Beschlüsse des Studentischen Konvents vom 16.11.2022

Ausstattung für den Studentischen Sanitätsdienst

Für den studentischen Sanitätsdienst und die Studierenden der Universität Augsburg sollen eine Schaufeltrage, eine Reanimationspuppe und verschiedene Beatmungsbeutel beschafft werden.

Begründung: In einem der Sanitätsräume der Universität befindet sich eine Trage zur freien Verfügung. Allerdings ist jene Trage aufgrund des Alters sehr schwer und vor allem für den Transport von unkritischen Verletzten geeignet. Für den Transport von Menschen mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen o.ä. würde eine Schaufeltrage sicherere Möglichkeiten bieten. Bei Veranstaltungsbetreuungen von z.B. Fachschaftsevents und Initiativenstraßen oder bei anderweitigen Notfallsituationen würde eine Schaufeltrage die Arbeit der studentischen Ersthelferinnen und Ersthelfer erleichtern.

Für Übungsabende des studentischen Sanitätsdienstes und für Veranstaltungen wie die Initiativenstraße wird derzeit eine private Reanimationspuppe verwendet. Um vom Studienverlauf der einzelnen Mitglieder unabhängig vorführen, üben und weiterbilden zu können, ist eine Reanimationspuppe vor Ort am Hauptcampus von Nöten.

Nachdem der studentische Sanitätsdienst im Frühjahr 2012 die Arbeit aufgenommen hat, musste im Einsatz der studentischen Ersthelferinnen und Ersthelfer gottseidank noch nie Beatmungsmaterial zum Einsatz kommen. In der Hoffnung, dass dies auch weiter so sein wird, wird die Beschaffung von neuen Beatmungsbeuteln und Beatmungsmasken beantragt.

Antragstellende: Ann-Kathrin Rau

 

Priorisierung: Schaffung von (Gruppen-)Arbeitsplätzen

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung und die Universitätsverwaltung auf, die Schaffung von (Gruppen-) Arbeitsplätzen für Studierende voranzutreiben und entsprechende Maßnahmen zu priorisieren. 

Begründung: Tag ein, Tag aus sieht man das Bild, dass in den Cafeterien der Universität, die eigentlich für Pausen und Erholung vom Studierendenalltag gedacht sind, Studierende ihre Laptops aufklappen und eifrig an ihren Projekten arbeiten oder Zoom-Sitzung abhalten. Dies betrifft sowohl Aufgaben, die allein zu erledigen sind, als auch Gruppenprojekte. Somit werden öffentliche Erholungsräume für Studierende in Behelfbüros umgewandelt. Einerseits tritt hierbei das Problem auf, dass Studierende aufgrund der sie umgebenden Lautstärke nicht konzentriert und effektiv arbeiten können und dadurch gesondertem Stress ausgesetzt sind. Anderseits ist es so, dass die Pausen- und Vernetzungsmöglichkeiten von Studierenden dadurch reduziert werden, da oftmals in diesen Räumen der Universität die vorhandenen Aufenthaltsplätze fremdverwendet werden. 

Dies zeigt, dass es an der Universität Augsburg auch nach den Digitalsemestern eine zu geringe Anzahl nutzbarer und bekannter Arbeitsplätze für Studierende gibt. Dieses Problem besteht seit Jahren, worauf Teile der Studierendenvertretung schon seit längerem Aufmerksam machen (u.a. vgl. Forderungen Liste SoWiDu) und Verbesserungsvorschläge einbringen. 

Die Universitätsleitung hat als Kompromiss für den Verlust des Frei*raums eine enge Zusammenarbeit mit der Studierendenvertretung bzgl. der Themen Arbeitsplätze, Nachhaltigkeit und Safe Spaces angekündigt, wovon zuerst das erstgenannte Thema angegangen werden soll. 

Aus Sicht der Antragstellenden ist seit einer Begehung im Mai diesen Jahres nichts weiter passiert. Eine versprochene Liste mit allen verfügbaren Standorten für die Schaffung von Arbeitsplätzen hat die Studierendenvertretung noch immer nicht erreicht. Dabei sind Mittel zur Umsetzung entsprechender Maßnahmen vorhanden (z.B. Studienzuschussmittel der Phil-Soz Fakultät) und können zukünftig bereitgestellt werden. Auch eine Übersicht über Arbeitsplätze auf der Website oder dem Instagramaccount der Universität wurden bisher nicht wie angekündigt veröffentlicht.

Aufgrund dieser Tatsachen fordert der studentische Konvent die Universitätsleitung und Universitätsverwaltung auf, in Sachen Schaffung von Arbeitsplätzen Projekte voranzutreiben und zu priorisieren, als auch sich bei Fragen an die Studierendenvertretung zu wenden. 

Antragstellende: Philipp Pschera, Ayla Heeg, Miriam Spielmann, Nicolas Frank

 

Einrichtung des Referats für Soziales und Inklusion

Das AStA Referat für Soziales und Inklusion wird mit zwei Posten für Referent*innen eingerichtet.

Begründung: Das AStA Referat für Soziales und Inklusion besteht seit vielen Jahren und setzt sich für die Belange Studierender in diesen Bereichen ein. Durch die Einrichtung des Referats soll die Arbeit zu diesen Themengebieten im Rahmen der Studierendenvertretung weiter ermöglichen und als Schnittstelle fungieren. Durch die Breite des Themas sollen für das zwei Referent*innenposten eingerichtet werden. Die Ausgestaltung und Umsetzung der inhaltlichen Arbeit bleibt den Referent*innen überlassen.

Antragstellende: Ayla Heeg, Nicolas Frank, Markus Zimmermann, Sabrina Zoglauer, Leander Krysl, Celine Feldengut, Ludwig Sedlmaier

 

Einrichtung des Referats für Gender und Gleichstellung

Das AStA Referat für Gender und Gleichstellung wird mit zwei Posten für Referent*innen eingerichtet.

Begründung: Das AStA Referat für Gender und Gleichstellung besteht seit vielen Jahren und setzt sich für die Belange Studierender in diesen Bereichen ein. Durch die Einrichtung des Referats soll die Arbeit zu diesen Themengebieten im Rahmen der Studierendenvertretung weiter ermöglichen und als Schnittstelle fungieren. Durch die Breite des Themas sollen für das zwei Referent*innenposten eingerichtet werden. Die Ausgestaltung und Umsetzung der inhaltlichen Arbeit bleibt den Referent*innen überlassen.

Antragstellende: Ayla Heeg, Markus Zimmermann, Sabrina Zoglauer, Leander Krysl, Celine Feldengut, Ludwig Sedlmaier

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