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Vertragsverlängerung bei Mutterschutz und Elternzeit


Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) regelt im Wesentlichen die befristete Beschäftigung des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Durch das am 18. April 2007 in Kraft getretene Gesetz wurden die Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Kindererziehung mit einer wissenschaftlichen Tätigkeit verbessert.

 

Verlängerung befristeter Arbeitsverträge

 

Nach § 2 Abs. 5 WissZeitVG verlängern sich befristete Arbeitsverträge wissenschaftlicher Beschäftigter unter bestimmten Umständen nach Abs. 1 automatisch (das Einverständnis der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters vorausgesetzt) um


- Zeiten einer Beurlaubung oder einer Ermäßigung der Arbeitszeit um mindestens ein Fünftel der regelmäßigen Arbeitszeit, die für die Betreuung oder Pflege eines oder mehrerer Kinder unter 18 Jahren oder pflegebedürftiger sonstiger Angehöriger gewährt worden sind.


- Zeiten einer Inanspruchnahme von Elternzeit nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz und Zeiten eines Beschäftigungsverbots nach den §§ 3, 4, 6 und 8 des Mutterschutzgesetzes in dem Umfang, in dem eine Erwerbstätigkeit nicht erfolgt ist.

 

Bei Fragen zu den individuellen vertraglichen Möglichkeiten wenden Sie sich bitte immer an das Personalbüro.

 

Zum Weiterlesen empfehlen wir den Rechtsratgeber der GEW und die Seiten der Mittelbauvertretung der Universität Augsburg.