Informationen zur 30-Punkte-Regelung

Zulassung zur ersten Staatsprüfung mit einem um bis zu 30 Leistungspunkte verringerten Gesamtstudienumfang (wichtige Informationen zur „30-Punkte-Regelung“)

Was ist generell zu beachten?

Alle Prüfungsteilnehmer/innen achten selbst darauf, dass bis Prüfungsantritt alle zu erbringenden Module in STUDIS eingetragen und eine diesbezügliche Modul- und Lehrveranstaltungsbestätigung dem Prüfungsamt für das Lehramt Staatsexamen vorliegt! 

 

Warum gibt es die 30-Punkte-Regelung?

Prüfungskandidaten haben die Möglichkeit unabhängig von späten Prüfungsterminen und unter Umständen nicht kalkulierbarer Korrekturzeiten ihrer abschließenden Modulprüfungen am ersten Staatsexamen teilzunehmen.

        

Für wen ist die 30-Punkte-Regelung vorgesehen?

  • Die Regelung kann in Anspruch genommen werden, wenn zum jeweiligen Prüfungstermin eine Ablegung in der Fächerverbindung vorliegt. Falls EWS mit der Fächerverbindung abgelegt wird, können sich die fehlenden Leistungspunkte auch auf EWS beziehen!
  • Studierende, die einen Freiversuch nach § 16 LPO I vornehmen möchten

 

  Was ist von der Regelung ausgeschlossen?

  • vorgezogene EWS-Ablegung gem. § 32 LPO
  • fremdsprachliche Qualifikationen
  • Basisqualifikationen
  • Sprachkenntnisse
  • die schriftliche Hausarbeit gem. § 29 LPO I    
  • Praktika gem. § 34 LPO
  • Nachqualifikationen
  • Erweiterungsprüfungen
  • Wiederholungsprüfungen
  • Nachweis über die sportpraktischen Prüfungen

 

Woher bekomme ich das Formblatt?

Zusammen mit der Bestätigung Ihrer Anmeldung erhalten Sie das Formblatt vom Kultusministerium per Post.

 

 

Welche Modulprüfungen können herangezogen werden?

Ausschließlich Module des Studiensemesters, auf welches im direkten Anschluss die erste Staatsprüfung geschrieben wird.

 

 

Was muss dem Prüfungsamt für die Inanspruchnahme der 30-Punkte-Regelung vorgelegt werden?

  • das ausgefüllte Formblatt
  • die aktuellste Bescheinigung über die angemeldeten Prüfungen; erhältlich in STUDIS unter „angemeldete Prüfungen“
  • Modul- und Lehrveranstaltungsbestätigung (STUDIS)
  • bedingtes Zulassungsschreiben vom Kultusministerium

 

Wann muss ich dem Prüfungsamt den Antrag vorlegen?

  • frühestens vier Arbeitstage vor dem Termin Ihrer ersten Einzelprüfung im Staatsexamen
  • spätestens zwei Arbeitstage vor dem Termin Ihrer ersten Einzelprüfung im Staatsexamen. Arbeitstage sind die an der Universität Augsburg gültigen Werktage Montag bis Freitag.

 

Bis wann und wie muss ich nach Antragstellung die fehlenden Modulprüfungen nachreichen?

  • Unverzüglich nachdem die Noten in Studis freigeschalten wurden
  • Mit einer Modul- und Lehrveranstaltungsbestätigung (STUDIS), welches Sie dem Prüfungsamt (Lehramt Staatsexamen) vorlegen.


 

Was geschieht, wenn ich eine oder mehrere Modulprüfung/en nicht bestehe, aber das Staatsexamen schon?

Der Gesamtstudienumfang für das jeweilige Lehramt bleibt unverändert bestehen (§ 22 Abs. 2 LPO I und
§ 22 Abs.2 Nr. 1 LPO I)

  • Die nicht bestandenen Modulprüfungen müssen zum nächstmöglichen Termin nachgeholt werden (über STUDIS wieder anmelden und mit dem jeweiligen Lehrstuhl umgehend Kontakt aufnehmen!)
  • Sie bekommen eine Notenbescheinigung über Ihre abgelegten Staatsexamensprüfungen per Post vom Kultusministerium zugeschickt
  • Das Staatsexamenszeugnis wird vom Ministerium erst nach Eingang der fehlenden Modulnoten ausgestellt und versendet.
  • Die Anmeldung zum Referendariat ist nicht möglich; außer der Wiederholungstermin für einzelne Module erfolgt noch bis Ende der schriftlichen Staatsexamensprüfungen.

     

Was ist zu beachten, wenn eine Modulprüfung wegen Krankheit nicht abgelegt werden kann?

Sie müssen dem Prüfungsamt für den Prüfungstag ein amtsärztliches Attest vorlegen. Das Prüfungsamt Lehramt Staatsexamen ist wochentags erreichbar von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr.

 

 

 

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