Idiolektale Neuformulierung, verbale Adaption und Performanz der sprachlichen Identität der Transgender

Das wissenschaftliche Dissertationsprojekt befasst sich mit der Feststellung verbaler Besonderheiten, welche im Laufe der geschlechtlichen und sozialen Angleichung bei geschlechtskonformen, transidenten Personen auftreten. Die Hauptuntersuchungsaspekte beruhen auf der Ermittlung der Dynamik identitärer Selbstfindung in Bezug auf die verbale Geschlechts- und Transgeschlechtskonstruktion unter der sprachspezifischen Natur des Deutschen als „gendered language“. Dazu werden die verbalen Auffälligkeiten in der Darstellung unterschiedlicher Phasen der Stigmatisierung bei transidenten Frauen und Männern in einem qualitativen Verfahren ermittelt und miteinander verglichen. Die Rolle der konventionalisierten geschlechtlichen Binarität und ihr Einfluss auf die sprachliche Identität transidenter Personen wird an der Stelle in den Vordergrund gestellt.

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