Anträge an den Studentischen Konvent vom 11.08.2021

Beschlüsse

In der Sitzung des Studentischen Konvents vom 11.08.2021 wurden folgende Anträge behandelt, aber mangels Beschlussfähigkeit nicht beschlossen:

  • Aufwandsentschädigungen für AStA-Mitglieder

    Der AStA möge die Aufwandsentschädigung der Vorstände nach folgendem Schema neu regeln:
    1.) Jedes gewählte Mitglied des AStA kann eine Aufwandsentschädigung beantragen.
    2.) Die Verteilung der zur Verfügung stehenden Mitteln ist wie folgt:
    a. Referentinnen bekommen im Verhältnis zur Gesamtsumme einen Teil
    b. Vorstand und Vorsitzende bekommen im Verhältnis zur Gesamtsumme zwei
    Teile
    c. Die Geschäftsführung bekommt im Verhältnis zur Gesamtsumme drei Teile
    3.) Die Mitglieder des AStA können nur für einen Posten Gelder beantragen, also Mitglieder der
    Geschäftsfühurng bekommen nur den Anteil für deren Arbeit in der Geschäftsführung, auch wenn sie
    beispielsweise noch Referentinnen sind, Referent*innen bekommen nur für ein Referat eine
    Aufwandsentschädigung, auch wenn sie beispielsweise zwei Referate leiten, etc…
    4.) Der Konvent kann auf Antrag eines AStA-Vorstandes oder des Konventspräsidiums AStAMitgliedern
    aus triftigen Gründen deren Teil verwehren. (Triftige Gründe sind zum Beispiel regelmäßige
    Verstöße gegen die Geschäftsordnung des AStA oder des Konvents oder fehlende regelmäßige
    Berichterstattung des Referates in AStA-Sitzungen (bzw. Berichterstattung auf Anfrage des
    Konventspräsidums im Konvent).
    5.) Über den Entzug der Berechtigung hat der Konvent zu diskutieren und zu entscheiden; der
    Beschluss benötigt eine klare Mehrheit im Konvent.
    6.) Sollte ein Mitglied auf ihre/seine Aufwandsentschädigung verzichten, wird dieser Teil in der
    Gesamtsumme der ausgezahlten Gelder auf die Entschädigungen für die weiteren Mitglieder
    aufgerechnet werden.
    Des Weiteren sollen die Aufwandsentschädigungeng direkt von der Universität an die einzelnen
    berechtigten Mitglieder ausbezahlt werden.

    Begründung: Die bisherige Regelung zum Thema Aufwandsentschädigung ist enttäuschend. Daher muss eine Reformierung der Regelung kommen, die auch die Arbeit der Referent*innnen würdigt. An dieser Stelle soll aber gesagt werden, dass langfristig eine bessere Finanzierung der ehrenamtlichen Mitglieder des AStA erfolgen soll, um zum einen die Attraktivität sich im AStA zu beteiligen zu erhöhen, zum anderen, um Anerkennung der Arbeit im AStA auszudrücken.

    Antragssteller: Ludwig Sedlmaier

  • Unterstützung für Studierende mit ADHS

    Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, dass sie Unterstützungsangebote für Studierende mit ADHS und ähnlichen Einschränkungen schafft. Die Möglichkeiten wie z.B. Schreibzeitverlängerungen usw. sollten bereits frühzeitig an alle Studierende kommuniziert werden. Weiter fordert der studentische Konvent dazu auf, dass z.B. im Rahmen des psychologischen
    Beratungsangebots für betroffene Studierende (testweise) ein eigener Workshop angeboten wird.

    Begründung: Auch an der Universität Augsburg gibt es zahlreiche Studierende, die aufgrund ihrer ADHS-Diagnose im Studium eingeschränkt sind. Aufgrund der Stigmatisierung sprechen viele Studierende nicht offen über ihre Diagnose oder den Verdacht. Die meisten von ihnen wissen gar nicht, dass sie z.B. eine Schreibzeitverlängerung und zusätzliche Unterstützung in Anspruch nehmen können.
    Dieser Antrag fordert daher in erster Linie, dass die Universität Augsburg diese Hilfsmöglichkeiten transparenter kommuniziert. Weiter wäre es hilfreich, wenn man das Thema wie „Corona, mein Studium und ich“ als „ADHS, mein Studium und ich“ über die
    psychologische Beratungsstelle spielen könnte. Auch Studierende, die den Verdacht haben, betroffen zu sein, könnten an diesem Format teilnehmen. Außerdem können die Expert*innen von der psychologischen Beratung wertvolle Tipps geben und einen sicheren Raum zum Erfahrungsaustausch geben.

    Antragsstellerin: Tamara Weber

  • Erhalt der Videos auf Digicampus

    Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, in die Wege zu leiten, dass sämtliche Aufzeichnungen der letzten Corona-Semester trotz allmählichem Wechsel auf hybride Lehre in jedem Fall auf Digicampus belassen werden sollen. Es soll eine klare Anweisung an das Lehrpersonal geben, dass die Videos von Vorlesungsveranstaltungen und Übungen nicht von der
    Plattform gelöscht werden und den Studierenden weiterhin zur Verfügung gestellt werden sollen.

    Begründung: Die Corona-Semester neben dem Lehrpersonal auch die Studierenden vor große Herausforderungen gestellt. Abseits zahlreicher negativer Aspekte wurden vor allem die Videos von vielen Studierenden als willkommene Ergänzung gesehen, um den Prüfungsstoff daheim zu vertiefen oder um den gesammelten Vorlesungsstoff für die Prüfungsvorbereitung nochmal ansehen zu können.

    Um zu verhindern, dass Dozierende diese Videos von der Plattform Digicampus löschen, sollte die Universität Augsburg das Lehrpersonal konkret dazu anweisen, dass sie das Material den Studierenden zur Ergänzung und Wiederholung weiterhin zur Verfügung stellen.

    Antragsstellerin: Tamara Weber

Weitere Informationen zum Studentischen Konvent und seinen Mitgliedern findest du auf dessen Webseite.

Suche