Jana Braun Lambur M.A.

Akademischer Lebenslauf

© Universität Augsburg

Jana Braun Lambur studierte Politikwissenschaft, evangelische Theologie und Germanistik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie an der Universität Bern. In Heidelberg arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Manfred G. Schmidt. Nach dem ersten und zweiten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien unterrichtete Jana Braun Lambur als Gymnasiallehrerin in den Fächern Sozialkunde (bilingual), Deutsch, evangelische Religion, Gesellschaftslehre und Deutsch als Zweitsprache in Kaiserslautern. Zudem sammelte sie Erfahrung als Fach- und Klassenlehrerin in inklusiven Kontexten.
Sie war Mitglied im Bezirkspersonalrat bei der Schulaufsicht in Rheinland-Pfalzrund erwarb einen Master of Arts in "Schulmanagement" an der TU Kaiserslautern. Gegenwärtig gehört sie als Oberstudienrätin der Fachdidaktischen Kommission „Lehrplanarbeit Evangelische Religion für die Sekundarstufe I“ am Ministerium für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz an.
Seit Oktober 2018 ist Jana Braun Lambur als wissenschaftliche Mitarbeiterin ans Institut für Sozialwissenschaften/ Abteilung Politikwissenschaften in die Arbeitseinheit „Internationale Politik und Vergleich politischer Systeme“ der Universität Koblenz-Landau abgeordnet. Die Oberstudienrätin lehrt u.a.  "Wirtschaft und Gesellschaft", zu dem die Lehrveranstaltungen "Vertiefungsseminar Politische Ökonomie“, „Vertiefungsseminar Internationale Politische Ökonomie“ sowie „Politische Ökonomie der EU“ gehören.
Zudem organisiert Frau Braun Lambur die Erasmus-Aufenthalte von Studierenden in den USA, Tschechien und Polen.

Projektskizze

Die Positionen der Lehrkräfteverbände zum Bundeszentralabitur

 

In diesem Dissertationsprojekt werden die Positionen der Lehrkräfteverbände zum Bundeszentralabitur mithilfe des historischen Institutionalismus und des Pfadabhängigkeitskonzepts untersucht.
Es wird der Forschungsfrage nachgegangen, wie die Positionen der Lehrkräfteverbände zum Bundeszentralabitur seit dem PISA-Schock 2001 erklärt werden können.
Die bisherigen Forschungsbefunde zeigen, dass die Perspektive des Historischen Institutionalismus eine hilfreiche theoretische Perspektive bietet, um den schulpolitischen Patt bezüglich eines Bundeszentralabiturs untersuchen zu können. Kritische Weichenstellungen, Pfadabhängigkeiten sowie die Rolle von Akteuren und deren Institutioneneignen sich für die Untersuchung des Forschungsgenstandes. Dabei lässt der Historische Institutionalismus auch genug Möglichkeiten, um den graduellen Wandel hin zu einem Bundeszentralabitur zu untersuchen.  Durch eine Prozessanalyse und eine empirische Untersuchung sollen Stabilität oder Wandel in den jeweiligen Argumentationsmustern der Akteure erklärt werden.
Zudem soll identifiziert werden, inwiefern es in der Vergangenheit kritische Weggabelungen mit der Möglichkeit zur Positionsveränderung gab.
Als Quellen für den ersten Teil mit der Dokumentenanalyse werden bildungswissenschaftliche und politikbezogene Publikationen, Untersuchungen aus der Schulpraxis, mediale Veröffentlichungen und Sitzungsprotokolle der Lehrkräfteverbände (sofern zugänglich) herangezogen. In diesen Teil der Dissertation wird ein Korpus aus Presseberichterstattung, Protokollen des Bildungsausschusses des Bundestags (bei Anwesenheit von Lehrkräfteverbändevertreter/innen), Pressemitteilungen sowie Stellungnahmen von Seiten der Lehrkräfteverbände integriert.
Der zweite Teil der Arbeit besteht aus semi-strukturierten Experteninterviews mit Vertreter/innen der Lehrkräfteverbänden. Befragt werden sollen die gegenwärtigen und ehemaligen Vorsitzenden der Lehrkräfteverbände sowie die Mitglieder relevanter Ausschüsse der Verbände.

 

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Arbeitsschwerpunkte und Interessensgebiete

- Organisationstheorie und Organisationsmanagement
- Historischer Institutionalismus

- Bildungspolitik

- Prozessanalyse

- Qualitative Inhaltsanalyse

- Empirische Politikforschung

- Politische Ökonomie

- Politik und Wirtschaft

Publikationen

Herausragende Masterarbeiten am DISC der TU Kaiserslautern:

https://kluedo.ub.uni-kl.de/frontdoor/index/index/start/0/rows/10/sortfield/score/sortorder/desc/searchtype/simple/query/lambur/docId/6168

Preise und Stipendien

Herausragende Masterarbeiten am DISC der TU Kaiserslautern
ERASMUS-Stipendium
eFellows-Stipendium

Sonstiges

Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW)
Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)
Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF)

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