NL Levin Ludwig Schücking

geb. am 29.05.1878 in Steinfurt
gest. am 12.10.1964 in Farchant

 

1897 studierte Englische und Romanische Philologie sowie Kunstgeschichte (u.a. bei Robert Vischer) in Freiburg im Breisgau, Berlin, München und Göttingen
1901 Promotion in Göttingen zum Dr. phil. Bei Lorenz Morsbach mit „Studien über die stofflichen Beziehungen der engl. Komödie zur ital. Bis Lilly“
1904 habilitierte er sich ebenfalls in Göttingen bei Morsbach mit der Arbeit „Grundzüge der Satzverknüpfung im Beowulf“ (gedr. 1904) 
1910 ao. Professor für Anglistik in Jena, 1916 o. Professor in Breslau

1918-25 Vorsitzender der „Schles. Abteilung der Dt. Friedensgesellschaft“ sowie 1919-30 als Mitglied der DDP 

1925 Ordinarius für englische Sprache und Literatur in Leipzig

1944/45 Emeritierung, 1946 von der amerik. Militärregierung zum kommissarischen Lehrstuhlvertreter in Erlangen ernannt, und ab 1951 zum Ordinarius berufen

1952 endgültige Emeritierung

1952-1957 Lehrbeauftragter für Anglistik an der Universität München

 

Nachlasstyp: Teilnachlass (aus Privatarchiv von Th. Finkenstaedt entnommen)
Erschließungsstand: nicht erschlossen
 

 

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