Entanglement und empire. Gedanken zu einer Verflechtungsgeschichte Afro-Eurasiens in vorhellenistischer Zeit

Veranstaltungsdetails
Datum: 02.06.2026, 18:15 Uhr - 19:45 Uhr  noch bis zum 2. Juni 2026, 19:45 Uhr
Ort: Hörsaal III im Hörsaalzentrum (Gebäude C) an der Universität Augsburg, Universitätsstr. 2, 86159 Augsburg
Veranstalter: Prof. Dr. Natascha Sojc (Klassische Archäologie), Prof. Dr. Gregor Weber (Alte Geschichte)
Themenbereiche: Geschichte
Veranstaltungsreihe: Altertumswissenschaftliches Kolloquium
Veranstaltungsart: Vortragsreihe
Vortragende: Prof. Dr. Robert Rollinger (Innsbruck)

Der Vortrag hinterfragt die These, Verflechtungsgeschichte Afro-Eurasiens beginne erst in hellenistischer Zeit. Stattdessen wird eine „Protoglobalisierung" ab dem frühen 1. Jahrtausend v. Chr. skizziert – eng verknüpft mit der Entstehung früher Imperien und transregionalem Austausch.


Der Vortrag setzt sich kritisch mit der weit verbreiteten These auseinander, dass eine Verflechtungsgeschichte Afro-Eurasiens erst in hellenistischer Zeit einsetzte. Er versucht aufzuzeigen, dass es vielmehr bedeutende Vorstufen einer als Protoglobalisierung zu bezeichnenden Entwicklung gibt, die vor allem mit der dauerhaften Etablierung des Phänomens „empire“ am Beginn des 1. Jahrtausend v. Chr. einhergeht. Ein spezieller Blick wird dabei auf transregionale Austauschprozesse in imperialen Kontexten gelegt, die uns inzwischen durch eine Vielzahl unterschiedlichster Quellenzeugnisse belegt sind.

 

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