Die Universität Augsburg feiert ihr 50. Gründungsjubiläum. Ausgehend von der Geschichte der bayerisch-schwäbischen Alma Mater werden in vier Veranstaltungen Entwicklungen und Perspektiven deutscher Universitäten beleuchtet. In einem ersten, Vorträge und Zeitzeugeninterviews umfassenden Themenblock steht die Gründungs- und Entwicklungs­geschichte der „Reformuniversität“ Augsburg im Fokus. Ein zweiter Themenblock widmet sich dann zunächst der Geschichte der Universitätsreformen in der Bundesrepublik, während eine das Veranstaltungsprogramm abschließende Diskussionsrunde mit der Präsidentin der Universität Augsburg, dem Präsidenten der Universität Hamburg und dem Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen unter dem Schlagwort „Aufbruch!?“ eine aktuelle Positionsbestimmung der Institution Universität unternimmt.

 

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Aufbruch!? Rolle und Selbstverständnis der Universität heute

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Podiumsdiskussion: Aufbruch!? Rolle und Selbstverständnis der Universität heute

 

Mitwirkende: Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel (Präsidentin der Universität Augsburg), Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Lenzen (Präsident der Universität Hamburg), Gregor Peter Schmitz (Chefredakteur der Augsburger Allgemeine)

Moderation: Prof. Dr. Günther Kronenbitter (Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volks­kunde, Universität Augsburg)

 

Beginn: 18:00 Uhr, Ende gegen 19:00 Uhr

28.06.2021: Die Reformuniversität Augsburg im Fokus

Vorträge: Träume und Wirklichkeit: Reformelemente für die Universität Augsburg und Das Reformkonzept der Universität Augsburg im Spiegel der Presse und im Urteil von Lehrenden und Studierenden

 

Mitwirkende: PD Dr. Stefan Paulus (Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Augsburg), Dr. Werner Lengger (Leiter des Universitätsarchivs, Universität Augsburg)

 

Den Auftakt der insgesamt vier Sitzungen umfassenden Veranstaltungsreihe zum 50. Gründungsjubiläum der Universität Augsburg bilden zwei Kurzvorträge der Organisatoren zum Thema „Reformuniversität Augsburg“. Dabei wird zunächst PD Dr. Stefan Paulus der Frage nachgehen, welche konkreten Reformelemente die Universität Augsburg speziell in ihrer Gründungs- und Aufbauphase in den einzelnen Fachbereichen aufwies. Daran anschließend beleuchtet Dr. Werner Lengger die mediale bzw. öffentliche Resonanz auf die Augsburger Universitätsgründung und den damit einhergehenden Reformkonzepten, die nicht nur lokale, sondern durchaus auch landes- und bundesweite Aufmerksamkeit erzielten. Ergänzend hierzu sollen auch die Urteile von Lehrenden und Studierenden zu den Augsburger Reformen miteinbezogen werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen.

 

Beginn 18:15 Uhr, Ende gegen 19:45 Uhr

 

 

05.07.2021: „Zeitzeugeninterviews“ mit anschließender Gesprächsrunde

Zeitzeugeninterviews: Ausgburger Reformansätze

 

Mitwirkende: Univ.-Prof. Dr. Martina Kadmon (Dekanin der Medizinischen Fakultät, Universität Augs­burg), Univ.-Prof. em. Dr. Reiner Schmidt (ehem. Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Wirtschafts­verwaltungsrecht und Umweltrecht, Universität Augsburg), Univ.-Prof. em. Dr. Konrad Schröder (ehem. Lehrstuhl für Didaktik des Englischen, Universität Augsburg), Univ.-Prof. Dr. Bernd Wagner (ehem. Leiter des Zentrums für Weiterbildung und Wissenstransfer, Universität Augsburg), Max Weinkamm („Gründungsstudent“ der Universität Augsburg, Sozialreferent a.D. der Stadt Augsburg, Stadtrat)

Moderation: Dr. Werner Lengger, PD Dr. Stefan Paulus

 

Der zweite Veranstaltungstermin steht ganz im Zeichen von Zeitzeugen, die in jeweils unterschiedlicher Rolle und Funktion engstens mit den diversen Augsburger Reform­ansätzen verbunden waren. Der thematische Bogen reicht hier vom „Gründungsstudenten“ und dessen Erlebnissen seit der „ersten Stunde“, über die Neuerungen im damaligen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fachbereich, dem Experiment der einphasigen Juristenausbildungen, der neuartigen Stellung der sog. Fachdidaktiken im Rahmen der Lehrerausbildung bis hin zur Entwicklung des „Kontaktstudiums Management“, dem heutigen „ZWW“. Ergänzend wird zudem ein Blick auf ein aktuelles Augsburger Reform­modell in Form von Forschung und Lehre an der 2019 eröffneten Medizinischen Fakultät geworfen.

Zu Beginn der Veranstaltung werden einschlägige Sequenzen aus Interviews mit den Zeitzeugen eingespielt, um anschließend gemeinsam mit diesen über ihre persönlichen Erfahrungen an und mit der Universität Augsburg zu diskutieren.

 

Beginn 18:15 Uhr, Ende gegen 19:45 Uhr

12.07.2021: Demokratiebaustelle Universität. Universitätsreformen in der Bundesrepublik

Gastvortrag: Demokratiebaustelle Universität. Universitätsreformen in der Bundesrepublik

 

Mitwirkende: Univ.-Prof. Dr. Barbara Wolbring (Zentrum Geisteswissenschaften, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main)

 

Im Zentrum der dritten Veranstaltung steht ein Gastvortrag der Frankfurter Historikerin Univ.-Prof. Dr. Barbara Wolbring, die zu den besten Kennern der Geschichte der deutschen Hochschulreformen zählt. Der Schwerpunkt der Ausführungen wird auf dem Thema  „Demokratisierung“ liegen, insbesondere auf solchen Reforminitiativen, die das Studium und die Gruppe der Studierenden in den Fokus nahmen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen.

 

Beginn 18:15 Uhr, Ende gegen 19:45 Uhr

Unterstützt von

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg statt.

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