VL Anita Pfaff

geb. am 29. November 1942 in Wien

 

Pfaff studierte Volkswirtschaft und lehrte ab 1971 an der Universität Augsburg, vor allem mikroökonomische Theorie, Verteilungstheorie sowie Arbeitsmarkttheorie und -politik. Dort war sie Professorin und gründete mit ihrem Mann das Internationale Institut für empirische Sozialökonomie. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt der Sozialpolitik, der Gesundheitsökonomik, Public Health sowie der Transferökonomie.
Ihre Kenntnisse hat sie auch in den wissenschaftlichen Beirat für Frauenpolitik beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bzw. Gesundheit und Jugend und im Beirat für Raumordnung beim Bundesministerium für Bauwesen und Städtebau eingebracht. Sie war Mitglied der Enquete-Kommission „Demographischer Wandel“ des Deutschen Bundestages und veröffentlichte für die Hans-Böckler-Stiftung.
Sie gehörte von 1978 bis 1982 dem erweiterten Vorstand der „Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ an und war Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Beiräte. So war sie stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin. Seit 1989/90 war sie Frauenbeauftragte an der Universität Augsburg. Nach ihrer Emeritierung 2008 wurde sie die erste „amica universitatis“ der Universität Augsburg.

 

Nachlasstyp: Teilvorlass
Umfang: 6 Einheiten
Inhalt: Unterlagen zum Forschungsverbund Public Health - Öffentliche Gesundheit, Berufungsausschuss
Laufzeit: 1990-2003
Erschließungsstand: erschlossen
Erschließungsform: Datenbank

 

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