Protokolle und Beschlüsse der überfakultären studentischen Gremien

Allgemeines

Aufgrund eines Beschlusses des Ältestenrats vom 12.01.2017 wurde festgestellt, dass die Protokolle des AStA nicht veröffentlicht werden dürfen. Lediglich die Beschlüsse aus den Sitzungen dürfen veröffentlicht werden.

Die Protokolle aus der Zeit vor dem Beschluss und die Beschlüsse aus der Zeit danach können jedoch immer noch nach Gremien geordnet an dieser Stelle eingesehen werden!

Studentischer Konvent

Der Studentische Konvent tagt in der Regel in der Vorlesungszeit einmal im Monat. Die Protokolle bis zum 12.01.2017 sind hier nach Legislaturen geordnet abgelegt.

 

Sitzung vom 04.05.2022

Distanzierung von der Initiative „Studenten stehen auf“

Der studentische Konvent distanziert sich deutlich und in aller Klarheit von der Initiative „Studenten stehen auf“ und der hier in Augsburg agierenden Ortsgruppe und setzt sich stattdessen für einen wissenschaftlich fundierten Diskurs zu den entsprechenden Themen ein.

Begründung: Der fzs stuft die Bewegung „Studenten stehen auf“ als ein Bündnis von Studierenden, die gezielt und mit Inkaufnahme von gesundheitlichen Gefährdungen der Hochschulgemeinschaft, die Schutzmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie unterläuft, ein.

Die bundesweite Bewegung sowie die lokal auftretenden Ortsgruppen von „Studenten stehen auf“ fallen mit einer radikalen Haltung gegen die Corona-Schutzmaßnahmen auf. Bei Demonstrationen, welche von „Studenten stehen auf“ mitorganisiert werden oder auf welchen die Initiative anwesend ist, fallen immer wieder Menschen auf, welche rechte oder verschwörungstheoretische Gedanken teilen. Solchem Gedankengut ist unmissverständlich und in aller Klarheit entgegenzutreten.

Auch auf dem Campus hier in Augsburg wurden bereits sogenannte Mahnwachen, Sachbeschädigungen und Kreideaktionen durchgeführt. Außerdem sind an der Universität in letzter Zeit immer wieder Flyer zu finden. Im Januar berichtete die Augsburger Allgemeine über die Initiative und das Auftreten am Campus.

Repräsentant*innen, welche dieser Initiative nahestehen haben bereits Kontakt mit Studierendenvertreter*innen aufgenommen, es wurden Anträge an die studentische Vollversammlung gestellt und es bestand Mailkontakt. Dem spricht nichts entgegen, vielmehr ist es gut miteinander zu kommunizieren. Anträge an die Gremien der Studierendenvertretung sind sogar äußerst erwünscht. Es ist jedoch auf das Schärfste zu verurteilen, wenn in der gemeinsamen Kommunikation entsprechende Verleumdungen und unpassende Vergleiche getätigt werden.

Die Bewegung „Studenten stehen auf“, nutzt seit Beginn der Corona Pandemie und der zeitweisen Schließung der Hochschulen, die Notlage vieler Studierender aus, um diese für einen vermeintlichen Kampf gegen staatliche Unterdrückung und dem angeblichen Verlust des Rechts auf freie Bildung zu mobilisieren.

„Studenten stehen auf“ propagiert in vielerlei Hinsicht wissenschaftsfeindliche Positionen, welche unser Zusammensein auf dem Campus maßgeblich prägt. Die Studierendenvertretung sollte sich von solcherlei Positionen eindeutig und in aller Klarheit distanzieren. Die Aufrechterhaltung notwendiger Hygiene- und Schutzmaßnahmen, sowie die Stärkung von wissenschaftsorientierten Diskursen, bleibt weiterhin in einem solidarischen Umgang während der Pandemie essenziell.

Antragstellende: Nicolas Frank, Philipp Pschera

 

Student Rights Charter

Der studentische Konvent schließt sich der Student Rights Charter, wie sie von der European Students‘ Union ausgearbeitet wurde, an und setzt sich für die Durchsetzung der darin formulierten Ziele an der Universität Augsburg sowie darüber hinaus ein.

Begründung: Die European Students‘ Union hat in Reaktion auf die Ereignisse in der Türkei, Belarus und Ungarn, aber auch allgemein in Bezug auf Studierende eine Student Rights Charter verfasst. Hierzu erarbeitet eine Task Force von ESU aktuell auch, wie diese auf europäischer Ebene lobbyiert werden kann. Auch der fzs hat sich als bundesweite Studierendenvertretung dieser Students Rights Charter verschrieben. Als Studierendenvertretung der Uni Augsburg sind wir Mitglied des fzs und sollten uns daher auch verpflichtet fühlen die Ziele dieser Charter zu verfolgen und uns nachdrücklich dafür einzusetzen.

Auch mit Blick auf das geplante Hochschulinnovationsgesetz ist es ein wichtiges Zeichen die Wünsche, Sorgen und Nöte der Studierendenschaft zu artikulieren und etwaige Probleme klar beim Namen zu nennen. Die Student Rights Charter kann hierbei teilweise als Instrumentarium verstanden werden, um solcherlei Probleme auszumachen.

https://esu-online.org/?policy=student-rights-charter. Die ins Deutsche übersetzte Version kann auf Anfrage zugesandt werden.

Antragstellende: Nicolas Frank, Ayla Heeg

 

Studentisches Gesundheitsmanagement

Der studentische Konvent setzt sich für eine stärkere Förderung des Angebots für studentisches Gesundheitsmanagement an der Universität ein. Entsprechender Wunsch soll deutlich an die zuständigen Stellen der Universität adressiert werden.

Begründung: Der Antrag bezieht sich auf eine entsprechende Positionierung der 69. Mitgliederversammlung des fzs aus dem April 2022. Hier wurde eine stärkere Förderung des studentischen Gesundheitsmanagements an den Hochschulen einstimmig gefordert. Das Thema Gesundheitsmanagement hat gesamtgesellschaftlich und auch an den Hochschulen seit Jahren einen immensen Bedeutungszugewinn erfahren.

In einem bundesweiten Arbeitskreis „Gesundheitsfördernde Hochschulen“ vernetzen sich beispielsweise bereits seit vielen Jahren die jeweiligen Abteilungen. Auch Studierende des fzs beteiligen sich an diesem Arbeitskreis. Es wird sichtbar, dass der Bedarf bei Studierenden sowie Angestellten an den Hochschulen gestiegen ist. So müssen die aktuell die entstandenen sozialpsychologischen Mehrbelastungen angesichts der Folgen der Corona-Pandemie durch gezielte Beratungsangebote der Studierendenwerke aufgefangen werden, des Weiteren empfinden viele Studierende allgemein im Zuge der Bologna-Reformen große Belastungen in ihrem Studium.

Durch Angebote zur Entspannung und Gesundheitsförderung kann diesen Problemen entgegengewirkt werden. An einigen Universitäten wird das studentische Gesundheitsmanagement aktuell ausgebaut - Projekte in diesem Bereich finanziell massiv unterstützt. Auch an der Universität Augsburg gibt es, was dieses Thema angeht, bereits einige gute Initiative, wie z.B. die Initiative „UniA:ctive - Bewegt studieren - Studieren bewegt! 2.0 “. Allgemein ist jedoch festzustellen, dass der Fokus des Gesundheitsmanagements der Universität Augsburg bislang klar auf den Mitarbeitenden liegt.

Als Studierendenvertretung fordern wir, dass in Zukunft, verstärkt und zielgerecht, Angebote für Studierende entstehen. Dazu gehören explizit auch sozialpsychologische Unterstützungs- angebote, Angebote, welche die körperliche Betätigung fördern sowie Entspannungs- möglichkeiten. Ideen könnten z.B. in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk oder dem Hochschulsport entstehen. Auch das AStA-Referat für Umwelt und Gesundheit kann bei der Umsetzung entsprechender Projekte miteinbezogen werden. Eine ausreichende Finanzierung

seitens der Universität oder im besten Fall seitens des Freistaat Bayerns wäre wünschenswert.

Antragstellende: Nicolas Frank

 

Maus an die Uni einladen

Die Maus/die „Sendung mit der Maus“ soll an die Universität Augsburg eingeladen werden. Zusätzlich spricht sich der Konvent dafür aus, dass der Elefant und die Ente die Maus bei ihrem Besuch begleiten.

Begründung: Die Maus hat schon vieles gesehen. Wöchentlich darf Sie sich interessante Dinge ansehen wie zum Beispiel die Herstellung von Porzellangeschirr, die Wartung von Windrädern, Astronautentoiletten, wie wird ein Snowboard gebaut, wie funktioniert ein Geigenbogen, wie bastelt man einen Jonglierball aus Luftballons und Grieß u.v.m.. Viele Personen haben die Maus bereits begrüßen dürfen - Marcel der Straßenbahnfahrer aus Jena, Charlotte die Phantombildzeichnerin, sogar Anke Engelke. Auch an der Universität war die Maus bereits zu Gast. Der Maus wurde gezeigt, wie man Betonboote baut, wie Fußballroboter Fußball spielen und warum Kartoffeln weich und Eier hart kochen. Was noch fehlt ist eine simple Darstellung darüber was eine Universität eigentlich ist und was diese unterscheidet von einer Schule oder einem Kindergarten. Wer könnte darüber besser berichten als Studierende.

Eine Einladung der Maus an unsere Universität könnte die Strahlkraft der Universität Augsburg auf ein hohes Level heben und die Einschreibezahlen um ein Vielfaches heben – wenn die ‚Mausfans‘ irgendwann mal in mehreren Jahren anfangen zu studieren. Die Studierenden- vertretung der Universität Augsburg wäre vermutlich die erste Gruppierung, welche durch einen Antrag dafür sorgen könnte, dass die Maus eingeladen wird. Ein geeigneter Anlass wäre beispielsweise der Maus-Türöffnertag am 3. Oktober.

Eine nette Einladungsnachricht an die Maus könnten die Antragsteller*innen plus Unterstützer*innen formulieren. Auf der Webseite der Sendung mit der Maus findet man weitere Infos über Einladungen. Eine weitere Idee wäre ein nettes Einladungsvideo. Eine Kooperation mit der Pressestelle bietet sich an. Ein geeigneter Anlass für den Besuch der Maus wäre beispielsweise der Maus-Türöffnertag am 3. Oktober – jeder andere Termin ist aber auch im Sinne des Konvents. Hauptsache, die Maus kommt. 😍

Antragstellende: Nicolas Frank, Ayla Heeg

 

Sitzung vom 06.07.2022

Verbesserung des Modellstudiengangs Medizin

An der medizinischen Fakultät soll zu den medizinischen, rechtlichen, gesellschaftspolitischen und ethischen Aspekten von Schwangerschaftsabbrüchen und über LGBTQIA+ inklusive Behandlung in der Gesundheitsversorgung aufgeklärt und gelehrt werden. Dies sollen zukünftig verpflichtende Teile der medizinischen Ausbildung an der Universität Augsburg sein.

Begründung: Dieser Antrag soll zwei Lücken in der Lehre des Modellstudiengangs Medizin aufgreifen, bei dem wir Verbesserungspotential sehen und sich daher eine Beschäftigung mit den Thematiken in

LGBTQIA+ inklusive Behandlung in der Gesundheitsversorgung soll an der medizinischen Fakultät

Hinblick auf eine Gesellschaft lohnt, die sich durch Awareness-Konzepte auszeichnen möchte und daran arbeitet, patriarchale Wissensstrukturen zu dekonstruieren und aufzulösen.

Einerseits soll es um die fehlende Aufklärung über LGBTQIA+ inklusive Behandlung gehen und andererseits um die Lehre von Schwangerschaftsabbrüchen im Medizinstudium. Diese beiden Themen sollen zukünftig Teil der medizinischen Ausbildung an der Universität Augsburg sein und diesen daher durch seine Praxisnähe auszeichnen.

Das Gender-Data-Gap zeigt auf, dass sich die heutige Gesundheitsversorgung und Forschung auf binäre Körperkategorien und besonders auf die Behandlung männlicher cis Patienten spezia- lisiert hat. In großflächig angelegten Studien der medizinischen Forschung, wird im Durchschnitt ein 80kg schwerer, 170cm großer weißer Mann untersucht. Vernachlässigte Forschung bei „Frauenkrankheiten“, wie Endometriose und PMS oder Dossierungsunterschiede bei Medika- menten für Cis-Frauen führen daher zu einer Schlechterstellung von weiblichen Personen bei der Gesundheitsversorgung.

Noch weit schlimmer ist es bei bspw. inter* oder trans* Personen, die das aktuelle binäre Ge- schlechterbild der Gesundheitsversorgung nicht in den Blick nimmt. Diese Personen müssen in der Regel meist mehr über ihren eigenen Körper wissen als die behandelnde Ärzt*innen, da diese nicht sensibilisiert oder entsprechend ausgebildet sind und nicht über notwendiges Wissen verfügen. Dies ist ein nicht hinnehmbarer Zustand, dem entgegenzuwirken ist. Damit eine nach- haltige Veränderung stattfinden kann, muss dies bereits in der neuen Generation von Ärzt*innen geschehen.

LGBTQIA+ Personen haben oft ein gestörtes Verhältnis zum Gesundheitssystem durch unsen- sible Vorannahmen über deren Körper. Dieses Verhältnis zwischen LGBTQIA+ Personen und Medizin bzw. Gesundheitswesen ist teilweise

von Diskriminierung bei der Gesundheits-Versorgung und den Gesundheits-Diensten kann

geprägt von einer historischen und bis in die

Gegenwart anhaltenden Stigmatisierung und Pathologisierung. Die Erfahrung bzw. Erwartung

auch dazu führen, dass Präventions-Angebote nicht angenommen und medizinische Behand-

lungen hinausgezögert oder vermieden werden.1

Viele vermeiden oder verzögern die das Aufsuchen von medizinischen Versorgungsmöglich-

keiten oder erhalten eine unangemessene oder minderwertige Pflege aufgrund von wahrge-

nommener oder tatsächlicher Homo- oder Transfeindlichkeit und Diskriminierung durch Ge-

sundheitsdienstleister und Institutionen.

Durch Sensibilisierung der angehenden Ärzt*innen soll hier entgegengewirkt werden.

Daneben wird ebenfalls im Gender-Data-Gap erkenntlich, dass es über Personen, die nicht dem heteronormativen Geschlechtermodel entsprechen, kaum vorhandene Daten in den gro- ßen Studien gibt. Meist ist die Anzahl der entsprechenden Person so gering, dass diese sta- tistisch nicht relevant sind und daher nicht erfasst werden. Es herrscht also kein Wissen über Krankheitsverläufe von diesen Personen. So findet ebenfalls wie bei Cis-Frauen eine drasti- sche Schlechterstellung in der Gesundheitsversorgung statt.

Angehende Ärzt*innen mit diesem Wissen auszustatten, sehen wir als verpflichtende Auf- gabe einer universitären Ausbildung an. Im Bereich der Medizinethik fordern wir daher eine feste Ansiedlung im Lehrkonzept. 

Ergänzend zu diesem Punkt haben sich mit der beschlossenen Streichung des §219a und einer hoffentlich baldigen Abschaffung des §218 des Strafgesetzbuch (StGB) auf bundespolitischer Ebene Veränderungen zum Thema Schwangerschaftsabbruch aufgetan. Die Universität Augs- burg soll in diesem Zuge ebenfalls mit Veränderung im Umgang mit Schwangerschaftsabbrü- chen in der Lehre des Modellstudiengangs Medizin folgen.

Weiterhin soll auf den Beschluss zur Thematik vom 11.12.2019 aufmerksamgemacht werden. 

1 vgl.: SCHLECHTERE GESUNDHEIT VON LESBEN, SCHWULEN, BISEXUELLEN, TRANS* UND INTER MENSCHEN. https://www.lsvd.de/de/ct/2615-Gesundheit-von-LSBTI#diskriminierung-gesundheitswesen, zuletzt aufgerufen am 03.07.2022.

Antragstellende: Philipp Pschera, Katja Gessner, Amirah Matterstock

 

Raumanträge digitalisieren

Raumanträge sollen zukünftig digital und einheitlich zu erstellen, bearbeiten und einzureichen sein – hierfür befürworten wir einen neuen, komplett digitalisierten Verwaltungsprozess, möglicherweise unter Einbeziehung eines hierfür geeigneten Tools. Als Zwischenschritt wäre eine Überarbeitung des aktuellen Raumantragsformulars angemessen.

Begründung: Bisher ist es so, dass man für Raumanträge direkt die Mitarbeiter*innen der Universitätsverwaltung in ihrem Büro aufsuchen muss oder Raumanträge in der Hauspost zirkulieren um die Unterschriften für Raumverfügbarkeit, technische Ausstattung oder Finanzierungsfragen zu erhalten. Durch vermehrte Home-Office-Zeiten im Vergleich zu präpandemischen Zeiten, sind die Mitarbeiter*innen der Universität nicht mehr mit Gewissheit an allen Tagen unter der Woche in ihrem Büro zu erreichen. Der Zeitaufwand zur Einholung von Unterschriften ist dadurch erhöht. Alternativ gibt es die umständliche Methode den Raumantrag per Mail einzureichen, wobei dieser in jeder Abteilung ausgedruckt und nach Unterzeichnung wieder eingescannt werden muss, damit die Unterschriften ordnungsgemäß hinzugefügt werden können. Viele Abteilungen arbeiten unseren Erfahrungen nach aktuell mit diesem aufwändigen Konzept.

Die digitale Bearbeitung der Raumanträge und automatische Weiterleitung an die richtige Stelle auf digitalem Weg würde dieses komplizierten Vorgehen auflösen. Antragstellende Studierende stünden nicht weiter vor dem Problem, dass sie sich erst mit den Strukturen der Universitätsverwaltung vertraut machen müssten, um die Kontaktmöglichkeiten der Mitarbeiter*innen der einzelnen Abteilungen (die aktuell nicht mehr auf der Website der Universität aufrufbar sind) zu recherchieren. Des Weiteren sind Zeit- und Papiereinsparung Nebeneffekte, die den Beteiligten zugutekommen.

Eine Implementierung in das vorhandene qis-Portal sehen wir hier als günstigste Möglichkeit, da dort bereits die Raumverfügbarkeit geprüft und Kontaktmöglichkeiten der Mitarbeiter*innen eingesehen werden kann und dieses Portal im Zuge der Antragsstellung meist genutzt wird. Die Konzeption und Umsetzung der Möglichkeit Raumanträge digital einreichen zu können sollte Seitens der Universitätsverwaltung und des Rechenzentrums erfolgen, da diese über das meiste Wissen bezüglich der Anforderungen an und Einarbeitung neuer Funktionen in bereits vorhandene Systeme verfügen.

Die Studierendenvertretung könnte anschließend ein Erklärvideo zur richtigen Nutzung erstellen.

Antragstellende: Philipp Pschera, Ayla Heeg

 

Vereinheitlichung der Regelungen zum Nachteilsausgleich und deren Kommunikation

Wir fordern erstens einheitliche Regelungen zum Nachteilsausgleich über alle Fakultäten hinweg, die in der Prüfungsordnung sowie im Modulhandbuch des jeweiligen Studiengangs verankert sind. Zweitens sollen diese Regelungen transparenter gemacht und in entsprechendem Maße an alle Studierenden kommuniziert werden.

Begründung: Für Studierende mit Lernschwierigkeiten, Prüfungsangst, ADHS, Lese- und Rechtsschreibschwäche, Dyskalkulie oder anderen Einschränkungen, die für sie einen Nachteil bei der Ablegung bestimmter Prüfungen bedeuten, ist ein Nachteilsausgleich unabdingbar. Zwar ist dieser an der Uni Augsburg grundsätzlich möglich, beispielsweise durch eine Änderung der Prüfungsart in eine andere, nicht nachteilige Prüfungsleistung für die Studierenden, jedoch ist diese Möglichkeit meist nicht eindeutig in der jeweiligen Prüfungsordnung oder im Modulhandbuch integriert. Außerdem wissen viele Studierende gar nicht über die Möglichkeit eines Nachteilsausgleichs Bescheid, auch Dozierenden fehlt es hier oftmals an Wissen. Daher fordern wir einheitliche Regelungen, eine verständliche Dokumentation sowie eine adäquate Kommunikation und Erläuterung der Möglichkeit eines Nachteilsausgleichs gegenüber den Studierenden, sodass diese über ihre Rechte Bescheid wissen und diese in Anspruch nehmen können. Zur Feststellung der Einschränkungen soll eine gesonderte psychologische Stelle geschaffen werden.

Antragstellende: Gloria Leipersberger, Nicolas Frank, Lena Hauck

 

Hochschulwahlen online

Die Rechtsabteilung sowie der Wahlausschuss der Universität Augsburg werden aufgefordert in einem offenen Prozess die Durchführung der Hochschulwahlen in einem digitalen Format zu prüfen.

Begründung: Die diesjährigen Hochschulwahlen wurden wieder als Briefwahl durchgeführt. Die Wahlbeteiligung ließ, trotz hohem Aufwand an Information und Bewerbung, wieder mal zu wünschen übrig. An anderen Universitäten (z.B. Würzburg und der LMU München) werden bereits seit einigen Jahren die Hochschulwahlen digital durchgeführt. Zu beobachten ist teilweise eine etwas höhere Wahlbeteiligung, unter anderem durch die höhere Flexibilisierung für die Wahlberechtigten. Ein weiterer Punkt, welcher für die digitale Durchführung sprechen würde, wäre der Nachhaltigkeitsaspekt. Das Versenden von rund 20.000 Briefen könnte gegebenenfalls umgangen werden.

Der Antrag soll dennoch keine direkte Empfehlung für die digitale Durchführung darstellen, sondern vielmehr einen offenen Prozess in diese Richtung anregen. Sollte am Ende das Ergebnis sein, dass Durchführungen von Wahlen per Post oder in Präsenz bevorzugt werden, wäre dies ebenfalls eine wichtige Erkenntnis.

Antragstellende: Nicolas Frank, Rasmus Noeske, Maximilian Hiller

 

Sitzung vom 27.07.2022

An den Fachschaftenrat: Kontaktmöglichleiten aller StuRas schaffen

Die Studierendenräte jeder Fakultät sollen über eine eigene E-Mailadresse kontaktierbar sein. Die Kontaktmöglichkeit(en) sollen auf der Unterseite der Uni-Website zur Studierendenvertretung und auf der Seite der jeweiligen Fakultät einsehbar sein. Für die Umsetzung ist jeder StuRa selbst verantwortlich.

Begründung: Einige Fakultäten verfügen über wenige Studiengänge. Die Vertretung und Anlaufstelle der Studierenden bilden daher dort primär die Fachschaften. Allerdings sind die Studierendenräte als studentische Vertretung der Fakultäten nach dem Augsburger Modell eigenständige Gremien der Studierendenvertretung und deren Besetzung durch die Hochschulwahlen geregelt und legitimiert. Damit sich Studierende, weitere Universitätsangehörige oder andere fakultäre und überfakultäre Gremien bei fakultätsbezogenen Fragen oder Problemen direkt an dieses Gremium und entsprechende Ansprechpartner*innen wenden können, sollte jeder StuRa über eine Mailadresse als Kontaktmöglichkeit verfügen und diese regelmäßig überprüfen. Diese soll auch online auffindbar sein – idealerweise (wie schon bei fünf der acht StuRas der Fall) auf folgender Website: https://www.uni-augsburg.de/de/studium/studentisches- leben/studierendenvertretung/

An den dort aktuell genannten StuRas kann sich bei der Erstellung einer Webseite orientiert werden. So soll dem Problem dem Weg gegangen werden, dass Externe sich erst mühevoll in den Vertretungsapparat der Studierendenvertretung an den Fakultäten einarbeiten müssen, der sich von Fakultät zu Fakultät stark unterscheiden kann. Diese Einheitlichkeit erleichtert die Kommunikation innerhalb der universitären Gremienstruktur.

Antragstellende: Miriam Spielmann, Philipp Pschera, Ayla Heeg

                               

Studentische Mitarbeit an der Handreichung „Wertschätzende und inklusive Sprache“ der Universität Augsburg

Ein*e studentische*r Vertreter*in oder mehrere studentische Vertreter*innen sollen bei der Erarbeitung der Handreichung „Wertschätzende und inklusive Sprache“ der Universität Augsburg mit einbezogen werden. Zumindest aber soll vor der Veröffentlichung der eben genannten Handreichung ihre Zustimmung eingeholt werden.

Begründung: Am 13.07.2022 hat die Kommission für Gleichstellungsfragen beschlossen, dass die Universität Augsburg eine Handreichung „Wertschätzende und inklusive Sprache“ erhalten soll, welche unter anderem einen Leitfaden zu gendergerechter Sprache beinhaltet. Es existiert bereits eine Tischvorlage, die als Vorschlag zur entsprechenden Handreichung dient. Diese Tischvorlage kann von allen Kommissionsmitgliedern eingesehen und bearbeitet werden. Für die finale Ausarbeitung wird das Büro für Chancengleichheit verantwortlich sein. An diesem Zeitpunkt ist es den studentischen Vertreter*innen aber dann nicht mehr möglich an der finalen Handreichung mitzuarbeiten oder sie final einzusehen. Die Antragstellenden halten dies allerdings für sehr wichtig, denn zum einen zeichnet sich die Studierendenschaft durch eine große Diversität aus und könnte, abgesehen davon, dass sie von der Handreichung am Ende direkt betroffen ist, auch einiges an Expertise beitragen. Zum anderen bilden die Studierenden eine große Mehrheit an der Universität und sollten daher bei so allumfassenden Projekten mit einbezogen werden.

Antragstellende: Amelie Feldmann, Theresa Luff, Katharina Kieser

 

Vorschläge der Studierendenvertretung für Änderungen an der Grundordnung

Der studentische Konvent schlägt der Universitätsverwaltung sowie den zuständigen Stellen beim Verfahren der Grundordnungsänderung folgende Vorschläge vor:

§2, Abs. 2: Dem Zentralbereich gehören an: [...]
10. Die Gremien der Studierendenvertretung

§6, Abs. 1: 1Es werden Ständige Kommissionen der Erweiterten Universitätsleitung [...] [...]
6. Kommission für Digitalisierung und Innovationen
errichtet. [...] 3Die einzelnen Kommissionen sollen mindestens zwei Mal im Semester tagen.

Abs. 4: 1Der Ständigen Kommission für Gleichstellungsfragen [...] 2Bei der Bestellung der Mitglieder ist darauf zu achten, dass der Ausschuss mindestens zur Hälfte mit Flinta-Personen besetzt ist.

Abs. 5: Der Ständigen Kommission für Digitalisierung und Innovationen gehören an
1. ein vom Präsidenten oder Präsidentin benannter Vizepräsident oder Vizepräsidentin als 

Vorsitzender oder Vorsitzende

2. jeweils ein Vertreter oder eine Vertreterin der Professoren und Professorinnen aus den acht Fakultäten sowie zwei Vertreter und oder Vertreterinnen der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, ein Vertreter oder eine Vertreterin des wissenschaftsstützenden Personals und zwei Vertreter und oder Vertreterinnen der Studierenden als von der Erweiterten Universitätsleitung bestellte Mitglieder

3. eine Vertretung der zentralen Betriebseinheiten
4. ein Vertreter des Personalrats mit beratender Stimme
5. zwei Vertretern und oder Vertreterinnen des Rechenzentrums 6. Der Datenschutzbeauftragte mit beratender Stimme

§7, Abs. 1: An der Universität bestehen folgende Zentrale Einrichtungen: [...]
15. Büro für Chancengleichheit

§15, Abs. 3 Der oder die jeweilige Frauenbeauftragte achtet in ihrem/seinem Bereich auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studierende; er oder sie unterstützt die Universität in der Wahrnehmung ihrer Aufgabe, die Durchsetzung der Gleichberechtigung für Frauen, Männer und nicht binäre Personen zu fördern und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken.

§16, Abs. 1: 1Der Beauftragte oder die Beauftragte [...] 3Er/Sie nimmt seine/ihre Aufgaben insbesondere dadurch wahr, dass er/sie [...]

3. jährlich einen Bericht über die Situation der behinderten Studierenden erstattet und der Universitätsleitung sowie der Studierendenvertretung zuleitet.

§17 Studierendenvertretung

(1) Die Studierenden wirken in der Universität durch ihre gewählten Vertreter oder Vertreterinnen in Universitätsorganen mit.

(2) Die Organe der Studierendenvertretung sind [...]

der Studentische Konvent,

die Fachschaftenvertretung, [...]

(3) 1Der Studentische Konvent ist beschlussfassendes Kollegialorgan der Studierendenvertretung. 2Diesem gehören an:

Die zwei Vertreter oder Vertreterinnen der Studierenden in der Erweiterten Universitätsleitung

die beiden Fachschaftssprecher oder Sprecherinnen jeder Fachschaftsvertretung

weitere Vertreter und Vertreterinnen der Studierenden, deren Zahl das Doppelte

der Anzahl an Fakultäten der Universität entspricht.

3Die Vertreter und Vertreterinnen nach Satz 2, Nr. 2 werden von den Studierenden der

Universität gewählt; Art. 48, Abs. 1 BayHIG gilt entsprechend. [...] 6Im Übrigen ist der Studentische Konvent auf Verlangen von einem Viertel seiner Mitglieder binnen 14 Tagen einzuberufen. 7Der studentische Konvent muss seine Beschlüsse für alle Studierende öffentlich zugänglich machen. 8Der Studentische Konvent soll dem AStA in der Ausführung der Beschlüsse unterstützend zur Seite stehen.

(4) 1Die Vertreter und Vertreterinnen der Studierenden einer Fakultät [...] 9Die beiden Fachschaftssprecher und oder Fachschaftssprecherinnen von jeder Fakultät vertreten die jeweilige Fakultät im Studentischen Konvent mit Stimmrecht.

(5) 1Die Studentische Vollversammlung [...] 4Sie ist beschlussfähig, wenn mindestens 1% aller Studierender an der Universität Augsburg anwesend sind. 5Sie wird ferner einberufen auf Verlangen von 0,5% aller Studierender an der Universität Augsburg oder auf Verlangen von einem Drittel der Mitglieder des Studentischen Konvents oder auf Beschluss des Allgemeinen Studierendenausschusses. [...]

(6) 1Der Ältestenrat [...] 6Der Ältestenrat hat im Rahmen seiner Funktion als Schlichtungsorgan folgende Aufgaben und Befugnisse: [...]

(7) 1Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) [...] 5Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, wovon drei vom Studentischen Konvent und drei von den Vertreterinnen und Vertretern der Fakultäten gewählt werden [...] 6Der Vorstand verantwortet mit dem Präsident oder der Präsidentin sowie deren Stellvertreter und oder Stellvertreterinnen die Erfüllung der in Art. 27, Abs. 2, Nrn. 1 – 5 BayHIG genannten Aufgaben. [...] 9Die Geschäftsführung hat die Finanz- und Büroleitung des AStA inne. [...]

(10) 1Die Übersicht der voraussichtlichen Ausgaben ist mit der Mehrheit des AStA-Vorstandes sowie der Mehrheit des Studentischen Konvents zu verabschieden. [...] 3Die Verteilung der Haushaltsmittel erfolgt auf Vorschlag der Studierendenvertretung durch die Universitätsleitung insbesondere entsprechend der Erfordernisse nach Art. 27, Abs. 2, Satz 3, Nr. 1 – 5 BayHIG; der Vorschlag wird entsprechend Satz 1 verabschiedet und spätestens bis zum 1. Dezember für das folgende Haushaltsjahr der Universitätsleitung zugeleitet. 4Der AStA-Vorstand und die Fachschaftsvertretung benennt für eine bestimmte Zeitdauer der Hochschulleitung Mitglieder, welche die Befugnis zur sachlichen und rechnerischen Feststellung der Auszahlungsbelege erhalten.

§18, Abs. 5: Der oder die Vorsitzende des Berufungsausschusses soll die in die engere Wahl gezogenen Personen zu Vorträgen, die unter anderem der Feststellung der pädagogischen Eignung durch die Fakultät und insbesondere deren Studierendenvertretung dienen, einladen. [...]

§18, Abs. 10: Die Form und Zusammensetzung des Berufungsverfahren soll fakultätsübergreifend durch eine Verordnung geregelt werden.

Art. 19, Abs. 3: Den vorgeschlagenen Bewerbern und Bewerberinnen wird Gelegenheit zur Vorstellung vor dem Universitätsrat und den beschlussfassenden Kollegialorganen der Statusgruppen gegeben.

Art. 21, Abs. 7: [...] 3Der Beschluss, die Öffentlichkeit zuzulassen, werden in geheimer Abstimmung gefasst und bedarf einer Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. 9Die Geschäftsordnungen der einzelnen Gremien können dahingehend Ausnahmen vorsehen.

Dieser Antrag soll eine erste Bestandsaufnahme für eine Grundordnungsänderung sein. Sollte im Laufe der Legislatur 2022/23 ein neuer Beschluss zur Position der Studierenden zu einer Grundordnungsänderung gefällt werden, wird mit dessen Beschluss dieser nichtig.

Begründung: Zu §2, Abs. 2, Punkt 10 (neu): Die Studierendenvertretung ist in einem eigenständigen Punkt in der Grundordnung aufgeführt, ohne dabei einem Bereich in der Gliederung der Universität zugehörig zu sein. In einer neuen Grundordnung sollte das präzisiert werden, wo die Studierenden dazugehören oder ob die Studierenden eine Selbstverwaltung sind. Davon abhängig ist womöglich auch die Finanzierung der Studierendenvertretung. Dieser Punkt soll mit diesem Änderungsvorschlag angebracht werden.

Zu §6, Abs. 1, Punkt 6 (neu): Wir schlagen vor, eine neue Kommission für Digitalisierung und Innovationen zu gründen. Das Ziel dieser soll sein, die Universität auf der Höhe der Zeit im Bereich von Digitalem zu halten und besonders die Zukunftsfähigkeit von Lehre und Forschung im Kontext des digitalen Fortschrittes zu garantieren. Auch soll diese Kommission für die Digitalisierung der Verwaltung zuständig sein. Des Weiteren soll diese Kommission die Aufgaben des Ausschusses für Informationsverarbeitung übernehmen. Sollte der Ausschuss in seiner jetzigen Form beibehalten werden, soll sich diese Kommission zentral mit der Grundfrage des Transfers beschäftigen. Dafür wird allerdings die Zusammensetzung der Kommission neu gemacht werden. Für uns ist jedoch die Frage nach der Digitalisierung (in Lehre, Forschung und Verwaltung) an der Universität wichtig, daher sollte sie auch mit allen Statusgruppen zentral diskutiert werden. Und es wird aufgrund der Erweiterung der Aufgaben der Universität (eben durch den Transferbegriff) eine neue Kommission gebildet werden müssen, daher soll in diesem Kontext der Punkt der Digitalisierung mit aufgenommen werden.

Zu §6, Abs. 1, Satz 3 (neu): Nach der aktuellen GO wird nicht festgeregelt, wie häufig die Kommissionen tagen sollen. Um hier Klarheit zu schaffen, soll eine Mindestzahl festgesetzt werden. Wir schlagen hierfür die zwei Mal im Semester vor. Dafür können diese Sitzungen auch kürzer sein.

Zu §6, Abs. 4, Satz 2: In der aktuellen Grundordnung soll die Kommission für Gleichstellungsfragen mindestens zur Hälfte mit Frauen besetzt werden. Das wiederum halten wir für zu kurz gegriffen und verlangen hier, dass es auf „nicht-Männer“ bzw. Flinta-Personen erweitert wird. Damit erhoffen wir, dass auch nicht binäre Personen angesprochen werden und das Gremium diverser wird.

Zu §6, Abs. 5: Dieser soll neu in die Grundordnung mit aufgenommen werden. Zur Erklärung, warum wir diese Kommission brauchen, vgl. Begründung zu §6, Abs. 1, Punkt 6.

Zu §7, Abs. 1: Es gibt an der Universität viele verschiedene Büros und Verwaltungseinheiten, bei denen nicht klar ist, unter welchen Punkt diese fallen. Wir haben das vor allem daran bemerkt, dass wir nicht erkennen konnten, zu welcher Einrichtung das Büro für Chancengleichheit gehört. Hier könnten wir aber auch zum Beispiel den Familienservice, das Gesundheitsmanagement, den Arbeitskreis Nachhaltigkeit, usw. nennen. Das sind wichtige Einrichtungen für Studierende und Mitarbeitende, die auch auf lange Zeit bestehen bleiben sollen. Hier ist entweder die Website das Problem oder die Basis dieser Stellen ist außerhalb der Grundordnung zu finden. Wir sind der Meinung, dass diese einzelnen Stellen Teil unserer Universitätsfamilie sein sollen und daher entweder in den Zentralen Einrichtungen festgeschrieben werden sollen oder deren Bedeutung für die Universität auf anderen Wegen festgehalten wird. Wir sehen hier auf jeden Fall Handlungsbedarf, dass auch deren Zukunft langfristig festgehalten wird.

In diesem Kontext wäre es auch interessant zu wissen, was das „Wissenschaftszentrum Medien“ eigentlich ist. Über die Website ist diese Einrichtung nicht zu finden.

Zu §15, Abs. 3: Hier sollen auch nicht binäre Personen inkludiert werden.

Zu §16, Abs. 1, Punkt 3: Nach dem neuen BayHIG fällt inzwischen auch die Förderung der Chancengleichheit der Studierenden in den Aufgabenbereich der Studierendenvertretung. Wir plädieren darauf, dass bisherige Strukturen, die bereits zur Förderung der Chancengleichheit bestehen, weiter fortbestehen und die Finanzierung durch die Universität bestehen bleibt. Allerdings sehen wir uns auch in der Pflicht, darüber mindestens informiert zu sein, was aktuell für Probleme bestehen. 

Zu §17 Studierendenvertretung 

Zu (1): Hier gibt es zu bedenken, dass nach dem Satz die Möglichkeit einer Deutung wäre, dass nur durch Studierende gewählte Vertreter*innen in universitären Gremien partizipieren können. Das wäre ein herber Verlust für die ganze Studierendenvertretung, da dank der Mithilfe vieler engagierter Studierender in Initiativen und Fachschaften erst eine breite Basis an partizipierenden geschaffen werden kann.

Zu (2) Ab diesem Punkt soll der Fachschaftenrat als eigenes Gremium aus der Grundordnung weggekürzt werden. Die Begründung dahinter ist, dass dieses Gremium eigentlich nicht existent ist, die Grundordnung hier aber eine Möglichkeit einer Doppelstruktur gibt. Zum anderen vereinfacht die nicht-existenz des Gremiums die Erklärung des Augsburger Modells. Eine weitere Begründung ist, dass damit die Haushaltshoheit direkt beim Studentischen Konvent hängt und nicht zusätzlich beim Fachschaftenrat, der ja ebenfalls Teil des Konvents ist.

Zu (3): hier wurde der Fachschaftenrat aus der Definition entfernt, dazu wurde der Verweis auf das BayHIG aktualisiert und die Aufgaben des Konvents mit Beschlüssen öffentlich machen sowie die Umsetzung zu unterstützen erweitert.

Zu (4): Der aktuelle Punkt 4 wird gestrichen, daher rückt der aktuelle Punkt 5 auf und wird Punkt (4). Die Regelungen aus dem ehemaligen Punkt 4 werden am Ende vom neuen Absatz in Satz 10 geregelt. Es fällt lediglich die Möglichkeit einer Gremienstruktur weg.

Zu (5): Betrachtet man die Wahlbeteiligungen an der Universität, fällt die Unwahrscheinlichkeit auf, dass es mit 5% Anwesenheit eine beschlussfähige Vollversammlung gibt. Wir halten sogar 1% für sehr hoch, allerdings machbar, sodass wir fordern, dass die Zahl hierauf geändert wird. Ebenso wollen wir die Einberufung einer Veranstaltung für Studierende außerhalb der Studierendenvertretung einfacher machen, weswegen wir diese auf 0,5% reduzieren wollen. Das sind bei uns an der Universität immer noch knapp 100 Personen, die das einberufen müssen. Wir als AStA würden uns darüber freuen, wenn sich so viele finden würden.

Zu (6): Aktuell besitzt der Ältestenrat nur Befugnisse, aber keine Aufgaben. Daher kann aktuell der Studentische Konvent auch ohne den Ältestenrat Wahlen durchführen, was auf der einen Seite Vor- aber auch auf der anderen Seite Nachteile bringen kann. Daher wollen wir hier dem Ältestenrat vor allem die Überwachung der Wahlen als Aufgabe aufbürden; sollte der Ältestenrat diesen nicht nachkommen, soll aber immer noch sichergestellt werden, dass im Studentischen Konvent Wahlen durchgeführt werden können.

Zu (10): Hier wurde wieder der Verweis auf das BayHIG angepasst und der zusätzliche Beschluss der Vertreter*innen der Fakultät zum Haushalt gestrichen (damit fällt die Haushaltsverantwortung des AStA komplett in die Hand des gesamten Konvents).

Zu §18, Abs. 5: Studierende können sehr gut die Lehrqualitäten erkennen. Aktuell soll diese allerdings nur durch die ganze Fakultätsvertretung in der Kommission bestimmt werden. Hier sollte die Stimme der Studierendenverterter*innen mehr Gewicht bekommen, da diese zukünftig deren Lehre ausgesetzt werden (das soll nicht negativ klingen).

Zu §18, Abs. 10: Dieser soll neu in die Grundordnung aufgenommen werden. In dieser Verordnung soll eine Mitwirkung der Studierenden an allen Fakultäten geregelt werden, auch soll eine Art „Lehrprobe“ für die zukünftigen Professorinnen und Professoren dort festgehalten werden. Medizin wird hiervon wahrscheinlich eine andere Regelung brauchen.

Zu §19, Abs. 3: Um Präsident oder Präsidentin der Universität zu werden, sollten die Kandidaten und Kandidatinnen allen Statusgruppen vorstellig werden. Um den oder die beste Kandidatin oder Kandidaten zu finden, soll die Diskussion so breit wie möglich geführt werden, auch unter den Statusgruppen. Daher sollen die Kandidat*innen sowohl beim Mittelbau als auch bei der Studierendenvertretung vorstellig werden.

Zu §21, Abs. 7: Die Öffentlichkeit von Gremien auszuschließen, mag für viele Gremien auch an der Universität sinnvoll sein, ist aber insbesondere für die Studierendenvertretung unpraktisch. Es sollen so viele Studierende wie möglich für die Hochschulpolitik interessiert werden. Daher soll jeder und jede Interessierte die Möglichkeit haben, sich über Hochschulpolitik zu informieren, auch während der jeweiligen Gremiensitzung. Wir denken auch, dass der Konvent des Mittelbaus auch daran interessiert sein könnte.

Antragstellende: Ludwig Sedlmaier, Ayla Heeg, Philipp Pschera

 

Sitzung vom 27.10.2021

Studienbedingungen für Schwangere sichern

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, gute Studienbedingungen für schwangere Studierende auch während des Hybridsemesters zu sichern. Insbesondere fordert der Konvent eine gesamtuniversitäre Regelung, dass der pauschale Ausschluss von Schwangeren aus der Präsenzlehre unzulässig ist. 

Begründung: Seit dem 10. September gibt es vom RKI eine Impfempfehlung für schwangere und stillende Menschen. Es gibt keine einheitliche Regelung bezüglich des Umgangs mit Schwangeren seitens des Ministeriums, dies ist den Hochschulen überlassen. Wenn Schwangere in einer Anwesenheit in der Uni ein zu hohes Risiko sehen, dürfen ihnen daraus keine Nachteile entstehen. Diese Entscheidung müssen sie aber selbst treffen. Wenn diese Entscheidung von Dozent*innen oder der Unileitung für sie getroffen wird, ist dies eine Missachtung ihrer Selbstbestimmung. Diese Benachteiligung im Studium von Schwangeren ist ein klarer Widerspruch zu Gleichstellung.

Antragstellende: Alexander Mayer, Jarl Hengstmengel

 

Erweiterung Mensa-Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten der Mensa sollen bis 15 Uhr, oder zumindest bis 14:30 Uhr erweitert werden. Grund sind die durch Corona bedingten, geänderten Vorlesungszeiten, die es einigen Studierenden unmöglich machen, von den Angeboten der Mensa zu profitieren.

Begründung: Auf Grund der Planung der Vorlesungen ist es bei zwei aufeinanderfolgenden Vorlesungen (10.15 Uhr bis 11.45 Uhr und 12.15 Uhr bis 13.45 Uhr) nicht möglich ein warmes Mittagessen Zu sich zu nehmen, da 30 Minuten für den Gang zur Mensa und zurück bei Stoßzeiten nicht möglich sind. Allerdings ist es von größter Wichtigkeit sich während den Vorlesungen gut konzentrieren zu können, was ohne einen geregelten Energiehaushalt und eine ausreichende Versorgung nicht möglich ist. Ein Gang in die Cafeteria ist zwar möglich, eine kalte Semmel ersetzt jedoch keine vollständige warme Mahlzeit. Möchten man also nach den Vorlesungen noch etwas Warmes zu sich nehmen, ist dies innerhalb des Angebots auf dem Campus nicht mehr möglich. Die Mensa ist dafür da, Studierende zu versorgen und ihnen ein gutes Angebot an Essen in der näheren Umgebung zu bieten. Dies kann allerdings nicht gewährleistet und genutzt werden, wenn die Studierenden mangels eweiterter Öffnungszeiten in der aktuellen Situation nicht die Chance haben nach oder zwischen ihren Vorlesungen das Angebot dort in Anspruch zu nehmen. In Anbetracht des vermehrten Angebots an Präsenzveranstaltungen und der zahlreichen Studierenden auf dem Campus der Universität muss es ausnahmslos allen Studierenden möglich sein, die Angebote, mit denen die Uni wirbt, auch tatsächlich wahrnehmen zu können und ihrem Uni-Alltag so geregelt nachgehen zu können.  

Antragstellende: Franziska Sadzio, Caroline Bachmann, Stefan Edenharder

 

Mehr Fahrradstellplätze an der Uni

Der Studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, mehr Fahrradstellplätze auf dem Campus sowie auf dem Medizincampus zu schaffen. Dabei muss vor allem deren Menge gesteigert werden. Eine höhere Qualität, etwa durch Überdachung, ist wünschenswert. 

Begründung: Der Anteil des Radverkehrs in Augsburg steigt stetig. Insbesondere für viele Studierende ist das Fahrrad das Verkehrsmittel der Wahl, da der Campus gut erreichbar und die Linie 3 zu Stoßzeiten überfüllt ist. Selbst bei nur teilweiser Präsenz an der Uni ist die Auslastung der Stellplätze sehr hoch. Je mehr sich die Uni in den kommenden Semestern wieder zu Präsenz entwickelt, desto schwieriger wird die Suche nach einem diebstahlsicheren Stellplatz. Auch am Medizincampus/Uniklinik besteht das gleiche Problem. Gerade im vergangenen Sommersemester gab es trotz nur teilweiser Präsenz viel zu wenige Stellplätze. Nächstes Sommersemester wird das Problem wegen voraussichtlich kompletter Präsenzlehre und einem zusätzlichen Jahrgang vermutlich noch viel größer. Vor Corona gab es bereits Bestrebungen, die Zahl der Stellplätze zu erhöhen. Die studentische Vertreterin in der verantwortlichen Kommission Stefanie Kinz berichtete, dass aber keine weiteren Fortschritte erzielt wurden, was wohl der pandemischen Lage verschuldet sein wird. Die Rückkehr zu mehr Präsenz erscheint uns deshalb ein guter Zeitpunkt, die Planung und Umsetzung weiter voranzutreiben.

Antragstellende: Alexander Mayer, Jarl Hengstmengel, Katja Gessner

 

Unterstützung für Studierende mit ADHS

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, dass sie Unterstützungsangebote für Studierende mit ADHS und ähnlichen Einschränkungen schafft. Die Möglichkeiten wie z.B.  Schreibzeitverlängerungen usw. sollten bereits frühzeitig an alle Studierende kommuniziert werden. Weiter fordert der studentische Konvent dazu auf, dass z.B. im Rahmen des psychologischen Beratungsangebots für betroffene Studierende (testweise) ein eigener Workshop angeboten wird. 

Begründung: Auch an der Universität Augsburg gibt es zahlreiche Studierende, die aufgrund ihrer ADHS-Diagnose im Studium eingeschränkt sind. Aufgrund der Stigmatisierung sprechen viele Studierende nicht offen über ihre Diagnose oder den Verdacht. Die meisten von ihnen wissen gar nicht, dass sie z.B. eine Schreibzeitverlängerung und zusätzliche Unterstützung in Anspruch nehmen können. 

Dieser Antrag fordert daher in erster Linie, dass die Universität Augsburg diese Hilfsmöglichkeiten transparenter kommuniziert. Weiter wäre es hilfreich, wenn man das Thema wie „Corona, mein Studium und ich“ als „ADHS, mein Studium und ich“ über die psychologische Beratungsstelle spielen könnte. Auch Studierende, die den Verdacht haben, betroffen zu sein, könnten an diesem Format teilnehmen. Außerdem können die Expert*innen von der psychologischen Beratung wertvolle Tipps geben und einen sicheren Raum zum Erfahrungsaustausch geben. 

Antragstellende: Jarl Hengstmengel

 

Sitzung vom 17.11.2021

Universitätsbibliothek studierendenfreundlicher gestalten

Die Universitätsbibliothek soll ihre Öffnungszeiten mindestens auf den Stand vor der durch Corona bedingten Schließung erweitern.

Der Durchgang zwischen der Teilbibliothek Sozialwissenschaften und der Zentralbibliothek soll wieder geöffnet werden.

Für Studierende, welche Abschlussarbeiten anfertigen oder sich auf Abschlussprüfungen vorbereiten, sollen wieder feste Sitzplätze eingerichtet und vergeben werden.

Begründung: Die aktuellen Öffnungszeiten werden der freien Entfaltung der Studierenden nicht gerecht. Andere Universitäten bieten teilweise rund um die Uhr geöffnete Bibliotheken für ihre Studierenden an. Die durch Corona geänderten Öffnungszeiten führten und führen nur zu stärkerer Ballung von Studierenden innerhalb der Bibliothek.

Spätestens seit Wegfall der Abstandsregelung im Innenraum ist es nicht mehr vertretbar die Brücke zwischen der Zentralbibliothek und der Teilbibliothek Sozialwissenschaften geschlossen zu halten. Dies führt oft zu etlichen Bibliothekswechseln, um gewisse Bücher an den Arbeitsplatz du bringen, welche oft mit Wartezeit und Einlasskontrolle noch einmal zeitaufwändiger sind. 

Studierende, welche Abschlussarbeiten im Bachelor, Master oder Staatsexamen anfertigen, haben momentan keine Chance auf einen festen Arbeitsplatz in der Bibliothek, an dem sie beispielsweise auch Bücher lagern können. Die Carrels sind nur für mindestens Promovierende reserviert.

Schon während des „Übergangssemesters“ ist es äußerst wichtig, Schritte in Richtung des Normalbetriebs vor der Pandemie zu gehen. Nur so kann ein reibungsloser Übergang ins Sommersemester 2022 gewährleistet werden.

Antragssteller*innen: Tino Goebel, Amelie Feldmann, Jakob Löw, Philipp Pschera, Nicolas Frank, Ayla Heeg

 

Veganes Angebot in der Mensa

Aus Gründen der Nachhaltigkeit sowie einer erhöhten Nachfrage seitens der Studierenden nach mehr veganen Angeboten des Studentenwerks in der Mensa, soll dieses erweitert - beziehungsweise das Angebot fleischhaltiger Gerichte reduziert werden. Außerdem sollen vegane und vegetarische Produkte besser gekennzeichnet werden.

Begründung: Immer mehr Studierende ernähren sich vegetarisch oder vegan, weshalb auch der Bedarf nach eben solchen Gerichten in der Mensa steigt. Zwar gibt es in der Mensa durchaus das ein oder andere vegetarische oder auch vegane Gericht, im Vergleich zu fleisch- oder fischhaltigen Speisen überwiegen zweitere jedoch momentan noch. Dies führt dazu, dass vor allem Studierende welche sich vegan ernähren, häufig sehr wenig und teils keine Auswahl haben, vor allem in Zeiten, in welchen die Auswahl sowieso eingeschränkt ist. So ist teilweise auch schon der Fall eingetreten, dass ab 13:30 gar kein veganes Essen mehr vorhanden war. An dieser Stelle wäre eine Anpassung an eben diese Nachfrage notwendig. Darüber hinaus ist solch eine Umstellung auch aus Gründen der Nachhaltigkeit sinnvoll, welche einen Aspekt darstellt, den die Universität immer wieder als wichtig betont.

Auch bei den beiden Cafeterien wäre eine Ausweitung der veganen Speisen beziehungsweise Alternativen wünschenswert.

Antragsteller*innen: Katharina Kieser, Nicolas Frank, Valentin Höpfner, Amelie Feldmann, Tino Goebel, Jakob Löw

 

Schließfächer ohne Münzennutzung

Die diversen Schließfächer an der Universität Augsburg sollen zukünftig ohne Bargeld verwendet werden können. Stattdessen sollen beispielsweise Pfandmarken verwendet werden.

Begründung: Um ein Schließfach in den Lehrgebäuden oder den Bibliotheken nutzen zu können, müssen Studierende jeweils 2x 2€ Münzen in die Vorrichtungen der Schließfächer einführen. Das Problem ist hierbei, dass im Zuge der Digitalisierung Möglichkeiten des bargeldlosen Bezahlens immer beliebter werden und immer mehr Studierende ganz auf Bargeld in ihren Börsen verzichten. Als Beispiel kann auch die Bezahlfunktion der Campus Card gelten.

Das heißt, viele Studierende verfügen oftmals nicht über 2x 2€ Stücke und müssen deshalb ihre Rucksäcke, Taschen und weitere Wertsachen ungeschützt vor Diebstahl an anderen Orten innerhalb der Universität ablegen, während sie sich in den Bibliotheken aufhalten. Aus diesem Grund soll es fortan möglich sein, eines der zahlreichen meist unbelegten Schließfächer auch ohne Bargeld zu nutzen. Die Vorrichtungen zur Schlüsselausgabe können mit einem einfachen Arbeitsschritt modifiziert werden, damit kein Schlüsselpfand mehr notwendig ist.

Antragsteller*innen: Philipp Pschera, Kai Huber

 

Studentenkanzlei umbenennen

Im Zuge der allgemeinen Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache soll die Studentenkanzlei in Studierendenkanzlei umbenannt werden.

Begründung: In Sinne der Repräsentation aller immatrikulierten Personen sollte die Universität Augsburg ihre eigenen Abteilungen und Institutionen dahingehend benennen. Der Begriff „Studenten“ schließt alle Personen aus, die sich nicht als „männlich“ betiteln oder sich dieser Bezeichnung zugehörig fühlen. Der Begriff „Studierende“ eignet sich deshalb besser, da er nicht das Geschlecht beschreibt und damit als geschlechtsneutral zu sehen ist. Alle immatrikulierten Personen haben die Möglichkeit sich diesem Begriff zuzuordnen oder sich zugehörig zu fühlen.

Selbst die Reform des Hochschulgesetzes sieht diesen Punkt, indem es die „Studentenwerke“ zeitgemäß in „Studierendenwerke“ umbenennen möchte.

Antragsteller*innen: Philipp Pschera, Ayla Heeg, Nicolas Frank, Tino Goebel, Amelie Feldmann, Jakob Löw

 

Verpflichtende Veranstaltungsevaluationen

Evaluationsmöglichkeiten für alle Lehrveranstaltungen sollen verpflichtend eingeführt werden.

Begründung: Aktuell ist es denn Lehrenden selbst überlassen, ob sie eine Evaluation der eigenen Veranstaltung durchführen lassen oder nicht. Die Evaluationen fallen in der Regel mehr als zufriedenstellend aus, was generell auf ein gutes Lehrniveau innerhalb der Universität Augsburg schließen lässt. Das Problem hierbei ist nur, dass vor allem engagierte Dozierende Befragungen ihrer Lehre durchführen. Dozierende, die nicht so viel Mühe hineinstecken oder von Studierenden in ihrer Veranstaltung kritisiert werden, können auf den transparenten Nachweis der Lehrqualität verzichten. Dies führt zu einem Machtungleichgewicht. Außerdem werden hierbei die Leistungen guter Lehre geschmälert.

Im Karrierebecken des Universitätsbetriebs kommt es meist auf Kleinigkeiten an, die für oder gegen eine Weiterbeschäftigung sprechen. Hier soll zukünftig die Lehre eine größere Rolle spielen, wobei eine Qualitätskontrolle am besten durch Evaluationsmöglichkeiten für Studierende möglich ist. Diese Thematik betrifft vor allem auch Lehraufträge. Aus diesen Gründen sollen zur Verbesserung der Lehre an der Universität Augsburg verpflichtende Evaluationsmöglichkeiten für alle Veranstaltungen eingeführt werden.

Antragsteller*innen: Philipp Pschera, Nicolas Frank, Tino Goebel, Jakob Löw, Luisa Orendt

 

Eigene Räume für Freiraum & Familienservice

Der Studentische Konvent fordert die Universitätsleitung dazu auf, dem Referat für Studentische Freiräume des AStAs sowie dem Familienservice eigene Räume zu geben.

Der Studentische Konvent missbilligt das Ausspielen der berechtigten Interessen der Studierenden und des Familienservices gegeneinander.

Begründung: Vor Kurzem wurde angekündigt, dass der Zwischenraum neben der Alten Cafete der Studierendenvertretung ersatzlos weggenommen wird. Nach einer kurzen Renovierungsphase soll der Familienservice diesen Raum bekommen.

Anlässlich der am 15. November begonnenen Proteste von Studierenden wurde dieser Prozess pausiert, bis am 22. November ein ergebnisoffenes Gespräch mit Professor Dresel stattgefunden hat.

Sowohl ein durch Studierende selbstverwalteter Raum als auch ein Stützpunkt des Familienservices an der Uni sind im Interesse der Studierenden. Es ist wichtig, dass beides Beachtung findet.

Antragsteller*in: Alexander Mayer

 

 

Sitzung vom 15.12.2021

Verbesserung der Kommunikation der Bibliothek

Die Universitätsbibliothek soll die Kommunikation bezüglich der Ausleihfristen verbessern. Dies umfasst eine strukturierte und übersichtliche Erinnerungsmail eine Woche sowie zwei Tage vor Fristende. Für uns bedeutet dies konkret ein eindeutiger und übersichtlicher dargestellter Inhalt (z.B. als Betreff „Erinnerung Leihfristende“, „Fristüberschreitung“ oder „Mahngebühr“). Die E-Mail soll lediglich notwendige Informationen enthalten. Somit sind Informationen zu Bankverbindung ausschließlich bei der E-Mail zur Mahngebühr oder der Fristüberschreitung nötig.

Zusätzlich fordern wir eine detaillierte zeitliche Darstellung der anfallenden Mahngebühren auf der Website der Universität Augsburg unter dem Reiter „Bibliothek| Mahnung nach Ablauf der Leihfrist“. Darunter verstehen wir genaue Angaben des Zeitpunktes wann die erste, zweite,,.. Mahngebühr anfällt. Außerdem soll auf der Homepage darauf hingewiesen werden, dass Bücher am Tag des Leihfristendes bis spätestens zur Bibliotheksschließung abgegeben worden sein müssen. Ansonsten wird direkt am nächsten Tag die erste Mahngebühr fällig.

Begründung: Durch die verkürzten Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek während der Corona-Zeit sowie aufgrund des hauptsächlich digitalen Vorlesungsbetriebes sind Studierende seltener an der Universität. Daher ist eine frühzeitige Planung für die Studierenden erforderlich, um Mahn- gebühren zu vermeiden. Mit Hilfe der verbesserten Kommunikation der Bibliothek wird den Studierenden die Einhaltung der Leihfristen erleichtert.

Antragsteller*innen: Pauline Haber, Rebecca Holzhäuer, Franziska Tille

 

3g+-Regelung bei Prüfungen

Unterstützung der Unileitung bei einem Vorgehen gegen die 3g+-Regel bei Prüfungen.

Für Klausuren soll die Universität eigene PCR-Testmöglichkeiten schaffen. Die PCR-Tests sollen kostenlos sein und ein Ergebnis innerhalb von 24 h ermöglicht werden.

Begründung: Seit der neuesten bayerischen Corona-Verordnung ist vorgesehen, dass bei Hochschulprüfungen 3G+ gelten solle. Diese Regelung halten wir für überzogen und nicht tragbar für alle Studenten, die einen PCR-Test für Prüfungen machen sollen.

Zunächst ist hier klarzustellen, dass es bei allen Prüfungen ein sehr genau ausgearbeitetes Hygienekonzept gibt, dass seit Anfang der Pandemie, reibungslos funktioniert. In der Juristischen Fakultät beispielsweise gab es nicht einen Corona-Fall bei oder nach den Prüfungen nach einigen/vielen Prüfungsphasen. Daher ist es sehr fraglich, warum es dann genau jetzt eine solche Regelung benötigt, wenn man beachtet, dass mittlerweile etwa 90% der Studierenden geimpft ist.

Auch 3G (also mit Antigentest) wäre grundsätzlich absolut kein Problem und bei den aktuellen Zahlen der Pandemie zu rechtfertigen. Wie man jedoch nun auf eine Verpflichtung eines PCR- Tests kommt, erscheint uns überzogen. 

Ein PCR-Test ist für Studierende nicht kostenfrei und kostet mindestens 50 Euro. Aktuell ist es in Augsburg so, dass in den offiziellen Stellen der Stadt, Maxstraße und Messe etc. gar keine kostenpflichtigen Tests mehr gibt. Heißt also, dass man sich an einen privaten Anbieter wenden muss, diese können bis zu 120 Euro verlangen. Es ist nicht für Studenten tragbar für jede einzelne Prüfung 50-120 Euro zu bezahlen, dies ist schon beinahe ein Ausschluss von den Prüfungen. Dazu muss man sich noch vor Augen führen: Der Test gilt 48 h, wann hier das Ergebnis kommt, ist vom Labor abhängig. Mittlerweile ist es zum Teil so, dass die Labore 48 h brauchen, um die Tests auszuwerten. Folglich macht man für eine Prüfung einen Test, zahlt einen großen Betrag und muss damit rechnen, dass das Testergebnis nicht kommt.

Eine solche Regelung ist weder besonders gut durchdacht noch tragbar für die Studenten. Daher würde wir gerne ein Gespräch über das weitere Vorgehen mit Herrn Dresel anregen.

Antragsteller*innen: Luisa Neumeir, Johannes Kuntscher

 

Neue Aufenthaltsräume für Studierende und verstärkte Zusammenarbeit mit der Universitätsleitung

Als Reaktion auf den Entzug des Frei*raums aus der Selbstverwaltung der Studierende soll die Universitätsleitung den Studierenden Aufenthaltsräume zur Verfügung stellen.
Außerdem sollen Studierende und Universitätsleitung in Zukunft eng zusammenarbeiten bei den Themen Arbeitslätze, Aufenthaltsräume/‘safe spaces‘ für Studierende und beim Thema Nachhaltigkeit.

Begründung: Die Universität hat den Studierenden am 7. Dezember 2021 endgültig mitgeteilt, dass der Frei*raum in Zukunft dem Familienservice zur Verfügung stehen soll. Durch die Schließung des Frei*raums fehlt den Studierenden vor allem ein Raum, an welchem sich Studierende aufhalten können und welcher durch die Studierenden selbst verwaltet wird.

Die Universität soll den Studierenden zeitnah einen neuen Raum zur Verfügung stellen. Bedenken und Forderungen seitens der Universität hinsichtlich der Hygiene und der Verschmutzung sollen vor der Übergabe schriftlich formuliert werden. Dieses Schriftstück soll dann als Grundlage dienen, um eine verantwortungsvolle Verwaltung seitens der Studierenden zu gewährleisten und zu verhindern, dass sich ‚Vorfälle‘ wie 2017 oder 2020, welche zur Schließung des jetzigen Frei*raums sorgten, nicht wiederholen. 

Die Universitätsleitung hat den Studierenden in Aussicht gestellt, in Zukunft eng zu den Themen Arbeitsplätze, ‘safe spaces‘ und Nachhaltigkeit zusammenzuarbeiten. Als Studierendenvertretung sollten wir diese Einladung unabhängig von dem Verlust des Frei*raums ernst nehmen und hier eine enge Zusammenarbeit mit der Universitätsleitung forcieren. Dies könnte zum Beispiel gebündelt durch den AStA in Form von Arbeitskreisen geschehen. Studierenden sollten hier von Beginn an gemeinsam mit der Universität zu diesen Themen Ideen und Verbesserungsvorschläge erarbeiten.

Antragsteller*innen: Nicolas Frank, Katharina Kieser

 

Studierende im Corona Arbeitskreis

Die Universitätsleitung dazu aufzufordern, eine studentische Vertretung in den Arbeitskreis Corona beziehungsweise in das zuständige Gremium aufzunehmen.

Begründung: Seit Beginn der Corona-Pandemie werden entscheidende Vorgehensweise, auch mit Blick auf den Themenbereich Lehre und Studium im Arbeitskreis Corona (ehemals Corona Task Force) besprochen. Seit Beginn der Pandemie fordert die Studierendenvertretung die Universitätsleitung dazu auf, auch Studierende in diesen Arbeitskreis aufzunehmen, um so die studentische Meinung stärker miteinzubeziehen. Die Universitätsleitung möchte dies jedoch nicht. Vor kurzem wurde der Studierendenvertretung mitgeteilt, dass keine Notwendigkeit gesehen wird, da im Arbeitskreis keine wichtigen Entscheidungen getroffen werden, der Arbeitskreis sich nicht aus Vertreter:innen der Statusgruppen zusammensetzt und die Meinung der Studierenden hier schon genügend gehört und vertreten wird.

Als Antragsstellende kritisieren wir genau diese Form von Informationspolitik. Gerade weil in diesem Arbeitskreis die studentische Situation zentraler Diskussionspunkt ist, sollten Studierende hier selber die studentische Meinung vertreten. Partizipieren statt informiert werden, ist unser Wunsch und der Anspruch der Studierendenvertretung. Wir sehen keinerlei negative Aspekte, sondern nur Vorteile mit Blick auf die Entwicklungen und Entscheidungen hinsichtlich der Corona-Pandemie und dem Umgang an der Universität mit dem pandemischen Geschehen. Die direkte und unmittelbare Miteinbeziehung der Studierenden bei diesem Thema sollte selbstverständlich sein, schließlich stellen die Studierenden mit rund 20.000 Personen die größte Personengruppe an der Universität dar. Dieser Personengruppe muss eine Partizipation unbedingt ermöglicht werden.

An anderen Hochschulen und Universitäten (bayern- und deutschlandweit) wird dies entsprechend praktiziert. Die Universität Augsburg sollte hier nachziehen und entsprechend die Zusammensetzung des Arbeitskreises anpassen.

Mit Blick auf die Umsetzung würden wir uns wünschen, dass der studentische Konvent eine Person benennt, welche dem Arbeitskreis angehören soll. Dies kann auch in beratender Funktion sein.

Antragsteller*in: Nicolas Frank

 

Mehr psychologische Beratungsangebote

Das Angebot der psychologischen Beratung der Zentralen Studienberatung soll erweitert werden.

Das erweiterte psychologische Hilfsangebot der Zentralen Studienberatung soll langfristig und auch über die pandemische Lange hinaus beibehalten werden.

Begründung: Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass das Onlinestudium zu viel Einsamkeit und teilweise auch

in die Depression führen kann. Um diese Entwicklungen auch in der aktuellen angespannten

Lage entgegenzuwirken, sehe ich psychologische Hilfsangebote für betroffene Personen als

einen guten Ausweg an. Dies gilt vor allem für Lehramtsstudierende, die sich aus Gründen einer

Gefährdung ihrer Verbeamtung nicht in reguläre psychologische Behandlung begeben

können/wollen. Hier greift der Service der Zentralen Studienberatung (ZSB), da die

Beratungsstunden nicht negativ wirksam notiert werden oder in den Akten auftauchen.

Lehramtsstudierende können sich somit Hilfe/Unterstützung bei psychologischen Problemen

holen.

Der Bereich psychologische und systemische Beratung im ZSB hat einen gestiegenen

Beratungsbedarf schon 2020 im Herbst und vor allem zu Jahresbeginn 2021 feststellen können.

Die Hilfsangebote werden von vielen Studierenden coronabedingt erstmals genutzt, gleichzeitig verlängerte sich bei anderen die Verweildauer in der Psychologischen Beratung. Außerdem fällt auf, dass manche schon früher Betreuung und Rat suchenden Studierenden aufgrund der Corona-Belastungen erneut Unterstützung benötigen.

In der ZSB umfasst der Bereich Psychologische und systemische Beratung ein festes

Stellenkontingent von 1,25 (aktuell: drei Teilzeitkräfte). Mit Unterstützung der Universitätsleitung

erhielt die ZSB im Zuge der Coronamaßnahmen im Juni 2021 zusätzliche Mittel zur 12-

monatigen Aufstockung des Stellenkontingents um 0,75 auf 2,0. Die neu eingestellte

Mitarbeiterin trägt wesentlich zur aktuellen Deckung des Beratungsbedarfs bei. Dies soll auch

über Juni 2022 weiterhin so bleiben und das aktuelle Stellenkontingent dauerhaft erhalten

bleiben.

Die derzeitige Wartezeit auf einen Termin beträgt etwa eine Woche. Angesichts der nicht

absehbaren Fortdauer der pandemiegeschuldeten Belastungen und den erst mit Verzögerung

sichtbar werdenden Spätfolgen (psychisches und physisches Long Covid etc.), aber auch in

Anbetracht der Studierendenzahlen unserer Universität, ist ein Weiterbestehen des derzeitig

aufgestockten Stellenumfangs dringend geboten.

An Thomas Blum (0,5 Stelle), den psychologischen Berater im Studentenwerk, können sich 

sowohl die Studierenden der Universität als auch der Hochschule Augsburg wenden. Seine

Wartezeit ist etwas länger.

Die Beratung in der ZSB ist vertraulich und stellt somit auch für Lehramtsstudierende kein

Hindernis dar. Bei massiven psychischen Problemen können die Mitarbeiter:innen der

Psychologischen und systemischen Beratung Hilfe und Unterstützung auch zur Überbrückung

bis zum Antritt einer Therapie geben. Therapien können und dürfen aber nicht angeboten

werden. Die Überbrückung ist besonders wichtig, da mit Blick auf die Gesamtgesellschaft vor

allem im Zuge der Pandemie, die ohnehin schon knappen freien Therapieplätze noch weniger

werden und lange Wartezeiten sich somit einstellen. Studierenden mit psychischen Problemen

wird damit massiv geholfen, die Wartezeit nicht allein überbrücken zu müssen.

Antrasteller*innen: Philipp Pschera, Nicolas Frank

 

Bändchen, Sticker oder Stempel als Alternative für den 2G-Nachweis

Sich für die Ausweitung der ‚2G-Bändchen‘ oder anderer Alternativen des 2G-Nachweises auf dem Universitätscampus einzusetzen. Die ‚2G-Bändchen‘ oder andere alternative Nachweise sollen an alle Studierende ausgegeben werden, welche mit Blick auf die Corona-Pandemie als geimpft oder genesen gelten. Alternativ könnten beispielsweise auch Sticker oder Stempel auf der Campus Card o.ä. als 2G-Nachweis genutzt werden. Entsprechendes soll durch die Universitätsleitung vorangetrieben und zeitnah umgesetzt werden.

Begründung: Studierende, welche sich in den letzten Wochen vermehrt auf dem Universitätscampus bewegen, machen die Erfahrung derzeit oft Ihr Impfzertifikat oder Genesenennachweis vorzeigen zu müssen. Ein Vorzeigen des Impfzertifikats erfolgt oftmals beim Eintritt in das Gebäude und zusätzlich noch beim Eintritt in die Bibliothek (beispielsweise bei der Geisteswissenschaftlichen Bibliothek). Auch an der Mensa und den Cafeterien muss der Nachweis erbracht werden. An einem gewöhnlichen Tag an der Universität kann es gut vorkommen, dass der Nachweis fünf bis zehn Mal vorgezeigt werden muss. Zusätzlich muss oftmals der Personalausweis präsentiert werden.

Es ist ausdrücklich zu begrüßen, dass die Universität eine so konsequente Kontrolle der Personen, welche die Gebäude betreten, durchführt und somit die Regeln im Zuge der Corona- Pandemie umsetzt. Dennoch ist der aktuelle Modus teilweise mühsam und macht die Mitnahme eines aufgeladenen Mobiltelefons erforderlich. Bändchen oder andere alternative Nachweisformen, welche entsprechend an die Personengruppe verteilt werden, würden die Kontrollen erleichtern und allen zugutekommen.

Das Pilotprojekt an der Juristischen Fakultät zeigt, dass die Umsetzung gut funktioniert. Auch andere Universitäten und Hochschulen setzen die Kontrollen in diesem Sinne um.

Zu begrüßen wäre eine Umsetzung der 2G-Bändchen oder anderer Alternativen als Einlasskriterium zu Beginn des Jahres 2022 im Januar oder Februar.

Alternativ könnten auch Sticker auf der Campus Card als 2G-Nachweis genutzt werden. Auch diese Variante wird bereits an anderen Hochschulen praktiziert. Eine weitere denkbare Option wären Stempel. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Antragsteller*innen: Nicolas Frank, Katharina Kieser

 

Aufladung der Campuscard per Kartenzahlung

Das Studentenwerk wir angehalten, die Aufladestationen der Campus-Card sollen mehr Kartenleser erhalten und diese Kartenleser sollten auch Visa und Mastercard-Karten zum Aufladen der Campus-Card akzeptieren.

Begründung: Bargeld schwindet nach und nach aus der Gesellschaft und es wird immer mehr Gang und Gäbe, nur noch mit Karten zu zahlen. Wenn nun ein*e Studierende*r dies auch für die Mensa oder Cafeten machen möchte, findet diese*r nur wenig Möglichkeiten zum Aufladen. Und selbst die Automaten, die ein Kartenlesegerät haben, nehmen nur Girocard und keine Visa oder Mastercard. Dies ist gerade für Internationale- oder Austauschstudierenden unangenehm, da diese womöglich kein oder noch kein Konto mit EC Karte in Deutschland haben, oder Ihre Finanzen lieber nur über Ihre Heimatbank mit Kreditkarte bezahlen. Wir verstehen, dass die Visa und Mastercard Benutzungen höhere Gebühren nach sich ziehen und sind sicher hierbei eine Lösung mit dem Studentenwerk finden zu können, aber einfach nichts anbieten ist keine Lösung.

Daher fordern wir, mehr Aufladestationen mit Kartenlesegerät und die Möglichkeit, auch Mastercard- oder Visa-Karten für das Aufladen nutzen zu können.

Antragsteller*innen: Fabian Schwemmer, Sophie Brunner

 

 

Sitzung vom 12.01.2022

„Campussommer“ im Sommersemester 2022

Das im Anhang befindliche Konzept zum Event „Campussommer“ wird durch den studentischen Konvent unterstützt. Die Organisation und Durchführung liegt bei den im Konzept beschriebenen Organisationseinheiten.

Begründung: Im Sommersemester soll der Lehrbetrieb an der Universität Augsburg wieder weitgehend in Präsenz stattfinden. Für neue Studierende aus vier Corona-Semestern bedeutet dies, den „normalen“ Uni-Alltag zum ersten Mal zu erleben und für einige Studierende der höheren Semester ist es auch der letzte Sommer an der Universität Augsburg.

Da das Studium aber mehr ist als der Besuch von Lehrveranstaltungen, soll die Wiederbelebung des Campus soll nach zwei pandemiebedingten Jahren auf Sparflamme durch eine Reihe von Veranstaltungen in einem größeren Rahmen erfolgen. Kulturelle Impulse, Vernetzung, Information und Bildung über die Studieninhalte hinaus, Präsentation der studentischen Gruppierungen und Möglichkeiten des Engagements stehen im Mittelpunkt des „Campussommers“.

Durch eine einheitliche Organisation und Bewerbung des Events werden die Kapazitäten besonders der kleineren studentischen Initiativen, Vereinigungen und Vertretungen entlastet und eine zentrale und niederschwellig kontaktierbare Anlaufstelle steht zur Information und bei Rückfragen zur Verfügung. Für die Finanzierung können die Restmittel der „Restart-Initiative“ verwendet werden, die im Herbst 2021 vom AStA für die Universität eingeworben wurden.

Das Konzept kann auf Anfrage zugeschickt werden. 

Antragsteller*innen: Ayla Heeg, Sophie Brunner, Lisa Kirmser, Ludwig Sedlmaier

 

 

Sitzung vom 09.02.2022

Organisation der Prüfungen

Die Universitätsleitung wird aufgefordert, eine Verlängerung der Anmeldephase für die Prüfungen sowie die Einrichtung einer Abmeldephase zu prüfen. Außerdem soll die Frist der Ankündigungen für die Prüfungstermine von vier auf sechs Wochen angehoben werden.

Begründung: Die bisherige Praxis der Anmeldephase ist für die Planung der Prüfungsphase, Arbeit, Praktika und Folge-Semestern nicht nachhaltig. Zudem resultiert dies in einer späten Ankündigung von Prüfungsterminen. Die Vorverlegung des Anmeldezeitraums und eine zusätzlich eingeführte Abmeldephase für Prüfungen, wie sie in vielen deutschen Universitäten bereits angewendet wird, würde dazu führen, dass Prüfungstermine früher bekanntgegeben werden können. Vielen Studierenden wäre damit sehr geholfen, wenn sie früher über den Ablauf ihrer Prüfungsphase Bescheid wüssten. Dies könnte zusätzlich durch eine Vorverlegung der Ankündigungsfrist der Prüfungen erreicht werden.

Generell ist eine Abmeldephase sehr sinnvoll, da dadurch eine erhöhte Flexibilität und Planbarkeit des Studiums ermöglicht wird. So kann bei unvorhergesehenen Ereignissen, wie Krankheit, vermieden werden, dass ein gescheiterter Versuch im Studiendatenblatt eingetragen wird. Zusätzlich wird die Organisation der Prüfungen von Seiten der Universität erleichtert.

Antragstellende: Israa Kretschmer

 

Die Universität Augsburg soll Fairtrade-University werden

Die Universität Augsburg soll an der Kampagne Fairtrade-University teilnehmen und sich um die Auszeichnung als Fairtrade-University bewerben. Im Rahmen dessen soll der Faire Handel in die verschiedenen Bereiche am Campus integriert und gefördert werden. Hierzu soll sich die Universi- tät darum bemühen, die fünf Kriterien der Fairtrade-University zu erfüllen.

Der studentische Konvent soll sich überlegen, in welchem Verfahren die Studierendenvertretung in der zur Erlangung der Auszeichnung erforderliche Lenkungsgruppe ernannt wird. Ein Vorschlag wäre die Wahl von mindestens zwei Personen.

Zuletzt sollen die EULe-Vertreter*innen darauf achten, dass das Thema Fairtrade-University künftig

regelmäßig auf der Tagesordnung der EULe steht.

Begründung: Bereits seit 2010 darf sich die Stadt Augsburg Fairtrade-Town nennen und auch vier Schulen in Augsburg verfügen über eine Auszeichnung als Fairtrade-School. Dahingegen besitzt keine Hoch- schule in der Stadt eine entsprechende Zertifizierung. Dabei sind Universitäten gesellschaftliche Akteure und wichtige Impulsgeber für die soziale, ökologische und kulturelle Entwicklung in der Gesellschaft, weshalb es dringend notwendig ist, auch die Universität Augsburg zu einer Fairt- rade-University zu machen. Die Zertifizierung würde ein durchweg positives Licht auf die Augs- burger Universität werfen, fair gehandelte Produkte im Hochschulalltag etablieren und so zu einem bewussteren sowie sozial-ökologischen Konsum an der Universität beitragen.

Damit eine solche Auszeichnung gelingen kann, müssen folgende Kriterien der Kampagne erfüllt sein:

Kriterium 1: Hochschulbeschluss
Die führenden Gremien der Studierendenschaft und der Verwaltungen der Hochschule fassen einen gemeinsamen Beschluss zur Fairtrade-University. Festgehalten wird das Bestreben, alle Kriterien der Fairtrade-Universities Kampagne zu erfüllen und den Fairen Handel als festen Be- standteil in die Hochschulpolitik zu verankern.
An der Universität Augsburg müssten demnach der studentische Konvent, die EULe sowie die Universitätsleitung einen entsprechenden Beschluss fassen.
Mit Teilen der Universitätsleitung (darunter Kanzler Zimmermann, Vizepräsident Prof. Dresel so- wie Vizepräsident Prof. Peter) wurde bereits Kontakt aufgenommen und positive Rückmeldung zu dem Vorhaben erhalten.

Kriterium 2: Steuerungsgruppe
An der Universität wird eine Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur Fairtrade-Univer- sity die Aktivitäten koordiniert. Sie vernetzt Akteur*innen, kümmert sich um die Umsetzung der Kriterien und organisiert Aktionen und Veranstaltungen rund um fairen Handel auf dem Campus. Die Gruppe besteht aus mindestens drei Personen, welche die Studierendenschaft, die Hoch- schulverwaltung und die gastronomischen Betriebe sowie Geschäfte auf dem Campus vertreten. Die Vertretung aus der Studierendenschaft könnte an der Universität Augsburg etwa durch den studentischen Konvent gewählt werden. Das Studentenwerk Augsburg, welches der Steue- rungsgruppe ebenfalls als gastronomischer Betrieb angehören muss, wurde bereits über das Vorhaben informiert. Darüber hinaus könnten Mitglieder des AK Nachhaltigkeit der Universität in der Steuerungsgruppe aktiv sein. Denkbar wäre in der Anfangsphase auch Beteiligte des Steue- rungskreises ‚Fairtrade-Town Augsburg‘ in die Steuerungsgruppe zu intergieren.

Kriterium 3: Fairtrade-Produkte bei Sitzungen und offiziellen Veranstaltungen
Bei offiziellen Veranstaltungen der Hochschule sowie bei den Sitzungen der führenden Gremien der Studierendenschaft und der Verwaltung werden Fairtrade-Produkte angeboten. Bei Universi- täten mit über 20.000 Studierenden muss dies bei 15 Veranstaltungen geschehen, wovon min- destens 2/3 der Termine regelmäßige Sitzungen sein müssen. Die restlichen 1/3 können regel- mäßige oder einmalige (Groß-)Veranstaltungen an der Hochschule sein. Bei jedem Termin müs- sen mindestens zwei verschiedene Produkte aus fairem Handel angeboten werden.
An der Universität Augsburg könnten zur Erfüllung dieses Kriteriums beispielsweise bei Gremien- sitzungen, Empfängen, Vortragsreihen, Vorstellungen des Uni-Kinos, Weihnachtsfeiern etc. 

Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee, Saft, Zucker, Gebäck, Obst etc. entsprechend des Veran- staltungsrahmens angeboten werden. Oft wird bei solchen Veranstaltungen bereits beispiels- weise Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt.

Kriterium 4: Fairtrade-Produkte in Geschäften und in der Gastronomie
Fairtrade-Produkte müssen auf dem Campus in Geschäften und Cafés verfügbar sein. Bei über 20.000 Studierenden müssen an mindestens 20 Verkaufspunkten, darunter je mindestens ein Geschäft, ein Gastronomiebetrieb und ein Kiosk/Automat jeweils mindestens 2 Produkte aus fai- rem Handel angeboten werden. Als Fairtrade-Siegel anerkannt werden im Rahmen der Kam- pagne alle Mitglieder der World Fair Trade Organization WFTO sowie alle Weltladen-Lieferanten, die der Konvention der Weltläden gerecht werden. Bei Textilprodukten werden die Siegel Fairt- rade-Cotton-Siegel und der Textilstandard von Fairtrade akzeptiert.
An der Universität Augsburg könnten solche Verkaufspunkte die Mensa, die Alte und Neue Ca- fete, die Café Bars, Snack- und Getränkeautomaten oder auch der UniShop sein. Hier könnten etwa Kaffee, Zucker, Schokoriegel, Säfte, Eistee, Mate, Schokomilch, Eiskaffee, Reis, Quinoa, Obst, Gewürze etc. mit Fairtrade Siegel angeboten werden. Teilweise werden an diesen Ver- kaufspunkten auch schon verschiedene Fairtrade-Produkte verkauft. Ebenso vertreibt der Uni- Shop Textilien mit Fairtrade-Siegel.

Kriterium 5: Veranstaltungen rund um Fairtrade
Auf dem Campus müssen regelmäßig, mindestens aber zweimal je Semester, Veranstaltungen rund um das Thema Fairtrade stattfinden.
An der Universität Augsburg könnten solche Veranstaltungen zum einen durch die Studieren- denschaft realisiert werden. Beispielsweise könnten Vorträge, nachhaltige Stadtrundgänge oder Infostände organisiert werden. Hierfür stellt die Kampagne auch Fairtrade-Referent*innen zur Verfügung. Ebenso wäre es möglich einen Film zum Thema Fairtrade im Rahmen des Uni-Kinos zu zeigen. Zum anderen kann versucht werden, Dozierende davon zu überzeugen, das Thema in ihre Lehre zu integrieren oder selbst Veranstaltungen auf diesem Gebiet zu planen.

Antragstellende: Niklas Daecke, Maryvonne Kälberer, Alexander Behnke

 

Fairteiler an der Universität

An der Universität soll in Zusammenarbeit von Gremien der Studierendenschaft mit Einverständnis der Universitätsleitung wieder einen Fairteiler von Foodsharing auf dem Campus einrichten. Dieser soll

i)  an einem zentralen Ort platziert werden,

ii)  nur während der Vorlesungszeiten bestückt werden und

iii)  mehrmals wöchentlich von nicht mehr genießbaren Lebensmitteln befreit werden.

Begründung: Mit der Schließung des Frei*raums ist auch der Fairteiler von Foodsharing aus der Universität verschwunden. Gerade von einer Universität sollte man aber den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung nicht vertreiben. Deshalb soll in zentraler Lage wieder ein Fairteiler installiert werden. Damit dieser keine Gefahr auf Schimmel darstellt, soll dieser oft und regelmäßig überprüft, von nicht mehr genießbaren Lebensmitteln befreit, und gereinigt werden. Damit dies garantiert werden kann, soll der Fairteiler nur währen dem Semesterbetrieb geöffnet haben.

Antragstellende: Tino Goebel

 

Richtlinien für gendergerechte Sprache

Der studentische Konvent fordert die Universität auf Richtlinien oder einen Leitfaden zur Nutzung gendergerechter Sprache zu erstellen und Klarheit in Bezug auf richtige Nutzung zu schaffen.

Begründung: Anlässlich eines Artikels in der Augsburger Allgemeinen hinsichtlich Unklarheit bei der Verwendung gendergerechter Sprache sollen hier einheitlich Leitfäden erarbeitet werden.

Zur generellen Sinnhaftigkeit von gendergerechter und gendersensibler Sprache, die nicht Inhalt des Antrags sein soll, wird auf der Themenseite „gendersensible Sprache“ hingewiesen: https://www.uni-augsburg.de/de/verantwortung/gender-equity-diversity/gender- equity/service/gendersensible-sprache/ .

Um für die Zukunft Klarheit zu schaffen, sollen Richtlinien oder ein Leitfaden für die richtige Nutzung gendergerechter Sprache an der Universität geschaffen werden. Das Ergebnis soll dann überfakultär gelten, an dem sich alle entsprechenden Stellen orientieren. Somit werden die von einzelnen Instituten und Lehrstühlen erstellten, sich in Einzelheiten unterscheidenden Ausführungen obsolet. Diese reinformale Thematik soll sich zukünftig nicht als Problem für einen Teil der Studierendenschaft herausstellen.

Die Frauenbeauftragte der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Elisabeth Naurath hat in dieser Hinsicht bereits eine Anregung und einen Hinweis zur Bearbeitung dieses Themas an die entsprechenden Stellen weitergeleitet. Der Antrag soll diese Bemühungen von Studierendenseite unterstützen. Als entsprechende Stellen gelten das Büro für Chancengleichheit, die Gleichstellungsbeauftragten, der Frauenbeirat sowie die Frauenbeauftragten der Universität und der Fakultäten.

Antragstellende: Philipp Pschera, Celine Feldengut, Ayla Heeg, Nicolas Frank

 

Übersetzung der Universitätswebseite

Der Studentische Konvent fordert die Universitätsleitung dazu auf, für eine angemessene englische Übersetzung der Webseite im Sinne der Internationalisierung Sorge zu tragen.

Insbesondere für Seiten mit wesentlichen Informationen ist zeitnah eine Übersetzung notwendig.

Dazu erinnert der Studentische Konvent an den am 3. Februar 2021 gefassten Beschluss.

Begründung: Für eine Universität mit internationalem Anspruch ist eine gut übersetzte Webseite alternativlos. Dies betrifft insbesondere, aber nicht ausschließlich, Austauschstudierende, die beispielsweise Informationen zu den Prüfungen finden wollen. Dass diese nur auf Deutsch erhältlich sind [1], ist nicht vertretbar.

Fehlende Übersetzungen verhindern, dass nicht deutschsprachige Studierende voll am studentischen Leben der Uni Augsburg teilhaben können.

Bereits vor einem Jahr hat der Studentische Konvent einen ähnlichen Antrag verabschiedet [2], der eine Übersetzung bis Ende des SoSe 2021 forderte.

[1] https://www.uni-augsburg.de/en/campusleben/corona/pruefungen/

[2] https://www.uni-augsburg.de/de/studium/studentisches- leben/studierendenvertretung/aktuelles/beschlusse-aus-der-konventssitzung-vom-03-02- 2021/

Antragstellende: Alexander Behnke, Alexander Mayer, Jarl Hengstmengel

 

Planungssicherheit für das Vollpräsenzsemester SoSe 2022

Die Universitätsleitung wird aufgefordert eine Planungssicherheit in Bezug auf den Ablauf des von ihnen definierten „Vollpräsenzsemester“ im SoSe zu schaffen. Es soll frühzeitig an die Studierenden kommuniziert werden, ob ein Umzug nach Augsburg für das SoSe nötig ist oder weiterhin verstärkt auf digitale und hybride Lehre gesetzt wird und dieser demnach nicht notwendig ist.

Die Universitätsleitung soll den Fakultäten mitteilen, dass flächendeckende Präsenzlehre die Norm darstellen soll.

Begründung: Die Universitätsleitung spricht bei der Planung des kommenden Semesters immer von einem Vollpräsenzsemester. Dabei ist nicht klar, was damit eindeutig gemeint ist und wie dieses mit der aktuellen pandemischen Lage umgesetzt werden kann, sowie was das für die Studierenden heißt. Durch die kurzfristige Entscheidung, wie das aktuelle Semester (WiSe) stattfindet, wurden trotz der vielen Onlinelehre Studierende in Wohnverhältnisse in der Stadt Augsburg gezwungen, die über ihren Verhältnissen liegen. Gleichzeitig sind viele Studierende nach Augsburg gezogen, nur um dann traurig feststellen zu müssen, dass all ihre Veranstaltungen im Semester kurzfristig in digitaler Form abgehalten werden, obwohl es auch andere Möglichkeiten der Umsetzung gegeben hätte.

Diese missliche Lage soll sich im kommenden Semester nun nicht wiederholen und eine Planungssicherheit für die Studierenden geschaffen werden. Die Studierenden sollen bereits im alten Semester wissen, wie sich das neue Semester gestalten wird. Im besten Fall ist die Planungssicherheit an die einzelnen Studiengänge gebunden, damit auf individuelle Bedürfnisse und Vorgangsweisen der einzelnen Fächer geachtet werden kann. Hier soll auch eindeutig geklärt werden, was man exakt mit einem „Vollpräsenzsemester“ meint. Dies soll großflächig und übersichtlich an die Studierenden kommuniziert werden.

Die Informationen können sich teilweise am Dokument „Lehre im SoSe 2022 – Rahmenbedingungen und Eckpunkte“ aus der LuSt-Kommission orientieren.

Sollte ein „Vollpräsenzsemester“ nicht flächenmäßig und überfakultär umgesetzt werden können, soll dies den Studierenden gegenüber frühzeitig kommuniziert werden.

Antragstellende: Philipp Pschera, Nicolas Frank

 

Studienfortschritt bei Quarantäne gewährleisten

Der Studentische Konvent fordert die Fakultäten dazu auf, zeitnahe Nachholmöglichkeiten für Klausuren zu schaffen, spätestens aber zu Beginn des nächsten Semesters, sofern eine Teilnahme coronabedingt nicht möglich ist. Diese Möglichkeiten sollen klar kommuniziert werden.

Begründung: Diese Klausurenphase findet zeitgleich zum Peak der Omikronwelle statt. Dies bedeutet, dass eine erhebliche Anzahl Studierender aktuell infiziert, ist bzw. wenige Tage vor den Klausuren Kontakt mit einer oder mehrerer infizierter Personen gehabt haben wird.
In vielen Studiengängen gibt es die Möglichkeit, zu Beginn des Sommersemesters Klausuren nachzuholen. Dies ist aber nicht überall der Fall. Stattdessen können in einigen Studiengängen Klausuren nur in der regulären Klausurenphase des nächsten Semesters geschrieben werden. Bei mehr als einer Klausur, an der die Teilnahme nicht möglich war, führt dies zu einem nicht realistisch erfüllbaren Klausurenpensum. Dies verlängert das Studium und ist eine Benachteiligung, bedingt durch die Pandemie.

Außerdem kann dadurch nicht ausgeschlossen werden, dass manche Studierende Druck spüren, trotz Symptomen oder Risikokontakten an Klausuren teilzunehmen. Dies muss verhindert werden, indem Nachholmöglichkeiten geschaffen werden, die vor der nächsten Klausurenphase und möglichst vor Vorlesungsbeginn des Sommersemesters stattfinden.

Als im Frühjahr 2020 der Orkan Sabine über Bayern wütete und vielerorts Studierende hinderte an Klausuren teilzunehmen, entschied die Universität Augsburg kurzfristig, allen Studierenden, welche am 10. Februar 2020 eine Prüfung ablegen sollten, die Möglichkeit zu geben diese an einem Ausweichtermin zu wiederholen. In diesem Fall wurde die Sicherheit und die Gesundheit der Studierenden richtigerweise priorisiert.

Der Grund muss ein von einer offiziellen Teststelle durchgeführter positiver Schnelltest oder PCR- Test und nachfolgend 10 Tage Quarantäne oder vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne sein. Die Anmeldung hierzu erfolgt über das Prüfungsamt, nahezu analog zu dem Vorgehen bei Orkan Sabine.

Wichtig ist zu betonen, dass dieses Angebot ausschließlich in der Corona-Pandemie, zunächst für das Wintersemester 2021/2022 gelten soll, denn allen ist bewusst, welch hohen zusätzlichen Aufwand dies für die Beteiligten Instanzen darstellt. Bei den derzeitigen sehr hohen Inzidenzzahlen (Stand 03.02.: 1880 in Augsburg) muss der Schutz der Gesundheit aller Beteiligten aber vor dem Mehraufwand durch Nachholtermine stehen.

Antragstellende: Alexander Mayer, Jarl Hengstmengel

 

Datenschutz auf Bibliothekscomputern

Die Universitätsitätsbibliothek soll stärker auf Datenschutz und Datennachverfolgung achten. Dies betrifft insbesondere:

-  Das regelmäßige aktualisieren des Webbrowsers auf die aktuelle Version.

-  Das Installieren eines Adblockers.

-  Das Installieren von Addons zum Blockieren von Trackern.

-  Das Installieren von Addons zum Übersetzen des alten „http-Protokolls“ in das sicherere

„https-Protokoll“.

Dies soll in Kooperation mit dem Datenschutzbeauftragten der Universität geschehen.

Begründung: Momentan ist auf den meisten Computern der Universitätsbibliothek „Google Chrome“ und „Mozilla Firefox“ installiert. Bei Stichproben hat sich herausgestellt, dass oft keine aktuelle Version, kein Adblocker oder andere Addons zur Datensicherheit installiert wurden.

Die Nutzung der Computer der Universitätsbibliothek sollte sicher sein und einen möglichst geringen Zulauf der Daten der Studierenden zur globalen Überwachungs- und Verhaltensrederungsstruktur von Big-Data Firmen wie Google oder Meta zulassen.

Die einfachste Lösung dazu wäre das Installieren des Open-Source-Webbrowsers „Brave“, welcher all diese Funktionen bereits beinhaltet. Zusätzlich sollte der Browser regelmäßig aktualisiert werden.

Antragstellende: Tino Goebel

 

Maskenpflicht am Sitzplatz der Universitätsbibliothek abschaffen

Die Universitätsbibliothek soll die am 08.02.2022 eingeführte allgemeine Maskenpflicht am Sitzplatz umgehend wieder abschaffen. Die Maskenpflicht in der Bibliothek sollte nur in Fällen gelten, wo ein ausreichender Abstand zwischen den Plätzen nicht gewährleistet werden kann. Dabei könnten die zu Beginn des Wintersemesters geltenden Regelungen, welche in Seminaren angewendet wurden, beispielsweise herangezogen werden (grüne Punkte an den Plätzen).

Sitzgruppen sind dabei abgeschlossene Einheiten, wobei die Maskenpflicht für diese Einheit eintritt, sobald ausreichender Abstand für diese Gruppe nicht mehr gewährleistet ist.

Der Zugang zur Universitätsbibliothek soll in allen Fällen gewährleistet sein.

Begründung: Die Einführung einer Maskenpflicht am Sitzplatz in der Universitätsbibliothek erschwert für viele Studierende das Lernen und Vorbereiten auf Prüfungen. Für einige Studierende ist dies sogar gleichbedeutend mit dem Verlust des Lern- und Arbeitsplatzes Universitätsbibliothek. Das konnte man deutlich an der vergleichsweisen niedrigen Anzahl an Studierenden, welche sich zum Lernen und Vorbereiten auf Prüfungen am 08.02.2022 in der Bibliothek aufhielten, erkennen.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie der Universitätsbibliothek stehen zu keinem Vergleich der gesellschaftlichen Eindämmungsmaßnahmen. Zum Stand des 12.Januar konnte kein bisheriger Fall einer Corona-Übertragung in den Räumlichkeiten der Universitätsbibliothek nachgewiesen werden. Nach unserer Auffassung ist auch die Übertragungswahrscheinlichkeit ohne Maskenpflicht am Platz, auch durch die bestehende 2G-Regel, sehr gering.

Antragstellende: Tino Goebel, Fabian Schwemmer

Sitzung vom 14.04.2021

Öffnung der Lesesäle der Bib - aber sicher!

Die Universitätsleitung wird aufgefordert, das an anderen Universitäten bereits praktizierte Öffnen der Lesesäle der Universitätsbibliothek auch in Augsburg umzusetzen.
Um dies zu ermöglichen, müssen selbstverständlich effektive Infektionsschutzmaßnahmen ergriffen werden. Diese Maßnahmen sollen sein: Online-Terminvereinbarung, Dokumentation der Anwesenheit, Desinfektion aller Kontaktflächen (u.a. die Tische vor und nach jeder Nutzung), Abstand zwischen den Arbeitsplätzen von mindestens 2 Metern, FFP2-Maskenpflicht.
Die derzeit vorübergehend ausgesetzten Abgabe- bzw. Bearbeitungsfristen für schriftliche Arbeiten sollen bis zur Verfügbarkeit von mindestens 75% der üblichen Kapazität der Lesesäle ausgesetzt bleiben.

 

Sitzung vom 02.06.2021

Impf-Initiative für Augsburger Studierende

Die Universitätsleitung wird ausdrücklich gebeten, die (dem allgemeinen Vernehmen nach vorgesehene) Impf-Initiative zur gezielten und zügigen Immunisierung von Mitarbeitern der Universität auch auf die Studierenden auszuweiten.
Sollten die Impfungen im Rahmen dieser Initiative auf dem Campus/durch die Universität durchgeführt werden, soll das Angebot in ähnlicher Form auch Studierenden offenstehen. Hierfür kann auch angeregt werden, die Schaffung eines solchen Angebots als Modellprojekt durchzuführen und somit anderen Hochschulen zum Vorbild zu dienen. Durch eine solche, eigene Impf-Initiative der Universität soll allen Interessierten der 20.000 Studierenden der Uni Augsburg sowie den Studierenden der Hochschule Augsburg zeitnah ein Zugang zu einer Impfung gegen Covid-19 gewährleistet werden.
Die Universitätsleitung wird auch aufgefordert, sich für die Belange der Studierenden bei den zuständigen Ministerien vehement einzusetzen und darauf zu drängen, dass ein gezieltes und zügiges Impfangebot für  Studierende geschaffen wird, selbst wenn das Impfangebot für Personal der Uni über die regulären Impfzentren oder andere Wege realisiert wird.

Begründung
Die Studierenden gehören seit Beginn der Pandemie zu einer der am meisten betroffenen Gruppen. Das Leben auf dem Campus wurde auf nahezu 0 heruntergefahren und die eingeschränkte Lehre stellt ein zusätzliches enormes Problem neben der Belastung im privaten und beruflichen Umfeld der Studierenden dar. Zudem wurden in den vergangenen Monaten nur außerordentlich begrenzt Maßnahmen ergriffen, um sich der Situation von Studierenden
anzunehmen. Um Soforthilfeprogramme auf den Weg zu bringen, waren wochenlange Auseinandersetzungen notwendig; Angebote, um sozialer Isolation und ihren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Studierenden entgegenzuwirken sind nur überaus eingeschränkt vorhanden, eine gezielte Strategie der Staatsregierung existiert nicht. Um die Folgen der Pandemie für Studierende abzumildern, ist unbedingt erforderlich, schnellstmöglich wieder im verantwortbaren Maß Leben auf dem Campus zu ermöglichen – der Schlüssel hierzu sind zügige Impfungen. Studierende gehören jedoch häufig (im Gegensatz zu Mitarbeitern und Lehrpersonal der Universität) keiner Priorisierungsgruppe an und stehen in den von impfenden Ärzten gebildeten Reihenfolgen aufgrund ihres jungen Alters weit hinten. Ohne gezielte Initiativen zur Impfung von Studierenden hat der Großteil von ihnen keine Perspektive für ein Impfangebot.
Mit einer Impf-Initiative kann die Universität Augsburg als Vorreiter einen bedeutenden Schritt im deutschlandweiten Impfkonzept leisten, um die Gruppe der Studierenden und damit einen enormen Anteil der Augsburger Bevölkerung zu unterstützen und einen Fortschritt in dieser Pandemie zu ermöglichen. Mit einem sehr großen Campus, der zugehörigen Universitätsklinik und der Zusage der Politik2, dass Impfstoff für Studierende bereitgestellt werden soll, bietet sich für die Universität Augsburg die optimale Gelegenheit in Verbindung mit der absoluten Notwendigkeit dieses Schrittes.
Die Universitätsleitung wird daher ausdrücklich gebeten, das Impf-Konzept für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität auf die Studierenden auszuweiten, die nun einmal die Größte der Uni zugehörigen Gruppen darstellt.
Die Studierenden plädieren schon länger für Präsenzangebote in der Universität, allerdings ohne sich einem Risiko aussetzen zu müssen. Ohne die notwendigen Impfungen ist dies jedoch unmöglich.
Auch Bundesbildungsministerin Karliczek hat sich bereits dafür ausgesprochen Studierende priorisiert zu impfen, um für eine Entspannung in der Hochschullehre zu sorgen. Sie plädiert dafür, die „beste Lösung vor Ort“ zu suchen. Dies wäre durch eine klare lokal umgesetzte Impfstrategie der Universität Augsburg gegeben. Ebenso hat sich der deutsche Hochschulverband klar für eine Test- und Impfstrategie für Hochschulen ausgesprochen. Die besonderen Vorteile der Universität Augsburg sprechen für eine bisher einzigartige lokale Lösung mit großer Signalwirkung. So kann sich die Universitätsleitung in einem ausgesprochen großen Maße für die Studierenden einsetzen und könnte sich durch den Anstoß eines Modellprojektes auch als Vorreiter unter allen Universitäten deutschlandweit hervortun. Die Studierenden wollen ihre Universität in jeder Hinsicht als Leuchtturm in dieser Frage sehen und den anderen Universitäten deutschlandweit ein besonderes Vorbild bieten.
In diesem Sinne bittet der Konvent die Universitätsleitung dringend, das bereits geplante Impfangebot auf alle Studierenden in Augsburg auszuweiten und ihnen durch eine eigenständige, sinnvolle Impfstrategie eine Perspektive zur Rückkehr zu einem annähernd normalen studentischen Leben zu bieten.
Antragsstellende: Stefan Edenharder Caroline Bachmann

 

Sitzung vom 21.07.2021

Weitergabeerlaubnis der Emailadresse von Listenverantwortlichen an den AStA
Der Studentische Konvent möge beschließen, dass auf dem Formular zur Einreichung einer Liste für die Hochschulwahl die Möglichkeit hinzugefügt wird, die Erlaubnis zur Weitergabe der Emailadresse der Listenverantwortlichen an den AStA zu erteilen.
Begründung: Der AStA organisiert wunderbare Informationsveranstaltungen vor den Hochschulwahlen um alle Studierenden der Universität zu begeistern. Diese wichtige Arbeit wird durch die schwierige Erreichbarkeit der einzelnen antretenden Listen deutlich erschwert. Um die Arbeit des AStA und die Vorbereitungen im Rahmen der Hochschulwahlen zu erleichtern, wäre diese kleine Änderung eine große Bereicherung.
Antragssteller*innen: Elisabeth Schröder, Sibylle Lang

 

Offener Brief verschiedener Augsburger Studierendengruppen bezüglich des Hochschulgesetzes
Der Studentische Konvent unterschreibt und unterstützt aktiv den Offenen Brief, welchen die Evangelische Hochschulgemeinde und die Katholische Hochschulgemeinde zusammen mit der Studierendenvertretung der Hochschule Augsburg und des AStA der Universität Augsburg geschrieben haben.
Begründung: Das Bayrische Hochschulgesetz soll bald nach der Sommerpause des Bayrischen Landtages verabschiedet werden. Die aktuelle Version ist dabei allerdings für die wenigsten Interessensvertretungen an der Universität hinnehmbar. Daher gilt es jetzt, dass jeder alle Möglichkeiten nutzen soll, um noch möglichst viel am Gesetz zu ändern. Wir haben zusammen mit der ESG, der KHG, der StuVe der Hochschule Augsburg sowie einigen Privatunterzeichnern mit Hochschulbezug noch einen offenen Brief geschrieben, der an die Abgeordneten aus Augsburg, an Zeitungen sowie an weitere Entscheidungsträger gerichtet ist. Da sollten wir diesen Brief als gewählte Augsburger Studierendenvertretung ebenso unterstützen.
Antragssteller*innen: Ludwig Sedlmaier, Fabio Tempelmann, Jarl Hengstmengel


Text des offenen Briefs:
Augsburger Brief zur Zukunft der Hochschulen in Bayern

Mit dem bayerischen Hochschulinnovationsgesetz, ist ein neues Gesetz in Planung, welches das Hochschulleben für alle Beteiligten langfristig verändern wird.
Als Vertreter*innen verschiedener Statusgruppen, als Studierende, Beschäftigte und Engagierte an den Augsburger Hochschulen begrüßen wir, dass das alte Hochschulgesetz an einigen Stellen modernisiert, an die aktuell bereits bestehende Realität angepasst und deutlich freier gestaltet wird.
Dennoch identifizieren wir im Gesetzesentwurf noch wesentliche Regelungslücken und Fehlentwicklngen, die in den Stellungnahmen der Verbände bereits adressiert wurden, jedoch bisher keine Berücksichtigung gefunden haben.

Demokratische Strukturen
Durch die maximale Deregulierung, die sich durch den gesamten Entwurf zieht, wird die Festlegung grundlegender demokratischer Strukturen und Stimmverteilungen aufgelöst. Dies gilt besonders für die akademischen Selbstverwaltungseinheiten bzw. Fakultäten. Es sollte zumindest eine akademisce Leitung, deren demokratische Legitimierung durch ein gewähltes Entscheidungsgremium und dessen bisherige paritätische Besetzung festgelegt werden. Diese demokratischen Grundsätze fehlen im Entwurf gänzlich. Auch die über die Jahre mühsam errungenen studentischen Beteiligungsformen, werden durch den vorliegenden Entwurf weiter eingeschränkt.

Humboldtsches Bildungsideal
Wir sehen das humboldtsche Bildungsideal in Gefahr, wenn Hochschulen verstärkt von Drittmittelgeldern abhängig werden. Forschung und Lehre sowie die Breite des Studienangebots müssen in erster Linie vom Staat verantwortet und finanziert werden um Freiheit und Unabhängigkeit an Hochschulen zu gewährleisten. Dies ist im Entwurf nicht gegeben.

Werte
Hochschulbildung sollte für alle Studierende kostenfrei zu Verfügung stehen. Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer, wie sie im Gesetzentwurf verankert sind, lehnen wir ab. Internationale Forschung und Begegnung sollte unterstützt, statt verhindert werden. Wir kritisieren ebenso, dass in einem Innovationsgesetz wichtige gesellschaftliche Bereiche wie Nachhaltigkeit oder Wissenschaftsethik nicht ernsthaft behandelt und keine Strukturen sowie konkrete Ziele festgeschrieben werden.
Die Eile und die geringen bzw. sehr kurzfristigen Partizipationsmöglichkeiten aller Interessengruppen haben uns im gesamten Gesetzesverfahren stark irritiert. Daher hoffen wir, dass auf den Entwurf noch positiv Einfluss genommen werden kann, um die von uns und der Mehrheit der Verbände genannten Anpassungen berücksichtigen zu können.

Verfasser*innen: Vertreter*innen des AStA Augsburg und der Studentischen Vertretung, Dozierende und Mitarbeitende von Hochschule und Uni Augsburg, und Vertreter*innen der Evangelischen und Katholischen Hochschulgemeinde
 

Maskenpflicht in der Bibliothek sinnvoll gestalten
Der studentische Konvent fordert, die FFP2-Maskenpflicht in der Universitätsbibliothek am Sitzplatz unverzüglich abzuschaffen.
Hilfsweise kann die FFP2-Maskenpflicht durch eine Pflicht zum Tragen von OP-Masken oder Community-Masken ersetzt werden.
Die Universitätsleitung wird aufgefordert, sich bei der Staatsregierung für eine entsprechende Anpassung der Coronaschutzmaßnahmenverordnung einzusetzen und den Spielraum in den landesrechtlichen Vorgaben im Sinne der oben formulierten Forderungen auszunutzen.
Begründung: Während die meisten coronabedingten Beschränkungen des öffentlichen Lebens mittlerweile aufgehoben und sich sowohl Inzidenz- wie Belegungszahlen der Intensivstationen auf niedrigem Niveau befinden herrscht in der Universitätsbibliothek nach wie vor eine strikte FFP2-Maskenpflicht.
Ein konzentriertes Arbeiten über mehrere Stunden hinweg ist mit diesen Masken nicht möglich. Für viele Studierende ist die Bibliothek aber der einzige Ort, an dem sie sich auf ihre Prüfungen vorbereiten oder ihre Seminar- und Abschlussarbeiten verfassen können. In Anbetracht der beginnenden Klausurenphase ist es daher dringend geboten, Studierenden angemessene Lernbedingungen anzubieten. Dazu gehört auch die Erlaubnis zum Tragen medizinischer oder Community-Masken bzw. der gänzliche Entfall der Maskenpflicht am Sitzplatz.
Antragssteller*innen: Erik Pallas, Stefan Edenharder, Caroline Bachmann

 

Impfangebot offensiv bewerben
Der studentische Konvent fordert die Universität auf, die Werbung für das Impfangebot für Studierende im Augsburger Impfzentrum deutlich auszuweiten. Dazu sollen sowohl die Mailverteiler wie auch die Social Media-Kanäle der Universität genutzt werden. Auch ein Aufruf in der Presse wäre wünschenswert.
Begründung: Eine hohe Impfquote unter den Studierenden ist die Kernvoraussetzung für eine Rückkehr zum regulären Präsenzbetrieb. Das nach einer Initiative der Studierendenvertretung von Unileitung und Impfzentrum geschaffene Impfangebot bietet dafür die Voraussetzung, wird aber momentan zu wenig beworben.
Auch wenn mittlerweile ausreichend Impfstoff vorhanden ist muss den Studierenden dieser einfache Weg zu einem Impftermin ausreichend aufgezeigt werden.
Die Kanäle der Universität haben eine beachtliche Reichweite. Auch Bekanntmachungen der Universität, die Eingang in die Tagespresse finden, können bei der Bewerbung der Impfkampagne unterstützend wirken. Dieses Potenzial muss ausgenutzt werden um eine möglichst breite Durchimpfung und damit einhergehend eine baldige Rückkehr auf den Campus zu erreichen.
Antragsteller*innen: Erik Pallas, Stefan Edenharder, Caroline Bachmann

 

Zurück zur Normalität: Präsenzlehre auch praktisch ermöglichen.
Die Universitätsleitung wird aufgefordert, sich mit äußerstem Nachdruck gegenüber den zuständigen Stellen der Staatsregierung dafür einzusetzen, dass mit dem Start des kommenden Wintersemesters alle bestehenden Beschränkungen für den Präsenzlehrbetrieb, insbesondere das Abstandsgebot und Vorgaben zur maximalen Belegung von Räumen, entfallen.
Folglich soll auch auf universitätseigene, die Präsenzlehre einschränkenden, Maßnahmen verzichtet werden und zum regulären Präsenzbetrieb zurückgekehrt werden. Für das Übergangssemester im Wintersemester sollen die bisherigen Bestrebungen zur Hybridlehre insofern umgesetzt werden, dass alle Vorlesungen gestreamt werden.
Sollte bei der Staatsregierung keinerlei Bereitschaft bestehen, diesen Forderungen flächendeckend für Universitäten und Hochschulen nachzukommen, so soll die Universitätsleitung für die Universität Augsburg initiativ eine Bewerbung um ein Modellprojekt bei den zuständigen Stellen einreichen, mit dem die Auswirkungen der oben formulierten Forderungen erprobt werden sollen.
Begründung: Impfungen sind der Weg aus der Pandemie. Mittlerweile ist durch das seit Anfang Juli bestehende Impfangebot für Studierende der Universität Augsburg die Möglichkeit für fast alle Studierenden geschaffen, sich bis zum Start des Wintersemesters im Oktober vollständig gegen das SARS-CoV-2 immunisieren bzw. sich gegen schwere Krankheitsverläufe im Falle einer Infektion zu schützen. Studierende mit diversen Vorerkrankungen, Schwangere und solche, die sich und ihr Umfeld mit einer Impfung nicht ausreichend schützen können sollten daher die Möglichkeit bekommen, auch digital an allen Veranstaltungen teilzunehmen.
Klar ist, dass auf kurz oder lang in allen Lebensbereichen wieder zur Normalität zurückgekehrt werden muss. Ein dauerhafter Ausnahmezustand ist vor allem bei fortschreitender Durchimpfung der Bevölkerung nicht mehr erforderlich, um Überlastungen des Gesundheitssystems zu verhindern und insofern rückabzuwickeln.
Auch an Präsenzuniversitäten muss der Schritt gegangen werden, zum Regelbetrieb zurückzukehren. Faktisch ist dieser bei allen bisherigen Bekenntnissen nach dem Tenor „So viel Präsenzlehre wie möglich“ jedoch mitnichten in Sicht, da insbesondere völlig realitätsferne Belegungskapazitäten für Räume dafür sorgen, dass Vorlesungen unmöglich werden und selbst in großen Hörsälen bestenfalls kleinere Seminare o.Ä. durchgeführt werden können.
In Augsburg bestehen für den Schritt zurück zur Normalität optimale Voraussetzungen, da fast alle Studierenden bis zum Semesterstart immunisiert und somit gegen schwere Krankheitsverläufe geschützt sein können, sofern sie möchten. Ob man dieses Angebot wahrnimmt, obliegt jedem Einzelnen im Rahmen seiner oder ihrer Eigenverantwortung als
mündiges Universitätsmitglied.
Sollte dieses Kriterium nicht ausreichen, um eine Rückkehr zum Normalbetrieb zu ermöglichen, würde dies angesichts der Tatsache, dass Covid-19 aus infektiologischer Sicht kein Kandidat für eine Ausrottung ist, bedeuten, sich auf ewig dem Ausnahmezustand zu verschreiben, was angesichts der großen Belastungen und teils gravierenden Folgen der Einschränkungen der letzten Monate keine vernünftige Perspektive und von keinem billig und gerecht denkenden
ernsthaft gefordert sein kann.
Es ist daher an der Zeit, besagten Schritt zu gehen und mit dem Start des Wintersemesters zum regulären Lehrbetrieb in den Hörsälen zurückzukehren. Sollte dies seitens der Staatsregierung nicht vorgesehen sein, ist es erforderlich, dass die Universitätsleitung ihren Einfluss gegenüber dem zuständigen Ministerium mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geltend macht. Hilfsweise soll sich initiativ für ein Modellprojekt mit eben diesem Inhalt beworben werden, um das formulierte Ziel zumindest in Augsburg zu erreichen.
Antragssteller*innen: Stefan Edenharder, Erik Pallas, Caroline Bachmann

 

 

Mitunterzeichnung Offener Brief – für mehr Präsenzlehre an bayerischen Hochschulen
Der studentische Konvent unterzeichnet den vom Studierendenparlament der Universität Bayreuth verfassten offenen Brief an Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL und Staatsminister Bernd Sibler, MdL und unterstützt den Aufruf an die Staatsregierung, ein verantwortungsvolles Konzept für Präsenzlehre im Wintersemester 21/22 zu entwickeln.
Offener Brief des Studierendenparlaments Bayreuth: https://www.studierendenparlament.unibayreuth.de/de/Offener-Brief/index.html
Begründung: Seit drei Semestern befinden wir uns in einer Ausnahmesituation und meistern unser Studium digital von zu Hause aus. Dieser Situation haben wir uns angenommen und die Maßnahmen solidarisch mitgetragen. Mit dem Fortschreiten der Impfkampagne und der Möglichkeit von Schnelltests werden in den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft Maßnahmen gelockert. Nur die Unis werden hier mal wieder vergessen. Stattdessen wird die Verantwortung zur sinnvollen Ausgestaltung des nächsten Semesters an die Universitätsleitungen abgeschoben, welche diese Verantwortung an die Fakultäten und damit faktisch an die Lehrstühle abgeben. Ein ganzheitliches Konzept, das die Qualität der Lehre sichert, fehlt komplett. Deshalb wollen wir den Aufruf des StuPa Bayreuth unterstützen. Ein weiteres chaotisches Online-Semester wäre für viele Studierende fatal.
Antragssteller*innen: Jarl Hengstmengel, Alexander Mayer

 

11.08.2021

Diese Konventssitzung war nicht beschlussfähig. Das Konventspräsidium möchte sich aber dennoch für die Umsetzung der hier gelisteten Anträge einsetzen, obwohl sie nicht beschlossen werden konnten.

 

Aufwandsentschädigungen für AStA-Mitglieder

Der AStA möge die Aufwandsentschädigung der Vorstände nach folgendem Schema neu regeln:
1.) Jedes gewählte Mitglied des AStA kann eine Aufwandsentschädigung beantragen.
2.) Die Verteilung der zur Verfügung stehenden Mitteln ist wie folgt:
a. Referentinnen bekommen im Verhältnis zur Gesamtsumme einen Teil
b. Vorstand und Vorsitzende bekommen im Verhältnis zur Gesamtsumme zwei
Teile
c. Die Geschäftsführung bekommt im Verhältnis zur Gesamtsumme drei Teile
3.) Die Mitglieder des AStA können nur für einen Posten Gelder beantragen, also Mitglieder der
Geschäftsfühurng bekommen nur den Anteil für deren Arbeit in der Geschäftsführung, auch wenn sie
beispielsweise noch Referentinnen sind, Referent*innen bekommen nur für ein Referat eine
Aufwandsentschädigung, auch wenn sie beispielsweise zwei Referate leiten, etc…
4.) Der Konvent kann auf Antrag eines AStA-Vorstandes oder des Konventspräsidiums AStAMitgliedern
aus triftigen Gründen deren Teil verwehren. (Triftige Gründe sind zum Beispiel regelmäßige
Verstöße gegen die Geschäftsordnung des AStA oder des Konvents oder fehlende regelmäßige
Berichterstattung des Referates in AStA-Sitzungen (bzw. Berichterstattung auf Anfrage des
Konventspräsidums im Konvent).
5.) Über den Entzug der Berechtigung hat der Konvent zu diskutieren und zu entscheiden; der
Beschluss benötigt eine klare Mehrheit im Konvent.
6.) Sollte ein Mitglied auf ihre/seine Aufwandsentschädigung verzichten, wird dieser Teil in der
Gesamtsumme der ausgezahlten Gelder auf die Entschädigungen für die weiteren Mitglieder
aufgerechnet werden.
Des Weiteren sollen die Aufwandsentschädigungeng direkt von der Universität an die einzelnen
berechtigten Mitglieder ausbezahlt werden.

Begründung: Die bisherige Regelung zum Thema Aufwandsentschädigung ist enttäuschend. Daher muss eine Reformierung der Regelung kommen, die auch die Arbeit der Referent*innnen würdigt. An dieser Stelle soll aber gesagt werden, dass langfristig eine bessere Finanzierung der ehrenamtlichen Mitglieder des AStA erfolgen soll, um zum einen die Attraktivität sich im AStA zu beteiligen zu erhöhen, zum anderen, um Anerkennung der Arbeit im AStA auszudrücken.

Antragssteller: Ludwig Sedlmaier

 

Unterstützung für Studierende mit ADHS

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, dass sie Unterstützungsangebote für Studierende mit ADHS und ähnlichen Einschränkungen schafft. Die Möglichkeiten wie z.B. Schreibzeitverlängerungen usw. sollten bereits frühzeitig an alle Studierende kommuniziert werden. Weiter fordert der studentische Konvent dazu auf, dass z.B. im Rahmen des psychologischen
Beratungsangebots für betroffene Studierende (testweise) ein eigener Workshop angeboten wird.

Begründung: Auch an der Universität Augsburg gibt es zahlreiche Studierende, die aufgrund ihrer ADHS-Diagnose im Studium eingeschränkt sind. Aufgrund der Stigmatisierung sprechen viele Studierende nicht offen über ihre Diagnose oder den Verdacht. Die meisten von ihnen wissen gar nicht, dass sie z.B. eine Schreibzeitverlängerung und zusätzliche Unterstützung in Anspruch nehmen können.
Dieser Antrag fordert daher in erster Linie, dass die Universität Augsburg diese Hilfsmöglichkeiten transparenter kommuniziert. Weiter wäre es hilfreich, wenn man das Thema wie „Corona, mein Studium und ich“ als „ADHS, mein Studium und ich“ über die
psychologische Beratungsstelle spielen könnte. Auch Studierende, die den Verdacht haben, betroffen zu sein, könnten an diesem Format teilnehmen. Außerdem können die Expert*innen von der psychologischen Beratung wertvolle Tipps geben und einen
sicheren Raum zum Erfahrungsaustausch geben.

 

Erhalt der Videos auf Digicampus

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, in die Wege zu leiten, dass sämtliche Aufzeichnungen der letzten Corona-Semester trotz allmählichem Wechsel auf hybride Lehre in jedem Fall auf Digicampus belassen werden sollen. Es soll eine klare Anweisung an das Lehrpersonal geben, dass die Videos von Vorlesungsveranstaltungen und Übungen nicht von der
Plattform gelöscht werden und den Studierenden weiterhin zur Verfügung gestellt werden sollen.

Begründung: Die Corona-Semester neben dem Lehrpersonal auch die Studierenden vor große Herausforderungen gestellt. Abseits zahlreicher negativer Aspekte wurden vor allem die Videos von vielen Studierenden als willkommene Ergänzung gesehen, um den Prüfungsstoff daheim zu vertiefen oder um den gesammelten Vorlesungsstoff für die Prüfungsvorbereitung nochmal ansehen zu können.

Um zu verhindern, dass Dozierende diese Videos von der Plattform Digicampus löschen, sollte die Universität Augsburg das Lehrpersonal konkret dazu anweisen, dass sie das Material den Studierenden zur Ergänzung und Wiederholung weiterhin zur Verfügung stellen.

Sitzung vom 21.10.2020

Haushaltsplan

Der Haushaltsplan des Jahres 2021 des AStA sowie des Studentischen Konvents wurden beschlossen. Dabei wurden auch Anpassungen an den Kostenstellen vorgenommen.

 

Studentischer Vertreter im Wahlausschuss

Der Studentische Konvent hat sich für Marius Busse als Studierendenvertreter im Wahlausschuss ausgesprochen.

 

 

Sitzung vom 11.11.2020

Stellungnahme Eckpunktepapier zur Neufassung BayHSchG

Der studentische Konvent hat eine Stellungnahme zur Novellierung Bayerischen Hochschulgesetz verabschiedet.

 

Demokratische und studentische Mitbestimmung sichern!

Der Konvent richtet einen Arbeitskreis „Neufassung BayHSchG“ ein. Dieser soll sich inhaltlich, insbesondere aber strategisch mit der Neufassung des bayrischen Hochschulgesetzes und der (zu diesem Zeitpunkt geplanten) zu fassenden Ordnungssatzung der Universität beschäftigen. Insbesondere sollen folgende Aufgaben wahrgenommen werden:

  • Vernetzung aller Organe der Studierendenvertretung
  • Vernetzung mit anderen Statusgruppen
  • Planung einer nachhaltigen und strategischen Vorgehensweise zur größtmöglichen demokratischen studentischen Beteiligung bei der Ausarbeitung der Ordnungssatzung

Inhaltlich soll die Stellungnahme zum Eckpunktepapier des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kultur (siehe Antrag „Stellungnahme Eckpunktepapier zur Neufassung BayHSchG“) als erste Grundlage dienen. Dem Arbeitskreis können alle immatrikulierten Studierenden angehören und es soll dem Konvent regelmäßig berichtet werden.

 

Thema Anwesenheitspflicht – Lehrstuhl Gesundheitssoziologie

Der Studentische Konvent möge beschließen, die Universitätsleitung sowie andere universitäre Organe dazu aufzurufen, nachdrücklich das rechtswidrige Durchführen von Anwesenheitspflicht in Seminaren zu verhindern. Dies betrifft ausdrücklich die Seminare am Lehrstuhl für Soziologie mit Schwerpunkt Gesundheitsforschung.
Das Durchführen von Anwesenheitspflicht ist nach Art. 3 Abs. 4 BayHSchG rechtswidrig. Ausgenommen davon sind nur im Hochschulgesetz explizit genannte Ausnahmen. Das Durchführen von Anwesenheitspflicht schränkt Studierende in der „Freiheit des Studiums“ ein und ist somit zu verurteilen.
Der Studentische Konvent möge außerdem kraft seines Amtes den Allgemeinen
Studierendenausschuss der Universität Augsburg dazu aufrufen, diese Position gegenüber der Universitätsleitung zu vertreten.

 

Antrag Klausureinsicht

Der studentische Konvent fordert, dass alle Lehrstühle, die im Sommersemester 2020 Prüfungen durchgeführt haben, die Prüfungsteilnehmer*innen über die Möglichkeiten zur Prüfungseinsicht informieren. Die aktuelle Situation, dass nur vereinzelt Lehrstühle über Digicampus informieren, viele gar nicht und manche nur auf den eigenen Webseiten der Lehrstühle, wird dem Recht der Studierenden auf eine zeitnahe und faire Klausureinsicht nicht gerecht. Zudem werden von vielen
Lehrstühlen Fristen zur Anmeldung zu Einsichtnahme gesetzt, die leicht verstreichen, wenn die Studierenden nur mit Glück auf die Hinweise auf den einzelnen Lehrstuhlwebseiten aufmerksam werden.

 

Fehlende Begründung Mensa-Schließung

Der studentische Konvent kritisiert die fehlende Begründung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, das den Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebskantinen zwar erlaubt, aber die Studierenden als Gästegruppe explizit ausschließt.
Der studentische Konvent betont, dass die Bekämpfung der Pandemie aktuell oberste Priorität hat. Es ist für die Studierendenvertretung schlicht unverständlich ist, wieso Studierende gegenüber Mitarbeitenden großer Unternehmen diskriminiert werden, obwohl die Universitäts-Mensa ebenfalls nicht öffentlich zugänglich ist und bei der Nutzung durch Studierende im selben Maße Infektionsschutz und Nachverfolgbarkeit gewährleistet werden können.
Außerdem stellt der studentische Konvent fest, dass angesichts der nahenden Winterzeit, dem Speisenverbot in der Bibliothek und der Schließung sämtlicher Aufenhaltsräume, auch das Mensa-To-Go-Angebot keine Alternative darstellt.
Zum Verständnis der Kritik hier ein Auszug aus einer Nachricht des Bayerischen
Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst zur Achten Bayerischen
Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BayIfSMV):
Nach § 13 Abs. 3 dürfen „nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen“ in Abweichung von § 13 Abs. 1 unter bestimmten Auflagen weiterbetrieben werden. Die Mensen der Studentenwerke unterfallen nach der Auffassung des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, nicht dieser Ausnahme. „Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen“ dienen der Verpflegung von betriebszugehörigem Personal. Die Ausnahme des § 13 Abs. 3 kommt daher – unter Einhaltung der in § 13 Abs. 3 genannten Anforderungen - allenfalls für die Verpflegung des Personals der Studentenwerke in Betracht. Im Hinblick auf den Gästekreis der Studierenden bleibt es jedoch bei der Gleichstellung mit der allgemeinen Gastronomie (§ 13 Abs. 1).

 

Sitzung vom 09.12.2020
Pressemitteilung zur Erhöhung des Studentenwerkbeitrags

Der Studentische Konvent hat eine Pressemitteilung zur Erhöhung des Studentenwerkbeitrags beschlossen.

 

Stellungnahme gegen Erhöhung des Studentenwerksbeitrags und den Eingriff in die Zukunftsfähigkeit unseres Studentenwerks
Der Studentische Konvent spricht sich gegen die Erhöhung des Studentenwerksbeitrags um 10 € zum Sommersemester 2021 aus, da dieser Aufgrund der aktuell krisenbedingten Lage der Studierenden eine übermäßige Härte darstellt.

Der Konvent spricht sich zusätzlich gegen die Absenkung der Wohnheimbaurücklage zur Kompensation der Kosten der Corona-Pandemie im Haushalt aus, um den Ausbau studentischen Wohnraums nicht ins Stocken zu bringen.

Der Konvent erinnert die Staatsregierung allgemein an ihre Pflicht zur ausreichenden Finanzierung der Studentenwerke (besonders in der Krise), um deren zukünftige Funktionsfähigkeit aufrecht zu erhalten, da ein beachtlicher Teil der Mehrkosten auf die bayerische Schließungspolitik während der Corona-Pandemie zurückzuführen waren und sind.
Der Konvent fordert, dass darüber hinaus dringend alle Möglichkeiten einer Wiedereröffnung der Mensa unter Schutzkonzepten erneut zu prüfen und ggf. durchzuführen sind.

 

Auskunft zum aktuellen Stand: Studis-Notenauszüge
Die Universitätsleitung, insbesondere der Vizepräsident für Lehre und Studium, Herr Prof. Dr. Dresel, wird aufgefordert eine Auskunft zum aktuellen Stand der Studis-Notenauszüge zu geben.

 

Grundordnung öffenen! Studierendenvertretung stärken!
Die Universitätsleitung wird aufgefordert, die Grundordnung der Universität Augsburg im Sinne des Antrags vom 30.09.2020 zu ändern. Des Weiteren wird die Universitätsleitung aufgefordert sich für mehr Transparenz in der Studierendenvertretung einzusetzen.


Änderung der Prüfungsanforderungen im Fach Sport aufgrund der Einschränkungen durch Corona

  1. Die Unileitung wird aufgefordert sich beim Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst für eine Anpassung der Prüfungsleistung der Sportstudierenden einzusetzen. Die konkrete Forderung lautet: Passen Sie die Lehramtsprüfungsordnung (LPO) so an, dass es den Studierenden realistisch möglich ist sich am jeweiligen Studienort auf die entsprechenden Prüfungsleistungen angemessen vorbereiten. Somit können alle Studierenden im Freistaat Bayern entsprechend der Lage vor Ort faire Prüfungsbedingungen vorfinden.
  2. Das Sportinstitut wird aufgefordert die universitären Prüfungen (fachmotorische Kontrollen, methodisch-praktische Modulteilprüfung, etc.) an die aktuellen Trainingsbedingungen anzupassen.
  3. Der Studentische Konvent unterstützt die Sportstudierenden der Universität Augsburg bei ihrem Vorhaben (siehe 1. und 2.). Zusätzlich unterstützt der studentische Konvent die Fachschaft Sport bei der Aufforderung zur Anpassung der LPO an das Staatsministerium, in Form eines Briefes und einer Petition.

Psychologisches Beratungsangebot für Studierende
Der Studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, das psychologische Beratungsangebot für Studierende auch in diesem Semester klar und umgehend zu kommunizieren. Dies soll über einen Headliner in Digicampus sowie die Social-Media-Kanäle der Universität geschehen. Einmal pro Semester soll zudem ausführlich in einer nur für dieses Thema vorgesehenen Mail informiert werden. Darüber hinaus möge die Universitätsleitung das Angebot ausbauen, da nicht genügend Kapazitäten vorhanden sind. Die Studierendenvertretung nimmt die zahlreichen Anfragen der Studierenden aus den letzten Wochen und Monaten sehr ernst und fordert die Universitätsleitung dringend dazu auf, das Angebot so umzugestalten, dass allen Studierenden, die psychologische Hilfe benötigen, diese Hilfe gewährt wird. Der aktuelle Umstand, dass Studierende auf ihre Hilferufe keine Antwort bekommen oder abgewiesen werden, muss umgehend beendet werden.

 

Sitzung vom 13.01.2021

Offener Brief

Der Studentische Konvent hat einen Offenen Brief beschlossen.

 

Finanzierung der Erlebnispädagogik
Der studentische Konvent spricht sich für die Finanzierung der Erlebnispädagogik aus, fordert die Universitätsleitung auf der hohen Nachfrage gerecht zu werden und eine unbefristete 50%-Stelle für die Erlebnispädagogik unumgänglich in die Wege zu leiten und fordert den StuRa Phil.-Soz. dazu auf, dieses Anliegen in den Fakultätsrat zu tragen, mit dem Verweis darauf, dass die gesamte gewählte Studierendenvertretung einen solchen Ausbau fordert.

 

Lüften ist keine Bearbeitungszeit
Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, dafür Sorge zu tragen, dass den Studierenden durch das Raumlüften während der Prüfungen keine Nachteile entstehen. Das Lüften der Räume ist immer mit Unruhe verbunden, die in einer Prüfungssituation absolut zu vermeiden ist. Der studentische Konvent fordert daher die Universitätsleitung auf, der Hochschule Kempten zu folgen und festzulegen, dass das fünfminütige Lüften den Studierenden nicht auf die Bearbeitungszeit angerechnet wird.

 

Arbeitsklima bei Prüfungen gewährleisten
Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, dafür Sorge zu tragen, dass den Studierenden durch das Raumlüften während der Prüfungen keine Nachteile entstehen. Der studentische Konvent fordert, dass sich die Universität an den Vorgaben für Arbeitnehmer*innen orientiert, nach der die Raumtemperatur für leichte sitzende Tätigkeiten mindestens 20 Grad Plus betragen muss.

 

Sitzung vom 03.02.2021

Übersetzung der Webseite der Universität
Die Universitätsleitung möge die Übersetzung der Website der Universität Augsburg auf Englisch entschiedener vorantreiben und diesen Prozess bis zum Ende des Sommersemesters 2021 abgeschlossen haben.
 

Angemessene Mülltrennung und -entsorgung an der Universität Augsburg sicherstellen!
Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, den Konventsanträgen vom 18.04.2018 und 14.11.2018 zur Mülltrennung nachzukommen.
Wie bereits in den genannten Anträgen aus dem Jahr 2018 geschildert, wird die Universität Augsburg aufgefordert, an jeder Fakultät mindestens eine Sammelstelle für Abfall mit ordentlicher Mülltrennung (Plastik, Restmüll, Papier) zur Verfügung stellen.
Des Weiteren ist dafür Sorge zu tragen, dass der getrennte Müll auch korrekt entsorgt wird, das heißt der Papier- beziehungsweise Plastikabfall nicht wieder in den Restmüll-Containern landet. Damit erhofft sich der studentische Konvent insgesamt eine größere Recyclingquote des Abfalls an der Universität.
Damit erfüllt die Universität Augsburg neben ihrer Bildungs- und Vorbildfunktion auch ihre Verpflichtungen aus dem BayAbfG Art. 2 Abs. 1, weshalb die Ablehnung aufgrund Kostenmehrungen aus Sicht des studentischen Konvents nichtig ist.
Begründung:
Das Müllproblem an der Universität Augsburg wird seit vielen Jahren und von verschiedensten Gremien und universitären Zusammenschlüssen und Vereinen thematisiert. Trotzdem ist leider bislang vergleichsweise wenig erreicht worden.
Die Universität ist ein Bildungsort, an dem Studierende im Normalfall viele Stunden in der Woche verbringen, was ein durchdachtes Müllvermeidungs- beziehungsweise Mülltrennungskonzept unvermeidlich macht. Erfreulicherweise ist vor dem Eingang zur alten Cafeteria bereits seit geraumer Zeit eine Sammelstelle mit ordentlicher Mülltrennung eingerichtet, jedoch ist eine Sammelstelle für den Gesamtcampus mit über 20.000 Studierenden zu wenig. Erschreckenderweise wird selbst bei dieser Sammelstelle der Abfall nur vermeintlich getrennt - denn es landet wieder alles in der schwarzen Tonne.
Den Studierenden die Fähigkeit zur Mülltrennung - Stichwort Fehlwürfe - abzuerkennen, ist eine Farce, vor allem, da durch das steigende Umweltbewusstsein der Gesamtbevölkerung in den letzten Jahren auch den an der Universität studierenden beziehungsweise arbeitenden Personen eine gestiegene Sensibilisierung dahingehend unterstellt werden kann. Des Weiteren kann mit Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit, angefangen mit Hinweisschildern an den Mülleimern, die Fehlwurfquote noch weiter reduziert werden.
Da die Universität aufgrund der bislang 11 Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen (BayIfSMV) nur spärlich beziehungsweise überhaupt nicht besucht werden kann und auch das kommende Sommersemester 2021 weitgehend als Online-Semester geplant wird, ist der Meinung des studentischen Konvents nach jetzt der optimale Zeitpunkt, um einen “Testlauf” zu beginnen, da von weniger Müll und damit auch geringeren Entsorgungskosten auszugehen ist.
Antragsstellende:
Franziska Wörz, Alexander Mayer, Jarl Hengstmengel

 

Gesundheit der Studierenden bei Prüfungen schützen
Der Studentische Konvent fordert die Unileitung dazu auf, dem Infektionsschutz bei Prüfungen die notwendige Priorität zukommen zu lassen und die Gesundheit der Studierenden sowie ihrer Kontaktpersonen nicht zu riskieren.
Dabei weist der Studentische Konvent auf das erhöhte Risiko durch die oft langen Aufenthaltszeiten in den Prüfungsräumen hin. Gleichzeitig ist ein Tragen von FFP2-Masken über der maximalen Tragedauer von 75 Minuten im Sinne des Arbeitsschutzes nicht akzeptabel, hier muss eine Lösung gefunden werden.
Der Studentische Konvent fordert die Dozierenden dazu auf, ihre Prüfungsformate der Pandemie anzupassen.
Begründung:
Prüfungen in Zeiten einer Pandemie zu halten ist nicht einfach, jedoch ist ein "Weiter wie bisher" klar inakzeptabel.
Sehr viele Studierende haben große Sorgen über die anstehenden Klausuren . Zwar wird dieses Semester voraussichtlich nicht auf die Regel- und Maximalstudienzeit angerechnet, trotzdem fühlen viele Studierende dennoch einen Zeitdruck, ihr Studium zeitnah abzuschließen. Auch wenn sie für sich selbst das Risiko einer Ansteckung eingehen würden, besteht dennoch eine Verantwortung gegenüber deren Kontaktpersonen sowie der Gesellschaft als Ganzes, um die Pandemie schnellstmöglich zu überwinden.
Bei den aktuellen Inzidenzzahlen ist die Anwesenheit einer infizierten Person bei großen Prüfungen durchaus wahrscheinlich. Dies kann zur Quarantäne einer großen Zahl an Menschen führen, wie bereits geschehen .
Die Verbreitung durch Aerosole ist eine Hauptverbreitungsquelle des Virus. Bei Präsenzprüfungen ist das Risiko durch die sehr langen Aufenthaltszeiten von vielen Stunden insbesondere in Zeiten der neuen Mutation besonders hoch. Dabei helfen auch Abstände nur bedingt . Alltagsmasken verringern dieses Risiko, eliminieren es aber nicht.
Das Tragen einer FFP2-Maske für mehrere Stunden ist auch nicht vertretbar; demnach werden etwa bei den Regelungen für den Arbeitsschutz nach maximal 75 Minuten Tragezeit mindestens 30 Minuten Erholungszeit gefordert .
Dozierende könnten etwa die Länge der Klausuren verkürzen oder - wie an vielen anderen bayerischen Universitäten auch - verstärkt auf Online-Prüfungen setzen, wo möglich. Flexibilität darf nicht nur von Studierenden gefordert werden.
Antragsstellende:
Alexander Mayer, Jarl Hengstmengel, Franziska Wörz

 

Benachteiligung aufgrund von Quarantäne verhindern
Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, Studierenden, welche aufgrund häuslicher Quarantäne unverschuldet nicht an Prüfungen teilnehmen können, die Möglichkeit zu geben, diese Prüfung(en) noch innerhalb des Semesters nachzuschreiben.
Die Universitätsleitung wird dazu aufgefordert während der Pandemie in gleicher Art einen Nachteilsausgleich für die Studierenden zu ermöglichen wie zu dem Zeitpunkt des Orkans Sabine im letzten Jahr, bei dem Studierenden aufgrund der Wetterlagen ebenfalls eine Ersatzprüfung im selben Zeitraum angeboten wurde.
Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, ein Szenario ähnlich dem an der Hochschule Ansbach zu verhindern, bei dem Studierende aufgrund eines Corona-Falls bei einer Präsenzprüfung unverschuldet aufgrund der Quarantäne von weiteren Prüfungen ausgeschlossen wurden und diese erst in den nächsten Semestern nachholen können. Der Studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, dass für ausnahmslos alle Studiengänge Ersatzprüfungen im Wintersemester 20/21 angeboten werden.
 

Abschlussarbeiten auch zur Corona-Zeit fair ermöglichen
In den vergangenen Monaten war an diversen Fakultäten und Lehrstühlen im Rahmen der Anfertigung von Abschlussarbeiten die Praxis zu beobachten, dass Studierende Erklärungen unterschreiben mussten, dass sie die Bibliothek zur Anfertigung der Arbeit nicht benötigen und auf eine Verlängerung der Bearbeitungszeit aufgrund eingeschränkter Nutzbarkeit universitärer Ressourcen verzichten.
Der studentische Konvent verurteilt diese Praxis scharf und fordert alle Lehrstühle der Universität auf, von dieser Praxis unverzüglich und dauerhaft Abstand zu nehmen. Die Fakultäten und die Universitätsleitung werden aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass derartige Praktiken tatsächlich unterlassen werden und im Falle von Zuwiderhandlungen durch Lehrstühle entsprechende Konsequenzen in die Wege zu leiten.
Der Verzicht auf derartige Erklärungen darf jedoch nicht dazu führen, dass Studierenden die Möglichkeit genommen wird, ihre Abschlussarbeiten zu beginnen. Stattdessen soll schnellstmöglich ein vereinheitlichtes System für den Ausgleich erlittener Nachteile geschaffen werden.

 

Sitzung vom 24.02.2021

Ergebnisse der Studierendenbefragung
Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung und die Qualitätsagentur dazu auf, die Ergebnisse der Studierendenbefragung aus dem Wintersemester den Studierenden und der Studierendenvertretung zur Verfügung zu stellen, sobald diese vorliegen. Dies beinhaltet die Auswertung durch die Qualitätsagentur sowie idealerweise die Rohdaten.
Begründung:
Die Studierendenbefragung als Evaluierung der Studiensituation unter Coronabedingungen ist ein zentrales Werkzeug zur Verbesserung der Studienbedingungen. Sie kann damit nicht nur die Arbeit der Universitätsleitung sondern auch der Studierendenvertretung maßgeblich unterstützen.
Die Befragung wird aller Voraussicht nach Grundlage für zukünftige Entscheidungen bilden. Damit sind ihre Ergebnisse auch für die breite Studierendenschaft von großem Interesse. Die Befragungsergebnisse und -auswertungen zu veröffentlichen kann damit maßgeblich zur Nachvollziehbarkeit der zu treffenden Entscheidungen beitragen.
Antragsstellende:
Erik Pallas, Johannes Kuntscher, Markus Zimmermann, Laura Recht

 

Stellungnahme der Ständigen Kommission für Gleichstellungsfragen zur Anonymisierung von Klausuren
Der studentische Konvent fordert die Ständige Kommission für Gleichstellungsfragen auf, in ihrer nächsten Sitzung Möglichkeiten zur Anonymisierung von Klausuren zu diskutieren und eine Empfehlung für ein umsetzbares Verfahren zu erarbeiten.
Der Konvent schlägt folgende Verfahren zur Anonymisierung der Klausuren vor, ist aber für weitere
Vorschläge offen:

  • Anonymisierung über Matrikelnummern: Auf Klausurbögen und Antwortblättern werden nicht mehr die Namen, sondern nur noch die Matrikelnummern der Teilnehmenden notiert.
  • Anonymisierung mit dauerhaftem Pseudonym: Studierende erhalten mit der Einschreibung oder bei der erstmaligen Klausuranmeldung ein eindeutiges Pseudonym, das sie anstelle ihres Namens auf Klausurbögen und Antwortblättern notieren.
  • Anonymisierung mit einmaligen Pseudonymen: Studierende erhalten mit der Anmeldung zu einer Klausur ein eindeutiges Pseudonym, das sie auf Klausurbogen und Antwortblätter dieser einen Klausur notieren.
  • Randomisierte IDs: Austeilen von Prüfungsbögen mit einer randomisierten ID sowie einem Zusatzblatt auf dem die Prüflinge ID, Name und Matrikelnummer notieren. Beide Blätter werden nach der Klausur separat abgegeben. Zudem können Prüflinge idealerweise ein zusätzliches Blatt mit der ID mit nach Hause nehmen.

Antragsstellende:
Erik Pallas, Johannes Kuntscher, Markus Zimmermann, Laura Recht


 

Erweiterung des psychologischen Beratungsangebots für Studierende
Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, die psychologische Gesundheit der Studierenden als schützenwertes Ziel anzuerkennen und umgehend eine ausreichende psychologische Betreuung für alle Studierenden sicherzustellen.
Sollte die Universität dazu bereits alle eigenen Finanzmittel ausgeschöpft haben, ist die Universitätsleitung zwingend gefordert weitere Finanzmittel beim Land Bayern zu beantragen.

Begründung:
Im Laufe des Studiums sind Studierende verschiedenen psychischen Belastungen ausgesetzt. Gerade jetzt in der Corona-Krise verschlimmern sich diese für die Studierenden stark. Ängste wie die erschwerte Finanzierung des Studiums, die Isolation und Einsamkeit, sowie erschwerte Studienbedingungen erfordern Hilfe in Form von psychologischer Beratung.
Das aktuelle Betreuungsangebot der Universität reicht allerdings nicht aus, um allen Studierenden die Hilfe zu gewähren, die sie benötigen. Es ist wichtig, dass für eine ausreichende Kapazität gesorgt ist, sodass Studierende an der Beratungsstelle nicht abgewiesen werden.
Oftmals ist es keine leichte Entscheidung sich psychologisch beraten zu lassen. Es ist nicht auszudenken welcher zusätzlichen Belastung Studierende ausgesetzt sind, welche sich überwunden haben, diesen Schritt zu gehen und dann durch die beratenden Stellen abgelehnt werden. Der studentische Konvent ist der Auffassung, dass dieser Zustand nicht tragbar ist und zudem noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, um diese Notlage zu beheben.
Antragsstellende:
Sebastian Husemann, Sophia Boehler

Sitzung vom 29.04.2020

Änderung der Geschäftsordnung

Die Geschäftsordnung des studentischen Konvents wurde geändert, um auch digitale Sitzungen ermöglichen zu können.

 

Unterstützung der Kampagne „Solidarsemester 2020“

Der Studentische Konvent unterstützt die vom fzs mit initiierte Kampagne „Solidarsemester
2020“ (https://solidarsemester.de/ ) und erklärt sich zu den Zielen der Kampagne solidarisch.
Gleichzeitig wird der AStA beauftragt, die Ziele in den Gremien wie der LAK zu unterstützen
und öffentlich auf ihren Kanälen zu kommunizieren.

 

Sitzung vom 20.5.2020

Onlinelehre

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung und alle Lehrstühle der Universität Augsburg auf, mindestens während des Sommersemesters bzw. falls der Zugang zur Präsenzlehre auch noch darüber hinaus eingeschränkt sein sollte, bis zum Ende der Einschränkungen, für eine adäquate Durchführung der digitalen Lehre zu sorgen. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass alle für das Sommersemester geplanten Veranstaltungen / Kurse digital stattfinden oder durch ein gleichwertiges Angebot ersetzt werden können, sodass den Studierenden kein Nachteil entsteht.

 

Die digitale Lehre soll insbesondere durch Liveveranstaltungen über Plattformen die Videokonferenzen anbieten, oder durch Lernvideos und -podcasts, welche auf Digicampus zur Verfügung gestellt werden, durchgeführt werden. Die Aufzeichnungen der Liveveranstaltungen sind dabei ebenfalls auf Digicampus online zu stellen. Von einem reinen Selbststudium durch Skripte oder andere Literatur ist abzusehen! Besonders Seminare und ähnliche Veranstaltungsformate sollen auf entsprechenden Lernportalen, auf welchen Videokonferenzen durchgeführt werden können, stattfinden, um eine ausreichende Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden zu ermöglichen.

 

Außerdem fordert der studentische Konvent alle Lehrbeauftragten auf, die zur Verfügung gestellten Materialien, verlangten Abgaben und Prüfungsformate an den Vorjahren und den Vorgaben der Modulhandbücher zu orientieren. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, ihr Studium mit einem angemessenen und an die Präsenzlehre angepassten zeitlichen Aufwand zu absolvieren.

 

Antrag Kampagne Leave No One Behind

Wir als Studierendenvertretung beteiligen uns an der Kampagne LeaveNoOneBehind des Bündnisses Seebrücke. Daher fordern wir die Universitätsleitung auf, die Unterbringung von Asylsuchenden in den leerstehenden Lehrräumen der Universität zu prüfen und ggf. durchzuführen.In diesem Zug sollten wir als Studierendenvertretung außerdem den Offenen Brief des Arbeitskreises umF auf Lesbos unterzeichnen und darüber hinaus klarstellen, dass wir gegen die Trennung von Familien sind. Unser humanitärer Ansatz muss die Rettung aller Menschen aus den Lagern sein.

 

Öffnung der Universitätsbibliotheken

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung der Universität Augsburg auf, zeitnah
(innerhalb der nächsten 7 Tage) einen Plan vorzulegen, wann und für welche Personengruppen die
Universitätsbibliotheken im Laufe des Semesters Schritt für Schritt wieder geöffnet werden sollen.
Mittelfristig muss möglichst vielen Studierenden wieder Zugang zu dringend benötigter Literatur
ermöglicht werden.

 

Auskünfte der Unileitung

Der studentische Konvent bittet die Universitätsleitung um Auskunft zu folgenden Themen:

  • Bezahlung studentischer Hilfskräfte (Konventsantrag „Angemessene Bezahlung studentischer Hilfskräfte“ vom 03. Februar 2019
  • Aufbereitung der Hochschulwahlergebnisse (Konventsantrag „Graphische Aufbereitung der Hochschulwahlergebnisse“ vom 01.07.2019)
  • CampusApp (Konventsantrag „Qualität der CampusApp sichern“ vom 14.01.2020)
  • Änderung der Studis-Notenauszüge an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

Die Auskünfte sollten jeweils mindestens folgende Informationen enthalten:

  • Wurde das Thema schon in Gremien der Universitätsleitung behandelt? Falls ja, in welchen? Wurden dort Beschlüsse gefasst? Welche Beschlüsse?
  • Wann wird die Behandlung dieser Themen (wieder-) aufgenommen?

Keine Pflichtklausuren in der Vorlesungszeit

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, die anstehende Klausurenphase zur Wiederholung der im Wintersemester bzw. am Anfang des Sommersemesters ausgefallenen Klausuren für nicht verpflichtend zu erklären. Insbesondere soll eine Nichtteilnahme weder auf die Anzahl der Versuche angerechnet noch bei Anträgen auf Studienzeitverlängerung berücksichtigt werden.
Zudem fordert der studentische Konvent, die ausgefallenen Klausuren in der vorlesungsfreien Zeit ein zweites Mal zu wiederholen.

 

Mitunterzeichnung vom offenen Brief „Studieren in Zeiten von Corona“

Der Studentische Konvent unterschreibt den offenen Brief „Studieren in Zeiten von Corona“ (https://latnrw.de/offener-brief-studieren-in-zeiten-von-corona/) der Landesstudierendenvertretungen.

 

Hochschulwahlen

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung der Universität Augsburg auf, für die
ordnungsgemäße Durchführung der Hochschulwahl Sorge zu tragen und eine Unmöglichkeit in
jedem Fall zu verhindern.
Zusätzlich rügt der studentische Konvent das Verhalten der Mitglieder des Wahlausschusses, da
allen Mitgliedern des Wahlschusses zu jedem Zeitpunkt bewusst gewesen sein muss, dass durch
die unterlassene Veröffentlichung des Wahlausschreibens der ursprünglich geplante Termin für die
Durchführung der Wahlen nicht mehr eingehalten werden kann.
Zusätzlich bittet der studentische Konvent die Universitätsleitung um Einleitung eines
Disziplinarverfahrens gegen den Wahlleiter und den Justiziar der Universität Augsburg, da beide,
trotz Aufforderung, das Wahlausschreiben nicht veröffentlicht und damit vorsätzlich gegen ihre
Dienstpflichten verstoßen haben.

 

Sitzung vom 10.06.2020

Verzicht auf Plakatierung

Der Studentische Konvent fordert die Unileitung dazu auf, „bei allen zur Hochschulwahl 2020 antretenden Gruppierungen eindringlich und nachdrücklich darauf hinzuwirken, auf Plakatierung, Wahlkampfveranstaltungen, und sonstige Wahlkampfaktivitäten, die Präsenz an der Universität erfordern, zu verzichten. Auch sollen von Seiten der Unileitung keinerlei solche Aktivitäten veranlasst bzw. befördert werden.
Diese Aufforderung gilt exklusiv für den Wahlkampf 2020. In künftigen Jahren soll der Wahlkampf im Vorfeld der Hochschulwahl wieder wie gewohnt stattfinden können“

 

Überarbeitung der Abgabefristen

Der Studentische Konvent fordert die Unileitung dazu auf, „innerhalb der nächsten 7 Tage die Abgabefristen für Haus- und Seminararbeiten zu verdoppeln, da das Konzept zur Öffnung der Bibliothek ungenügend ist und Studierenden keine ausreichenden Möglichkeiten haben sich die notwendige Literatur zu beschaffen.“

 

Sitzung vom 01.07.2020

Bedarfsgerechte Gestaltung von Öffnungszeiten der Bibliotheks-Lesesäle

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung dazu auf, die Öffnungszeiten aller Lesesäle der Universitätsbibliothek auf mindestens 8 – 20 Uhr (wochentags) bzw. 10 – 16 Uhr (Samstage, Sonntage, Feiertage) zu erweitern.
Weitere Ausweitungen der Öffnungszeiten hält der Konvent darüber hinaus bei weiterer Stabilisierung der pandemischen Lage für angezeigt. Er betrachtet letztlich die schnellstmögliche Rückkehr zu den gewohnten Öffnungszeiten als erstrebenswert, sofern dies in Abwägung mit notwendigen Maßnahmen des Infektionsschutzes vertretbar erscheint.

 

Dringlichkeitsantrag: Netzwerk für psychologische Gesundheit

Der studentische Konvent möge beschließen, dass in Anbetracht der Berichte von Studierenden während des Digitalsemesters die Notwendigkeit besteht, ein Netzwerk für die Unterstützung von allen Universitätsangehörigen mit psychischen Problemen an der Universität einzurichten.

Die Universitätsleitung wird aufgefordert

  • die bestehende Infrastruktur zur (psychischen) Gesundheit zu vernetzen und dies auf der universitären Website auch kenntlich zu machen
  • Beratungsmöglichkeiten für durch die Coronabeschränkungen ausgelöste Probleme zu etablieren
  • sowie eine Plattform für alle Studierenden zur Verfügung zu stellen, die eine direktere Kommunikation ohne Verbindung zur Lehre gewährleisten kann.

Festlegung Umsetzung Wintersemester 2020/21

Mit der Universitätsleitung hat sobald wie möglich eine Absprache bezüglich des Wintersemesters 2020/21 zu erfolgen. Diese soll festlegen, in welcher Form (online/präsent) das Wintersemester stattfindet, um den Studierenden wie auch den Fakultäten Planungssicherheit zu gewähren, welche sich unmittelbar auf die Qualität des Semesters auswirken wird. Der studentische Konvent erwartet das im Zweifelsfall eine qualitativ hochwertige digitale Lehre zum Einsatz gebracht werden kann. Dies soll durch eine entsprechende Richtlinie zentral vorgegeben werden. Eine endgültige Festlegung, die in jedem Modulhandbuch zu verzeichnen ist sowie eine Benennung der einzelnen Veranstaltungen und der jeweiligen Umsetzungsform soll bis zum 10.07.2020 erfolgen.

 

Antrag gegen Tierversuche

Die Universitätsleitung wird aufgefordert dafür Sorge zu tragen, dass die Tierversuchsvorhaben mit sofortiger Wirkung eingestellt werden. Die Mittel zur Errichtung der Versuchstierhaltung und der Tierversuchslabore sollen umgewidmet werden und der Förderung von tierversuchsfreier Forschung zukommen. Weiter wird ein transparenter Umgang mit den Plänen gefordert und die Öffentlichkeit ist von der Art und Anzahl der Versuchstiere in Kenntnis zu setzen.

 

Sitzung vom 22.07.2020

Information zu Angeboten für Erstsemester

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung dazu auf, dass spätestens zur Einschreibung eine Webseite online ist, auf der alle Initiativen, Fachschaften und Studierendenvertretungen gelistet werden. Hierfür soll ein allgemeines Formblatt erstellt werden, dass die gelisteten Initiativen, Fachschaften und Studierendenvertretungen ausfüllen müssen. Damit die Studierenden Anlaufstellen zu Erstsemesterveranstaltungen haben.

 

Unterstützung Radentscheid

Der studentische Konvent unterstützt die Forderungen des Radentscheids und fordert den AStA auf, in seinem nächsten Informationsmailing auf das Bürgerbegehren hinzuweisen. Weiter sollte die Einrichtung einer Unterschriftensammelstelle an der Universität geprüft werden.

 

Aussetzung STUDIS-Sanktionierung zu Zeiten von Corona

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, in die Wege zu leiten, dass die STUDIS-Notenauszüge der Wiwi-Studierenden im Sommersemester 2020 und Wintersemester 2020/21 nicht mit der Anzahl der Versuche versehen werden. Gleichzeitig soll geprüft werden, wie man gestalten kann, dass die rein zahlenmäßige Versuchszählung in dem aktuellen Sonderfall-Semester, was auch von Ministeriumsseite aus, auf keinen Fall zu Lasten der Studierenden gehen sollte, erst gar nicht stattfindet oder zumindest nicht vermerkt wird.

 

Ergebnisse der Studierendenbefragung veröffentlichen

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, die Ergebnisse der durch die Qualitätsagentur durchgeführten Studierendenbefragung zum digitalen Semester den Studierenden und der Studierendenvertretung vollständig und unverzüglich zugänglich zu machen.

 

Studierende in die Corona-Task Force

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, eine vom Konvent mit relativer Mehrheit vorgeschlagene Person als ordentliches Mitglied in die Corona-Task Force aufzunehmen. Diese Person ist dem Konvent rechenschaftspflichtig.

 

Umverteilung der Haushaltszuweisungen der Studierendenvertretungen

Der studentische Konvent möge beschließen, den Verteilungsschlüssel der Haushaltszuweisung für die verschiedenen Studierendenvertretungen ab dem Haushaltsjahr 2020

abzuändern und die Studierendenvertretung Medizin gleichwertig wie die anderen fakultäre Studierendenvertretungen ab dem Oktober 2020 zu berücksichtigen. Außerdem soll das Verhältnis der fakultären auf 46% und der überfakultären Studierendenvertretung auf 54% umgewandelt wird.

Sitzung vom 23.10.2019

Beschluss der Geschäftsordnung

Der Studentische Konvent beschließt seine Geschäftsordnung.

 

Dringlichkeitsantrag: Anonymisierung von Klausuren

Der studentische Konvent befürwortet als Verfahren zur Anonymisierung von Klausuren die Einführung von achtstelligen randomisierten Matrikelnummern, welche keinen Rückschluss auf Studienbeginn oder sonstige persönliche Daten zulässt.

Auf Klausuren soll künftig nur noch die Matrikelnummer vermerkt werden. Bestehende Matrikelnummern werden durch Voranstellen einer zufälligen Zahl an dieses Schema angepasst.

Die Identitätsprüfung zu Klausurbeginn wird durch eine nicht an der Korrektur beteiligte Person durchgeführt, z.B. Mitarbeiter anderer Lehrstühle.

Möchten Studierende ihre Klausur einsehen, wird ihnen durch einen externen Mitarbeiter ihre Klausur zugeordnet und ausgehändigt. Die Prüfenden können im Anschluss wie bisher Fragen beantworten.

Sollte dies nicht möglich sein, befürwortet der Konvent die Einführung eines einmalig zugeteilten Prüfungspasswortes und  ein zu oben analoges Verfahren bei Identitätsprüfung und Klausureinsicht.

 

Dringlichkeitsantrag: Glühweinverkauf

Der studentische Konvent möge beschließen, dass für den diesjährigen Glühweinverkauf folgende Standort festgelegt werden:

- Vor der Alten Cafete im Gebäude D

- Im Foyer der Mensa

- Im Hörsaalzentrum WiWi (Gebäude K)

- Im Initiativenraum (H1011b) der Juristischen Fakultät (Gebäude H)

 

Zusätzlich sollte diskutiert werden, ob auch im Gebäude der Informatik, der Musik, sowie der

Physik ein Glühweinverkauf möglich sein soll.

 

Sitzung vom 06.11.2019

„Ecosia“ als Standardsuchmaschine in allen CIP-Pools der Universität

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, die Internetsuchmaschine Ecosia als Standardsuchmaschine in allen CIP-Pools der Universität Augsburg einrichten zu lassen.

 

Haushalt 2020

Der studentische Konvent hat den Haushalt für das kommende Haushaltsjahr der Studierendenvertretung beschlossen.

 

Sitzung vom 27.11.2019

Kein Platz für Antisemitismus

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, die Entschließung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) mit dem Titel „Kein Platz für Antisemitismus“ vom 19.11.2019 zügig umzusetzen. Der studentische Konvent empfiehlt eine Verankerung der Gegnerschaft zum Antisemitismus in der Präambel der Grundordnung der Universität Augsburg über die bloße Subsumption unter den Begriff der Diskriminierung hinaus sowie eine Richtlinie zur Raumvergabe, die Veranstaltungen aus dem Bereich von BDS an der Universität verunmöglicht. Ferner erachtet es der Studentische Konvent für geboten, die Arbeitsdefinition der IHRA (International Holocaust Remembrance Alliance) an der Universität Augsburg zu implementieren und diese durch ein geeignetes Begleitprogramm (Vorträge, Informationsveranstaltungen, Schulungen für Mitarbeiter*innen, Lehre sowie Forschung) zu flankieren.

 

Revidierung der rückwirkenden Studis-Änderung

Der studentische Konvent hat beschlossen, dass die Universitätsleitung, die rückwirkende Auflistung der nicht bestandenen Prüfungen sowie die Anzahl der Versuche in der Modulbestätigung/Leistungsbestätigung (transcript of records) zu revidieren.

 

Sitzung vom 11.12.2019

Öffnungszeiten Bibliothek

Der Konvent fordert die Universitätsverwaltung auf, während der Klausurvorbereitung im Januar und Februar, sowie im Juli und August die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek, sowie der Teilbibliotheken sonntags auf 9:30-24:00 Uhr zu verlängern.

 

Einführung der Aktion „Mittagsfinale“ an der Uni Augsburg

Der studentische Konvent fordert das Studierendenwerk dazu auf, den bereits an der Hochschule Augsburg laufenden Testlauf der Aktion „Mittagsfinale“ auf die Mensa der Universität Augsburg auszuweiten.

 

Das Recht auf Abtreibung schützen – durch fundierte medizinische Ausbildung!

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung sowie die medizinische Fakultät auf, für eine umfassende Berücksichtigung des Themas „Schwangerschaftsabbrüche“ bei der Ausarbei-tung der Lehr-, Stunden- und Studienverlaufsplänen für Studierende der Humanmedizin an der Uni-versität Augsburg Sorge zu tragen. Hierzu sollen in entsprechenden Lehrveranstaltungen die ge-sellschaftlichen Hintergründe, die geschichtliche Entwicklung des Rechts auf Schwangerschaftsab-brüche, die aktuelle Rechtslage, die moralisch-ethischen Aspekte und vor allen Dingen die prakti-sche Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen umfassend gelehrt werden.
Der studentische Konvent erbittet bis spätestens 15. Januar 2020 eine Stellungnahme der Univer-sitätsleitung, ob und wie geplant ist, die Thematik des Schwangerschaftsabbruchs in das Medizin-studium in Augsburg zu integrieren. Falls keine solche, über das vorgeschriebene Mindestmaß hin-ausgehende Thematisierung vorgesehen ist, erbittet der Konvent darüber hinaus Ausführungen dazu, aus welchen Gründen diese nicht erfolgen soll und ob bzw. in welchem Umfang Möglichkeiten zur Bereitstellung der einschlägigen Inhalte durch Kooperationen mit gemeinnützigen oder sonstigen Organisationen bestehen.

 

Dringlichkeitsantrag: ???

Das Konventspräsidium wurde bereits angefragt, um zu klären, was da beschlossen wurde.   10.07.2020

 

Sitzung vom 15.01.2020

Qualität der CampusApp sichern

Der studentische Konvent begrüßt die Wiederaufnahme der Pflege und Weiterentwicklung der CampusApp.

Zu diesem Zweck fordert der Konvent die Universitätsleitung auf, Studentische Hilfskraft-Stellen zu schaffen, um so langfristig ein universitätsinternes Entwicklungsteam für die CampusApp zu etablieren.

Für die nächste Fassung der CampusApp fordert der studentische Konvent – unabhängig von der letztendlich getroffenen Entscheidung über die Art der Weiterentwicklung der CampusApp – die Erfüllung folgender funktionaler und nichtfunktionaler Anforderungen:

  • Integration des Newsfeeds
  • Integration des Mensa-Speiseplans sowie Bewertungsfunktion für Gerichte
  • Integration der Raumsuche sowie Einpflegung der fehlenden Raumpläne
  • Integration der Personensuche
  • Integration des Abfahrtsplans der universitätsnahen Bus- und Straßenbahnhaltestellen
  • Werbefreiheit
  • Wahrung europäischer Datenschutzstandards, d.h. Erhebung möglichst weniger Daten, und Speicherung sämtlicher dieser Daten auf europäischen, bestenfalls deutschen Servern
  • Kontinuierliche Pflege der App, d.h. Behebung von Programmfehlern und Sicherheitslücken sowie ggf. künftige Erweiterung um zusätzliche Funktionalitäten
  • Eine Möglichkeit zur Meldung von ebensolchen Programmfehlern und Sicherheitslücken

Ferner bedankt sich der Konvent beim Team der bisherigen CampusApp ausdrücklich für die geleistete ehrenamtliche Arbeit.

 

Universitäre App

Der studentische Konvent hat beschlossen, dass die Entwicklung der hauseigenen „CampusApp“ weiterverfolgt werden soll. Der studentische Konvent fordert die Weiterentwicklung der „Campus App“.
Unter allen Umständen soll eine von der Universität direkt oder indirekt beworbene Anwendung ohne Werbung oder gesponserten Inhalt sein.

 

Umbenennung der Universität Augsburg

Der studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, eine Namensgebung der Universität Augsburg zu prüfen. Hierzu soll die Universitätsleitung eine entsprechende Kommission bilden, die alle Gruppen gleichermaßen abbildet. Die Kommission berät und einigt sich auf jeweils einen weiblichen und männlichen Namen, über die alle Angehörige der Universität abstimmen können. Außerdem soll auch die Möglichkeit gegeben werden, keinen Namen zu unterstützen und somit für keine Namensänderung zu stimmen.

 

 

 

 

Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA)

Der AStA tagt in der Regel in der Vorlesungszeit mindestens zweiwöchentlich. Die Protokolle bis zum 12.01.2017 und die Beschlüsse nach dem 12.01.2017 sind hier nach Legislaturen geordnet abgelegt. Beschlüsse der laufenden Legislatur können durch ein Klick auf das Pluszeichen an der Seite aufgeklappt werden.

 

Beschlüsse aus der aktuellen Legislatur

Im Wintersemester 2020/21 wurden bisher keine Beschlüsse gefasst.

Im Sommersemester 2020 wurden bisher keine Beschlüsse gefasst.

Sitzung vom 03.11.2019

Eilantrag auf referatsübergreifende Mittel durch das Referat für Gender und Gleichstellung sowie des Queerreferats

Der AStA beschließt, dass die Veranstaltung des Referats für Gender und Gleichstellung und des Queer Referats World Café mit 300€ aus den referatsübergreifenden Mitteln unterstützt wird.

 

Sitzung vom 04.12.2019

Antrag auf referatsübergreifende Mittel durch das Referat für Umwelt und Gesundheit

Der AStA beschließt, dass das Referat für Umwelt und Gesundheit 200€ aus den referatsübergreifenden Mitteln zur Druckkostendeckung genehmigt bekommt.

 

Solidarisierung mit Maximilian Richter

Der AStA beschließt, dass das Öffentlichkeitsreferat in Absprache mit Maximilian Richter eine Pressemeldung zu einer Solidarisierung mit ihm verfasst und veröffentlicht.

 

Beschluss der Geschäftsordnung

Der AStA beschließt die Geschäftsordnung.

 

 

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