einBlick

Bild von Elisabeth Haslauer
© Elisabeth Haslauer
Objekt von Ernst Kröner
© Ernst Kröner
Bild von Christian Kuska
© Christian Kuska
Bild von Stefanie Mayer-Harant
© Stefanie Mayer-Harant
Bild von Nina Rodenhauser
© Nina Rodenhauser
Bild von Gabi Smekal
© Gabi Smekal
Bild von Joachim Straßner
© Joachim Straßner

 

einBlick
Kunstdozentinnen und -dozenten des Staatsinstituts für Fachlehrkräfte stellen aus

 

Eine Ausstellung des Staatsinstitus für die Ausbildung von Fachlehrern Augsburg (Abteilung I) in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Kunstpädagogik der Universität Augsburg und der Universitätsbibliothek Augsburg 

 

Zentralbibliothek
15. Januar - 26. März 2026
Montag - Freitag: 8:30 - 23:00 Uhr, Samstag: 10:00 - 21:00 Uhr, Sonntag: 12:00 - 18:00 Uhr
 

 

Eröffnung: Mittwoch, 14. Januar 2026, 18:00 Uhr

 

Alle Interessierten sind zur Teilnahme an Ausstellungseröffnung herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Dozentinnen und Dozenten am Institut für Fachlehrerausbildung unterrichten sowohl alle Bereiche der Kunst (Bildernerische Praxis in Fläche und Raum, Spiel, Kunstgeschichte) als auch die Vermittlung von Kunst.

 

Selbst wenn Kunst ohne Kunstpädagogik existieren kann, funktioniert dies nicht anders herum: Kunst zu vermitteln erfordert eine vertiefte praktische und theoretische Auseinandersetzung mit der Sache. Um Kunst lehren zu können, ist es unerlässlich, Kunst zu leben.

 

© Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern Augsburg

Das Team besteht aus Lehrkräften verschiedener Schularten mit unterschiedlichen künstlerisch-biografischen Hintergründen. Das hat zur Folge, dass es den einen Blick auf die Kunst nicht geben kann. So soll die Ausstellung die unterschiedlichen Blickwinkel auf die Welt, die individuellen Herangehensweisen und Prozesse des Bilderschaffens wiedergeben.

 


 

Elisabeth Haslauer

 

In meiner Auseinandersetzung mit der sichtbaren Welt geht es um den Blick auf die Dinge, wie sich dieser verändert durch Bewegung, Spiegelung oder durch die Glasscheibe. Die Sicht auf die Umgebung wird gestört durch die überlagerten Regentropfen oder Schlieren auf dem Fenster. So entsteht eine zweite Ebene der Wahrnehmung. Damit einher gehen Fragen wie „Was ist Schein, was ist Sein?“ oder „Was bewirkt die Störung des Blicks?“…

 

© Elisabeth Haslauer

 

© Ernst Kröner

Ernst Kröner

 

Oszillation: Bewegung in Zwischenräumen

 

In einem Spiel aus assoziativen Gedanken und bebildernden Prozessen entfalten sich Werke, die von der grenzüberschreitenden Kraft des Erfindens, Entwickelns, Gestaltens und Bildens geprägt sind.

 

Es ist eine Reise zum eigenen “Sinn-bilden„, die sich durch die Themen der Landschaft, des Ornaments, der expressiven Abstraktion und der figürlichen Darstellung zieht, verwoben mit kunsthistorischen und autobiografischen Perspektiven.

 


 

Christian Kuska

 

malt „Landschaften“. Die vorgefundene Topografie dient als Kompositionsgrundlage für die Bilder. Insbesondere die verschiedenen Ebenen der Landschaft, die Strukturen, die Tiefe, der Raum. Diese werden dann direkt, dynamisch, kraftvoll und flott auf die Leinwand gebracht. Details werden bewusst ausgeblendet.

 

Das Malen wird zu einem sehr intensiven, auch körperlichen Prozess, bei dem der Pinsel wie eine Machete über die Leinwand rast, stets bemüht, markante Spuren zu hinterlassen. Jeder noch so kleine Bereich in seinen Malereien findet Beachtung, wird gestaltet, geformt, deformiert, teils auch zerstört.

 

Seit vielen Jahren ist Wasser, das Meer das bevorzugte Thema. Das Meer als Ursprung allen Lebens, ein spannendes und unergründliches Thema. Beim Malen spürt Christian Kuska diese immense Energie, die Magie und Anziehungskraft. Er lässt sich mitreißen.

 

© Christian Kuska

 

© Stefanie Mayer-Harant

Stefanie Mayer-Harant

 

Abstrakte Formen verbinden sich mit einer harmonischen Farbpalette, wodurch dynamische Kompositionen entstehen, die sowohl Ruhe als auch Bewegung vermitteln. Inspiriert von der Natur und persönlichen Erfahrungen erzählen die Bilder Geschichten. Dabei stehen neben dem experimentellen Umgang mit Farbe das Loslassen vom Alltag und spielerisches Ausprobieren im Vordergrund.

 


 

Nina Rodenhauser

 

Die Möglichkeit, an einem Ort, an dem man noch nie war, kunstschaffend zu sein, ist aufregend und spannend zugleich. Im Sommer 2025 hatte ich für kurze Zeit diese Möglichkeit. Mit der Technik des Blaudrucks habe ich Abdrücke dieses Ortes festgehalten. Die eigenen Spuren und Gedanken verbinden und vermischen sich mit den Abdrücken der Natur und der Umgebung. Diese „Spuren eines Anwesen“ erinnern jetzt, erzählen Geschichten. Die Intensität des Schaffens ist wieder präsent, die Spuren werden lebendig in Bildern der Erinnerung.

 

© Nina Rodenhauser

 

© Gabi Smekal

Gabi Smekal

 

In meinen Arbeiten spiegelt sich eine intensive Auseinandersetzung mit der Natur wider, in ihrer Vielfalt, im ewigen Zyklus von Werden und Vergehen, aber auch in ihrer Verletztheit durch menschliche Eingriffe. Mein Blick gilt dabei dem Unspektakulären: Verrottende Seerosenblätter an einem namenlosen Weiher. Ein Fichtenforst in den westlichen Wäldern. Wilder Wuchs am Wegesrand. In einer Mischtechnik aus Sprayen und Acrylmalerei entwickelt sich dabei eine neue Form der LandArt - Kunst nicht in aber aus der Natur.

 


 

Joachim Straßner

 

Die Arbeiten entstehen aus der Begegnung mit dem Alltag – aus Eindrücken, die sich verwandeln und neu ordnen. Die Dynamik des Moments verbindet sich mit der Wiederkehr vertrauter Formen und Gedanken. So entstehen Serien, in denen Erlebtes nachklingt und sich fortschreibt. Jedes Werk ist Teil eines fortlaufenden Dialogs zwischen Innenwelt und Außenwelt, zwischen Zufall, Struktur und dem stillen Nachhall des Tages.

 

© Joachim Straßner

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