NL Rolf Kießling

geb. am 25.07.1941 in Augsburg
gest. am 22.06.2020 in Bonstetten

 

Der Sohn eines Polizeibeamten besuchte das Holbein-Gymnasium Augsburg. Er studierte von 1960 bis 1966 Geschichte, Germanistik und Geographie an den Universitäten München und Erlangen. Er legte 1966 das Erste und 1970 das Zweite Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Er wurde 1969 in München bei Karl Bosl mit einer Studie über die bürgerliche Gesellschaft und Kirche in Augsburg im Spätmittelalter promoviert. Er habilitierte sich 1985 und nahm eine Vertretungsprofessur für Theorie und Didaktik der Geschichte an der KU Eichstätt wahr. Von 1994 bis 2007 war er als Nachfolger von Pankraz Fried Inhaber des Lehrstuhls für Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte an der Universität Augsburg. Er war seit 1974 Mitglied und war von 2001 bis 2016 Erster Vorsitzender der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, leitete den wissenschaftlichen Beirat des Jüdischen Kulturmuseums in Augsburg, den Freundeskreis des Stadtarchivs Augsburg und die Eugen-Liedl-Stiftung. Ihm wurde 2016 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. 1994 bis 2007 hatte er den Lehrstuhl für Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte an der Universität Augsburg inne.

 

Nachlasstyp: Nachlass
Umfang: 124 Einheiten
Inhalt: Tätigkeitsfelder an der Universität Augsburg, Publikationen, Lehrveranstaltungen, Forschungsprojekte, Mitgliedschaften, Korrespondenz
Laufzeit: 1963-2020
Erschließungsstand: erschlossen
Erschließungsform: Datenbank

 

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