11. Mai: Lesung „Verboten, verbrannt, verdrängt“

Wie klingt Literatur, die man zum Schweigen bringen wollte?
Die öffentliche Lesung „Verboten, verbrannt, verdrängt“ am 11. Mai in der Stadtbücherei Augsburg rückt Werke ins Licht, die im Nationalsozialismus 1933-1945 aus Buchhandel, Bibliotheken und Klassenzimmern entfernt wurden. Literaturstudierende und Forschende der Universität Augsburg lassen gemeinsam mit jungen Vorlesetalenten in diesem Jahr kinderliterarische Texte von Lisa Tetzner, Erich Kästner, Ilse Weber, Mascha Kaléko, Bertolt Brecht und weiteren Autorinnen und Autoren hörbar werden.

© Universität Augsburg

Von Erich Kästners „Pünktchen und Anton“ über Ilse Webers „Trittrollerwettrennen“ bis zu Gedichten von Mascha Kaléko und Bertolt Brecht spannt sich ein breiter literarischer Bogen. Ein Leseabend voller Erinnerung, Mut und Lesefreude – in entspannter Atmosphäre, die zum Verweilen, Zuhören und spontanen Dazustoßen einlädt.

  • Wann? Montag, 11. Mai 2026, 16:30–18:30 Uhr
  • Wo? Stadtbücherei Augsburg (Ernst Reuter Platz 1), S-Forum im Erdgeschoss 
  • Wie? freier Eintritt, ohne Anmeldung – spontanes Dazustoßen möglich

Eine gemeinsamen Veranstaltung von Universitätsbibliothek und Philologisch-Historischer Fakultät (mit Studienschwerpunkt Jüdische Studien) in Kooperation mit der Stadtbücherei Augsburg.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Details zum Programm am 11. Mai

Suche