zeitraum von der Produktivitätsorientierung des rumänischen Übergangs zum kapitalistischen System, sowie des Staatssozialismus, ausgeschlossen wurden.

Veranstaltungen im Jahr 2016

Jahresveranstaltung

13.12.2016

"Mein Puls, Mein Blutdruck, meine Herzfrequenz" - Veranstaltung des Klinikums Augsburg gemeinsam mit dem ZIG

Veranstaltungen im Jahr 2015

Eröffnung des ZIG am 11. Juni 2015 - Dr. Kurt Gribl © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger
Eröffnung des ZIG am 11. Juni 2015 - Ruth Nowak © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger
Eröffnung des ZIG am 11. Juni 2015 - Ausstellung © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger
Eröffnung des ZIG am 11. Juni 2015 - Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger
Eröffnung des ZIG am 11. Juni 2015 - Dr. Werner Bartens © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger
Eröffnung des ZIG am 11. Juni 2015 - Musikalischer Auftakt © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger
Eröffnung des ZIG am 11. Juni 2015 - Prof. Dr. Werner Schneider © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger
Eröffnung des ZIG am 11. Juni 2015 - Ausschnitt Publikum © Universitätsbibliothek Augsburg, Peter Neidlinger

Internationaler Männertag

Anlässlich des Internationalen Männertages am 19. November fand vom 14.11. bis zum 21.11.2015 ein breites Rahmenprogramm zu männerspezifischen Themen in Augsburg statt.

Als einer der Kooperationspartner war das ZIG an der Gestaltung des Programms im Bereich "Männergesundheit" beteiligt.
Prof. Dr. Hans Brandl-Bredenbeck, Mitglied des ZIG, und Prof. Dr. Robert Nuscheler, Vorstandsmitglied des ZIG, referierten in Form von Fachvorträgen zu Männergesundheit aus sportwissenschaftlicher bzw. aus gesundheitsökonomischer Perspektive am Abend des 19.11.2015 zwischen 19:00 Uhr und 21:30 Uhr im Evangelischen Forum Annahof.

Im Anschluss erfolgte eine spannende und rege Diskussion zwischen den FachvertreterInnen und der Öffentlichkeit.

 

Eröffnungsfeier des ZIG

Mit einem Festakt wurde am 11. Juni 2015 das Zentrum für Interdisziplinäre Institut für Gesundheitsforschung feierlich eröffnet. Der Festakt fand im Kleinen Goldenen Saal der Stadt Augsburg statt.

Zu diesem feierlichen Anlass hielt Dr. Werner Bartens von der Süddeutschen Zeitung einen Festvortrag über die Gesundheit und Medizin in der heutigen Gesellschaft. Für die musikalische Untermalung sorgte das Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

 

Programm

  • Musikalischer Auftakt
  • Leopold-Mozart-Zentrum

Begrüßung

  • Dr. Kurt Gribl (Oberbürgermeister der Stadt Augsburg)
  • Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel (Präsidentin der Universität Augsburg)

Grußwort

  • Ruth Nowak (Amtschefin des Bayrischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege)

Aus gegebenem Anlass

  • Prof. Dr. Werner Schneider (Direktor des Zentrums für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung)

Festvortrag: Gesundheit und Medizin in der heutigen Gesellschaft

  • Dr. Werner Bartens (Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung, Arzt und Bestsellerautor)

 

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