Dr. Marina Krauß
Fakultät: Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl: Finanzwissenschaft, insbesondere Gesundheitsökonomik
Art des Stipendiums: Reisestipendium
Laufzeit: 01.09.2023 - 31.10.2023
Kurzvita
Dr. Marina Krauß ist Postdoktorandin am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft, insbesondere Gesundheitsökonomik, der Universität Augsburg. Sie promovierte 2025 zu Determinants of Maternal Labor Supply. Ihre Forschung untersucht geschlechtsspezifische Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt sowie die Auswirkungen familienpolitischer Maßnahmen auf Mütter. Zuvor studierte sie Volkswirtschaftslehre (B.Sc.) und Economics and Public Policy (M.Sc.) in Augsburg und arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft, Tutorin sowie Praktikantin am ifo Institut.
Forschungsschwerpunkte:
• Geschlechterungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt
• Einfluss von Familienpolitik auf Erwerbstätigkeit von Müttern
• Wirkung gesellschaftlicher Geschlechternormen
• Auswirkungen auf Müttergesundheit
• Empirische Arbeitsmarkt- und Gesundheitsökonomik
Kurzbeschreibung der Reise
Vom 1. September bis 31. Oktober 2023 absolvierte Dr. Marina Krauß einen durch das Büro für Chancengleichheit geförderten Forschungsaufenthalt an der Freien Universität Bozen. Die Einbindung in das wirtschaftswissenschaftliche Department unter der Betreuung von Prof. Dr. Steven Stillman bot wertvolle Einblicke in aktuelle Forschungsthemen der Arbeitsmarktökonomik und ermöglichte einen intensiven wissenschaftlichen Austausch.
Während des Aufenthalts fanden Forschungsgespräche mit Prof. Dr. Stillman statt, in denen laufende und zukünftige Projekte diskutiert wurden. Darüber hinaus eröffnete die Integration in das Büro der Doktoranden und Doktorandinnen zahlreiche Gelegenheiten zum fachlichen und persönlichen Austausch.
Im Rahmen einer Einladung des Departments stellte Frau Krauß zudem eigene Forschungsergebnisse in einem einstündigen Vortrag vor. Präsentiert wurde eine randomisiert-kontrollierte Studie mit über 600 Familien, die den Einfluss eines niedrigschwelligen Informations- und Unterstützungsangebots bei der Bewerbung um einen Kitaplatz auf das Arbeitsangebot von Müttern untersuchte. Der Forschungsaufenthalt trug wesentlich zur Weiterentwicklung laufender Projekte und zur Stärkung des internationalen Netzwerks bei. Insgesamt bot der Aufenthalt in Bozen wertvolle Impulse für zukünftige Forschungsvorhaben und die wissenschaftliche Weiterqualifikation.