Érika Lucena
Fakultät: Philologisch-Historische Fakultät
Lehrstuhl: Deutsch als Zweit- und Fremdsprache und seine Didaktik
Art des Stipendiums: Reisestipendium
Laufzeit: 27.09.2024 - 05.10.2024
Kurzvita
Érika Lucena schloss ihr Bachelorstudium in Letras – Português an der Universidade Federal da Paraíba (UFPB) in Brasilien ab. Anschließend absolvierte sie ihren Master in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Derzeit ist sie DAAD-Stipendiatin und promoviert zur didaktischen Vermittlung konzeptioneller Mündlichkeit in der Ausbildung angehender DaF-Lehrkräfte an brasilianischen Universitäten.
Forschungsschwerpunkte:
• Vermittlung von Mündlichkeit im DaF-Unterricht
• Ausbildung von DaF-Lehrkräften
• Arbeit mit authentischen mündlichen Materialien im Hochschulkontext
Kurzbeschreibung der Reise
Vermittlung authentischer Mündlichkeit in der Ausbildung von DaF-Lehrkräften brasilianischer Universitäten
Ein zentrales Anliegen von Fremdsprachenlernenden, insbesondere von Deutschlernenden, sind Schwierigkeiten bei der mündlichen Sprachproduktion, besonders angesichts der Kluft zwischen gesprochenem und geschriebenem Deutsch. Vor diesem Hintergrund postuliert die Forschung, dass Erkenntnisse zur Mündlichkeit in den Bereich Deutsch als Fremdsprache (DaF) integriert werden sollten, um die Weiterentwicklung des Fachgebiets zu fördern.
Untersucht wird, ob und wie konzeptionelle Mündlichkeit in der Ausbildung von Deutschlehrkräften an brasilianischen Universitäten vermittelt wird und wie linguistische Forschungsergebnisse zur Optimierung des DaF-Unterrichts genutzt werden können. Ziel der Dissertation ist es, einen Beitrag zur Professionalisierung zukünftiger DaF-Lehrkräfte zu leisten.
Im Rahmen der Veranstaltung „Zukunftswerkstatt Deutsch im brasilianischen Norden/Nordosten: Gegenwart und Zukunft der deutschen Sprache und Germanistik im Norden und Nordosten Brasiliens“ an der Universidade Federal do Ceará, Brasilien, konnte ich Ideen für ein zukünftiges Kapitel meiner Dissertation diskutieren und die Durchführung der didaktischen Intervention meiner Forschung an zwei Universitäten der Region sichern. Anschließend ermöglichte mir die DaF-Netzwerk-Konferenz in Rio de Janeiro, zahlreiche ProfessorInnen und ForscherInnen aus dem Südosten und Süden Brasiliens persönlich kennenzulernen und die Universität Augsburg als möglichen zukünftigen Forschungspartner zu vertreten.