Beschlüsse aus der Konventssitzung vom 24.02.2021

Beschlüsse

In der Sitzung des Studentischen Konvents vom 24.02.2021 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

  • Ergebnisse der Studierendenbefragung
    Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung und die Qualitätsagentur dazu auf, die Ergebnisse der Studierendenbefragung aus dem Wintersemester den Studierenden und der Studierendenvertretung zur Verfügung zu stellen, sobald diese vorliegen. Dies beinhaltet die Auswertung durch die Qualitätsagentur sowie idealerweise die Rohdaten.

    Begründung:
    Die Studierendenbefragung als Evaluierung der Studiensituation unter Coronabedingungen ist ein zentrales Werkzeug zur Verbesserung der Studienbedingungen. Sie kann damit nicht nur die Arbeit der Universitätsleitung sondern auch der Studierendenvertretung maßgeblich unterstützen.
    Die Befragung wird aller Voraussicht nach Grundlage für zukünftige Entscheidungen bilden. Damit sind ihre Ergebnisse auch für die breite Studierendenschaft von großem Interesse. Die Befragungsergebnisse und -auswertungen zu veröffentlichen kann damit maßgeblich zur Nachvollziehbarkeit der zu treffenden Entscheidungen beitragen.

    Antragsstellende:
    Erik Pallas, Johannes Kuntscher, Markus Zimmermann, Laura Recht

     
  • Stellungnahme der Ständigen Kommission für Gleichstellungsfragen zur Anonymisierung von Klausuren
    Der studentische Konvent fordert die Ständige Kommission für Gleichstellungsfragen auf, in ihrer nächsten Sitzung Möglichkeiten zur Anonymisierung von Klausuren zu diskutieren und eine Empfehlung für ein umsetzbares Verfahren zu erarbeiten.
    Der Konvent schlägt folgende Verfahren zur Anonymisierung der Klausuren vor, ist aber für weitere
    Vorschläge offen:
    • Anonymisierung über Matrikelnummern: Auf Klausurbögen und Antwortblättern werden nicht mehr die Namen, sondern nur noch die Matrikelnummern der Teilnehmenden notiert.
    • Anonymisierung mit dauerhaftem Pseudonym: Studierende erhalten mit der Einschreibung oder bei der erstmaligen Klausuranmeldung ein eindeutiges Pseudonym, das sie anstelle ihres Namens auf Klausurbögen und Antwortblättern notieren.
    • Anonymisierung mit einmaligen Pseudonymen: Studierende erhalten mit der Anmeldung zu einer Klausur ein eindeutiges Pseudonym, das sie auf Klausurbogen und Antwortblätter dieser einen Klausur notieren.
    • Randomisierte IDs: Austeilen von Prüfungsbögen mit einer randomisierten ID sowie einem Zusatzblatt auf dem die Prüflinge ID, Name und Matrikelnummer notieren. Beide Blätter werden nach der Klausur separat abgegeben. Zudem können Prüflinge idealerweise ein zusätzliches Blatt mit der ID mit nach Hause nehmen.

      Antragsstellende: Erik Pallas, Johannes Kuntscher, Markus Zimmermann, Laura Recht
       
  • Erweiterung des psychologischen Beratungsangebots für Studierende
    Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, die psychologische Gesundheit der Studierenden als schützenwertes Ziel anzuerkennen und umgehend eine ausreichende psychologische Betreuung für alle Studierenden sicherzustellen.
    Sollte die Universität dazu bereits alle eigenen Finanzmittel ausgeschöpft haben, ist die Universitätsleitung zwingend gefordert weitere Finanzmittel beim Land Bayern zu beantragen.

    Begründung:
    Im Laufe des Studiums sind Studierende verschiedenen psychischen Belastungen ausgesetzt. Gerade jetzt in der Corona-Krise verschlimmern sich diese für die Studierenden stark. Ängste wie die erschwerte Finanzierung des Studiums, die Isolation und Einsamkeit, sowie erschwerte Studienbedingungen erfordern Hilfe in Form von psychologischer Beratung.
    Das aktuelle Betreuungsangebot der Universität reicht allerdings nicht aus, um allen Studierenden die Hilfe zu gewähren, die sie benötigen. Es ist wichtig, dass für eine ausreichende Kapazität gesorgt ist, sodass Studierende an der Beratungsstelle nicht abgewiesen werden.
    Oftmals ist es keine leichte Entscheidung sich psychologisch beraten zu lassen. Es ist nicht auszudenken welcher zusätzlichen Belastung Studierende ausgesetzt sind, welche sich überwunden haben, diesen Schritt zu gehen und dann durch die beratenden Stellen abgelehnt werden. Der studentische Konvent ist der Auffassung, dass dieser Zustand nicht tragbar ist und zudem noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, um diese Notlage zu beheben.

    Antragsstellende:
    Sebastian Husemann, Sophia Boehler

Weitere Informationen zum Studentischen Konvent und seinen Mitgliedern findest du auf dessen Webseite.

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