Dr. med. Sophie-Kathrin Greiner

Studio Renata 39 | Hannes Rohrer

 

Fakultät: Medizin

Lehrstuhl: Psychiatrie und Psychotherapie

Art des Stipendiums: Langzeitstipendium, Habilitationsstipendium

Laufzeit: 01.01.2025 - 31.12.2025

 

Kurzvita

Dr. med. Sophie-Kathrin Greiner studierte Humanmedizin und promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie ist Oberärztin und Lehrbeauftragte an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg. Dort etablierte sie die CaP-Ambulanz für junge Menschen mit Cannabiskonsum und psychotischem Erleben.

 

Forschungsschwerpunkte:

•        Genetische und umweltbedingte Schutz- und Risikofaktoren im affektiv-psychotischen Spektrum

•        Therapieadhärenz

•        komplementäre Therapieansätze

•        Früherkennung und Prävention psychotischer Erkrankungen

•        Cannabis und Psychose

 

Abstract des geförderten Projekts

Patientenzentrierte Outcomes und komplementäre Therapieansätze: Eine Strategie zur Verbesserung von Funktion, Lebensqualität und Empowerment von Patientinnen und Patienten aus dem affektiv-psychotischen Spektrum

 

Die psychiatrische Therapie erlebt einen Paradigmenwechsel: Frühere Forschung konzentrierte sich darauf, wie bei Patientinnen und Patienten die Symptomlast einer Erkrankung reduziert werden kann. Nicht weniger wichtig sind jedoch Recovery-Ziele wie Lebensqualität, Kognition, Therapieadhärenz und die Unterstützung bei stabilen Beziehungen im familiären wie im beruflichen Kontext. Das Habilitationsprojekt untersucht, welche Risiko- und Schutzfaktoren diese patientenzentrierten Outcomes bei Patientinnen und Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen, wie z.B. depressiven, bipolaren oder psychotischen Störungen, beeinflussen. Zudem werden komplementäre Therapiestrategien erforscht. Das Forschungsvorhaben integriert hierfür genetische und umweltbedingte Faktoren sowie digitale Ansätze zur Früherkennung und Prävention psychischer Erkrankungen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Untersuchung von Kindheitstraumata und Cannabiskonsum als Risikofaktoren.

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