Dr. Katharina Meyer

© Universität Augsburg

 

Fakultät: Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät, Medizin

Lehrstuhl: Technische Biologie, Physiologie & Vaskuläre Biologie

Art des Stipendiums: Reisestipendium

Laufzeit: 18.03.2024 - 20.03.2024

 

Kurzvita

Dr. Katharina Meyer hat Bionik in Bremen sowie Life Sciences in Hannover studiert und promovierte an der Leibniz Universität Hannover. Derzeit arbeitet sie sowohl im Labor für Vaskuläre Biologie unter der Leitung von Prof. Meissner als auch am Lehrstuhl für Technische Biologie von Prof. Bahnemann.

 

Forschungsschwerpunkte:

•        Entwicklung innovativer mikrofluidischer Kultivierungssysteme

•        Etablierung und Optimierung von 3D-Zellkulturmodellen

•        Anwendung mikrofluidischer Systeme zur Zellkultivierung

•        Untersuchung ischämiebedingter pathophysiologischer Veränderungen

•        Analyse der neurovaskulären Einheit unter ischämischen Bedingungen

 

Auszug aus dem geförderten Projekt

Präsentation der Forschung zum „Parallel Monitoring of Hydrogel-Embedded Cell Cultures“ am Bioprocessing Summit Europe 2024 in Barcelona, Spanien

 

Der Schlaganfall zählt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland und ist die häufigste Ursache für bleibende Einschränkungen im Erwachsenenalter. Das Wissen über Veränderungen der neurovaskulären Einheit (NVU) bei einem Schlaganfall ist bislang begrenzt, wodurch die Entwicklung wirksamer Therapien erschwert wird. Zur Erforschung dieser Veränderungen bieten mikrofluidische Zellkultursysteme einen vielversprechenden Laboransatz. Sie ermöglichen es natürliche Bedingungen besser nachzuahmen als konventionelle Zellkultur und helfen so auch den Einsatz von Tierversuchen zu verringern. Darüber hinaus ermöglichen sie durch die Integration spezifischer Sensoren einen höheren Erkenntnisgewinn. Ein zielführender Ansatz für die Entwicklung dieser komplexen Systeme ist der 3D-Druck, da er sowohl ihre einfache Herstellung als auch Rapid Prototyping ermöglicht.  In diesem Projekt wird ein mikrofluidisches „Stroke-on-a-Chip“-System entwickelt, das die NVU realitätsnah abbildet und die Bedingungen, denen sie während eines Schlaganfalls ausgesetzt ist, nachahmen kann.

Im Rahmen des Bioprocessing Summit Europe 2024 in Barcelona wurden jeweils Ergebnisse aus dem Projekt vorgestellt, was zu wertvollem wissenschaftlichem Austausch sowie zu neuen Kooperationsideen führte.

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