Mobilität gehört zum Alltag und damit auch die Verantwortung für die Umwelt. An der Universität Augsburg setzen wir uns dafür ein, dass sich Studierende, Beschäftigte und Besucher:innen auf nachhaltige Weise bewegen können, mit klugen Alternativen, die einfach, fair und umweltfreundlich sind. 

Mit Beginn des Sommersemesters 2026 ist es möglich, die Leihfahrräder „swabi“ der Stadtwerke Augsburg am Campus abzustellen und auszuleihen. Mit wenigen Klicks oder einem Scan steht ein Fahrrad bereit, ideal für kurze Strecken zwischen Campus, Stadt und Wohnort. Im Sommersemester 2026  steht zudem ein Rabattcode für Universitätsangehörige zur Verfügung. 

Für gemeinsame Wege im Raum Augsburg unterstützen wir fahrmob, eine gemeinnützige Mitfahrplattform, die Menschen mit ähnlichen Routen verbindet. Ob zur Uni, ins Büro oder zu einem Treffen: Gemeinsam zu fahren bedeutet geringere Spritkosten, weniger CO₂, weniger Verkehr und mehr Gemeinschaft. 

Wenn es um längere Reisen geht, zeigt eine klare Grafik: Zugreisen sind oft – alle Faktoren einbeziehend – zeitlich vergleichbar mit Flugreisen, verursachen aber nur einen Bruchteil der CO₂-Emissionen. Eine kleine Entscheidung mit großer Wirkung. 

 

 

BIKE- UND RIDESHARING FÜR NACHHALTIGE MOBILITÄT:

 

 

 

 

 

Swabi als Fahrradsharing für mechanische sowie Elektrofahrräder
Fahrmob als Fahrgemeinschaft

 

ZUG ODER FLUG?

INNERHALB EUROPAS – WIE REISEN WIR BEWUSST?

Das Flugzeug ist das Verkehrsmittel mit der höchsten Klimabelastung pro zurückgelegte Kilometer. Im europäischen Luftverkehr entstehen durchschnittlich rund 292 Gramm Treibhausgase pro Personenkilometer, etwa achtmal so viel wie bei einer Reise mit dem Hochgeschwindigkeitszug. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) machen Flüge rund 2,5 % der weltweiten Emissionen aus.[1]  Neben den direkten CO₂-Emissionen entstehen im Flugverkehr zudem Stickoxide und Wasserdampf in großen Höhen. Unter Einbezug dieser Effekte trägt der weltweite Luftverkehr rund 4,3 % zur globalen Klimaerhitzung bei.[2]

Gerade im akademischen Kontext machen Reiseaktivitäten einen relevanten Anteil der individuellen Emissionen aus. Jede vermiedene Flugreise leistet daher einen direkten Beitrag zum Klimaschutz. Studien zeigen zudem, dass wissenschaftliche Leistung unabhängig vom Flugverhalten zu bewerten ist, zentrale Erfolgsfaktoren liegen an anderer Stelle.[3]

Auch aus praktischer Perspektive bietet der Zug Vorteile: Während bei Flugreisen ein Großteil der Reisezeit nicht produktiv nutzbar ist, können bei Zugfahrten bis zu 80 % der Reisezeit produktiv verwendet werden.[4]

Für viele europäische Reiseziele besteht bei Flugreisen zudem nur ein geringer Zeitvorteil gegenüber einer Zugfahrt.

 

 

 

 

© Universität Augsburg

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TABELLE ZUR REISEZEIT MIT ZUG ODER FLUGZEUG, SOWIE CO2-ERSPARNIS GEGENÜBER EINER ZUG- UND FLUGREISE

Hinweise zur Datengrundlage:

 

Die dargestellten Werte basieren auf dem Stand von Oktober 2025. Aufgrund saisonaler Fahrpläne und anbieterspezifischer Änderungen können Reisezeiten und Verfügbarkeiten variieren. Die aufgeführten Städte stellen eine Auswahl dar. Aktuelle sowie weitere Zugverbindungen sind über die DB-Auskunft oder entsprechenden nationale Bahnportale abrufbar. Informationen zu Nachtzugverbindungen finden sich u. A. beim ÖBB Nightjet (Augsburg/München), Back-on-Track (europäische Übersicht) oder bspw. Snälltaget (Berlin-Kopenhaguen/Stockholm). Bei Nachtzügen entfällt zudem häufig eine Hotelübernachtung, was zusätzliche Kosten sowie Wege vor Ort reduziert.

 

 

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