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Kirchliche Publizistik


Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts hatte die kirchliche Predigt nicht nur eine kirchliche, sondern eine allgemeine kulturelle und politische Funktion als öffentliche Rede. Durch die Säkularisierung und Entkirchlichung der Gesellschaft einerseits und durch die Verbreitung der Massenkommunikation andererseits reduzierten sich die öffentlichen Einflussnahmen der Kirche durch dieses Medium drastisch. Zunächst im Hörfunk, dann im Fernsehen wurden deshalb religiöse Sendungen etabliert. Seit 1994 ist das Wort zum Sonntag zum Inbegriff religiöser Kommunikation vor allen Dingen im Fernsehen geworden. Bis 1999 imitierte die Sendung weitgehend das Vorbild der klassischen Predigt. Erst seit 1999 wurde eine neue Form und - das wäre zu untersuchen - neue Inhalte gesucht.

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