Mobilität ist ein fester Bestandteil des Alltags, ebenso wie unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt. An der Universität Augsburg setzen wir uns dafür ein, dass Studierende, Mitarbeiter*innen und Besucher*innen nachhaltig unterwegs sein können, mit einfachen, fairen und umweltfreundlichen Alternativen. 

 

Ab Beginn des Sommersemesters 2026 wird es möglich sein, auf dem Campus „swabi“-Fahrräder der Stadtwerke Augsburg zu mieten. Mit nur wenigen Klicks oder einem Scan können Sie losfahren, ideal für kurze Strecken zwischen dem Campus, der Stadt und Ihrem Zuhause. Außerdem wird es im Sommersemester 2026 einen Rabattcode für Universitätsangehörige geben. 

 

Wir unterstützen „fahrmob“, eine gemeinnützige Mitfahrplattform, die Menschen mit ähnlichen Routen für gemeinsame Fahrten im Raum Augsburg zusammenbringt. Egal, ob Sie zur Universität, ins Büro oder zu einem Termin fahren: Gemeinsames Fahren bedeutet geringere Kraftstoffkosten, weniger CO₂, weniger Verkehr und mehr Gemeinschaftsgeist. 

 

Bei längeren Strecken zeigt sich: Berücksichtigt man alle Faktoren, ist die Bahnfahrt zeitlich oft mit dem Flugzeug vergleichbar, verursacht aber nur einen Bruchteil der CO₂-Emissionen. Eine kleine Entscheidung mit großer Wirkung. 

 

 

BIKE UND CAR SHARING FÜR NACHHALTIGE MOBILITÄT:

 

 

 

 

 

Swabi: Bike-Sharing für mechanische und Elektrofahrräder
Fahrmob als Ride-Sharing Service

Mobilitätsstudie an der Universität Augsburg

Im Rahmen einer Mobilitätsumfrage haben das Green Office und die Qualitätsagentur zwischen Januar und März 2026 das Mobilitätsverhalten der Universitätsangehörigen erhoben. Ausgangspunkt war ein grundlegend überarbeitetes Befragungskonzept, mit dem sich die zurückgelegten Kilometer je Verkehrsmittel verlässlich abschätzen ließen. Die Beschäftigten wurden in einer gesonderten Mobilitätsumfrage befragt, während den Studierenden dieselben Fragen im Rahmen der allgemeinen Studierendenbefragung 2026 gestellt wurden. Von 3.106 befragten Beschäftigten und 17.121 Studierenden nahmen an den jeweiligen Umfragen 1.689 (54,4 %) bzw. 2.092 (12,2 %) Personen teil. Für die Teilnahme möchten wir uns herzlich bei allen Personen bedanken! 
 Erfasst wurde in den Umfragen, mit welchen Verkehrsmitteln die Universitätsangehörigen welche Strecke in welcher Häufigkeit auf ihrem Weg zur Universität zurücklegen, wobei für Sommer und Winter jeweils bis zu zwei Wegvarianten mit bis zu drei Verkehrsmitteln angegeben werden konnten. Unter Berücksichtigung von Distanz, Anwesenheit und Häufigkeit der einzelnen Wegvarianten wurde aus den Rohdaten die Gesamtdistanz pro Verkehrsmittel ermittelt. Die folgende Abbildung stellt diese Gesamtdistanzen sowie die daraus abgeleiteten Emissionen dar. 
Das am Ende der Umfrage in Freitextfeldern abgegebene Feedback ist sowohl für zukünftige Verbesserungen am Umfragedesign als auch für das Verständnis des Kontexts mancher Antworten sehr wichtig. Das Feedback wird daher sehr ernst genommen und intern im Detail ausgewertet. Bei Fragen zu Rohdaten, zur Berechnungsmethodik oder zu etwaigen hier nicht abgebildeten Teilergebnissen wenden Sie sich gerne an das Green Office unter greenoffice@uni-augsburg.de

.  

 

© Universität Augsburg

INNERHALB EUROPAS – WIE REISEN WIR BEWUSST?

 

ZUG ODER FLUG?

Der Flugverkehr weist von allen Verkehrsmitteln den höchsten CO₂-Fußabdruck pro zurückgelegtem Kilometer auf. Im Durchschnitt werden in Europa pro Passagierkilometer im Flugverkehr rund 292 Gramm Treibhausgase ausgestoßen, was etwa achtmal mehr ist als bei einer Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) ist der Luftverkehr für rund 2,5 % der weltweiten Emissionen verantwortlich. Zusätzlich zu den direkten CO₂-Emissionen produzieren Flugzeuge in großen Höhen auch Stickoxide und Wasserdampf. Berücksichtigt man diese Auswirkungen, trägt der weltweite Luftverkehr rund 4,3 % zur globalen Erwärmung bei. [2]
Im akademischen Kontext macht das Reisen einen erheblichen Anteil der individuellen Emissionen aus. Daher leistet jeder vermiedene Flug einen direkten Beitrag zum Klimaschutz. Studien zeigen zudem, dass akademische Leistungen unabhängig vom Flugverhalten bewertet werden sollten, da die entscheidenden Erfolgsfaktoren woanders liegen. [3]
Auch aus praktischer Sicht hat die Bahn Vorteile: Während ein großer Teil der Flugzeit nicht produktiv genutzt werden kann, lassen sich bis zu 80 % der Reisezeit im Zug produktiv nutzen. [4]
Für viele europäische Reiseziele bietet das Fliegen im Vergleich zur Bahnreise nur einen geringen Zeitvorteil.

 

 

© Universität Augsburg

Finde die geheime Botschaft, auf dich wartet ein Schatz!

TABELLE: REISEZEIT MIT DEM ZUG ODER  FLUGZEUG, EINSCHLIEßLICH CO₂-EINSPARUNGEN IM VERGLEICH ZU BEIDEN VERKEHRSMITTELN

 

Hinweise zur Datenquelle:
Die angegebenen Zahlen basieren auf Informationen vom Oktober 2025. Fahrzeiten und Verfügbarkeit können aufgrund saisonaler Fahrpläne und anbieterspezifischer Änderungen variieren. Die aufgeführten Städte stellen eine Auswahl dar. Aktuelle und weitere Zugverbindungen finden Sie über die DB Reiseinformation oder die jeweiligen nationalen Bahnportale. Informationen zu Nachtzugverbindungen finden Sie unter anderem bei ÖBB Nightjet (Augsburg/München), Back-on-Track (europäischer Überblick) und Snälltaget (Berlin–Kopenhagen/Stockholm). Nachtzüge machen oft eine Übernachtung vor Ort überflüssig, wodurch zusätzliche Kosten und Reisezeit vor Ort eingespart werden.​

© Universität Augsburg

Suche