Gemeinsam weiterdenken: Zweites offenes Forum zur nachhaltigen Universität
Wie kann die nachhaltige Entwicklung der Universität Augsburg gemeinsam gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich das zweite „Offene Forum für eine nachhaltige Universität: Stand, Perspektiven, Umsetzung“, das am 27. April 2026 vom Green Office im Zentrum für Klimaresilienz veranstaltet wurde. Die Veranstaltung knüpfte an das erste Offene Forum aus dem November 2024 an und brachte erneut Beschäftigte, Studierende sowie interessierte externe Gäste zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und zusammen Ideen für die weitere Ausrichtung der Universität einzubringen. Den Auftakt bildete ein Überblick über den aktuellen Stand der Grünen Transformation an der Universität Augsburg. Vorgestellt wurden unter anderem die seit dem ersten Forum erreichten Fortschritte bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie in den Handlungsfeldern Governance und Transfer, Forschung, Lehre und Campusbetrieb. Dies umfasste Einblicke in das integrierte Klimaschutzkonzept, Ergebnisse der aktuellen Treibhausgasbilanz sowie die Einführung des Umweltmanagementsystems EMAS. Darüber hinaus wurden laufende Maßnahmen in den Bereichen Biodiversität und nachhaltiger Campusbetrieb beleuchtet und ein Ausblick auf die nächsten Schritte gegeben. Im anschließenden partizipativen Teil der Veranstaltung arbeiteten die Teilnehmenden an vier moderierten Thementischen zu den Themen Nachhaltigkeit in der Forschung, Nachhaltigkeit in der Lehre, nachhaltiger Campusbetrieb sowie „Future Thinking – Wie sieht die nachhaltige UniA im Jahr 2040 aus?“. Die Gespräche verdeutlichten, dass Nachhaltigkeit auch unter den Mitwirkenden als Querschnittsaufgabe verstanden wird, die Forschung, Lehre, Campusbetrieb und Verwaltung gleichermaßen betrifft. Im Mittelpunkt standen Ansätze, Nachhaltigkeit strukturell in Forschung und Lehre zu verankern, etwa durch ein nachhaltiges Forschungsdatenmanagement, die stärkere Integration der Sustainable Development Goals (SDGs) in Studium und Lehre sowie interdisziplinäre Lehrformate und eine ganzheitliche Berücksichtigung ökologischer und sozialer Aspekte. Das Offene Forum machte erneut deutlich, wie groß das Interesse an einer nachhaltigen Gestaltung der Universität Augsburg ist und welchen Mehrwert der Austausch zwischen den unterschiedlichen Statusgruppen bietet. Die eingebrachten Ideen und Anregungen liefern wertvolle Impulse für die weitere Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie sowie des integrierten Klimaschutzkonzepts und unterstreichen die Bedeutung eines kontinuierlichen Beteiligungsprozesses. Das Green Office bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden für die engagierten Diskussionen und die zahlreichen Beiträge. Gemeinsam können wir die nachhaltige Entwicklung der Universität weiter voranbringen und aktiv gestalten.
Aktuelle Entwicklung der Grünen Transformation
Die Impulsvorträge machten deutlich, dass eine nachhaltige Hochschulentwicklung als langfristiger Prozess verstanden wird, der strategische Ziele, konkrete Umsetzungsschritte und die Mitwirkung der Universitätsgemeinschaft miteinander verbindet. Ideen einbringen und gemeinsam weiterdenken
In den Diskussionen brachten sie ihre Erfahrungen, Perspektiven und Anregungen ein und entwarfen gemeinsam Ideen für die nachhaltige Weiterentwicklung der Universität. Der offene Austausch zwischen unterschiedlichen Statusgruppen und Fachrichtungen schuf dabei einen wertvollen Rahmen, um verschiedene Sichtweisen zusammenzuführen und voneinander zu lernen. Zentrale Ergebnisse der Thementische
Für den Campusbetrieb wurden zahlreiche konkrete Maßnahmen diskutiert, darunter eine verbesserte Abfalltrennung, nachhaltige Beschaffung, die Förderung der Biodiversität sowie Mobilitätsangebote wie eine bessere Fahrradinfrastruktur oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Darüber hinaus wurde die Bedeutung von Kommunikation, Sensibilisierung und Transparenz hervorgehoben, um nachhaltiges Handeln im Hochschulalltag sichtbarer zu machen und langfristig zu fördern.
Mit dem Thementisch „Future Thinking“ richteten die Teilnehmenden den Blick schließlich auf die Universität Augsburg im Jahr 2040. Im Mittelpunkt standen Visionen einer Hochschule, in der Nachhaltigkeit selbstverständlich in allen Bereichen verankert ist. Diskutiert wurden unter anderem neue Formen der Partizipation, Anreizsysteme für nachhaltiges Verhalten sowie die Frage, wie kultureller Wandel und institutionelle Veränderungen zusammen gedacht werden können. Dabei zeigte sich, dass langfristige Leitbilder und konkrete Maßnahmen eng miteinander verknüpft werden müssen, um nachhaltige Ausrichtung erfolgreich umzusetzen.
Gemeinsam die nachhaltige Universität gestalten