Lehrkonzept
Ein Lehrkonzept wird im Berufungsverfahren benötigt – also im Auswahlverfahren zur Besetzung einer Professur. Es hilft der Berufungskommission einzuschätzen, welche Lehrerfahrung Sie mitbringen und wie Sie die Lehre auf der ausgeschriebenen Professur inhaltlich und didaktisch gestalten möchten. Damit ergänzt es das Forschungskonzept und spielt in vielen Verfahren eine wichtige Rolle. Wenn in der Ausschreibung nichts anderes genannt ist, genügt meist ein Umfang von ca. zwei Seiten (ohne Anlagen).
Mögliche Gliederung (als Orientierung)
- Kurzprofil Ihrer Lehrerfahrung: Themen, Niveaus (z. B. Bachelor/Master), Veranstaltungsformate, Prüfungserfahrung
- Engagement in der Lehre: Lehrpreise, hochschuldidaktische Weiterbildungen, Beiträge zur Studiengangsentwicklung
- Lehrverständnis: eigene Lehrziele und didaktische Grundsätze
- Methoden und Formate: Lehr-/Lernmethoden, Präsenz- und Onlinelehre, Einsatz digitaler Medien, Aktivierung der Studierenden
- Evaluation und Feedback: Umgang mit Lehrveranstaltungsevaluationen und Rückmeldungen
- Lehrplanung für die ausgeschriebene Stelle: geplante Inhalte, Einbindung ins Curriculum, Kooperationen, ggf. fremdsprachige Lehre
- Anlagen (optional): Lehrveranstaltungs- und Prüfungslisten, Zertifikate, ausgewählte Evaluationen
Weitere Tipps und Beispiele finden Sie auf
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