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Beurlaubung


Achtung: Ohne Rückmeldung keine Beurlaubung!

Studierende, die aus wichtigen Gründen an einem ordnungsgemäßen Studium gehindert sind, können in der Regel bis zu zwei Semester vom Studium beurlaubt werden, sind jedoch zur Teilnahme an den Hochschulwahlen berechtigt.

Urlaubssemester zählen nicht als Fachsemester, somit können während der Beurlaubung Studien- und Prüfungsleistungen an der Hochschule, an der die Beurlaubung ausgesprochen wurde, nicht erbracht werden (Ausnahme: Mutterschutz, Elternzeit sowie Pflege).

Achtung: Nicht bestandene oder als nicht bestanden geltende Prüfungen (kann über das zuständige Prüfungsamt in Erfahrung gebracht werden) müssen unabhängig von der Beurlaubung oder dem Beurlaubungsgrund innerhalb der hierfür vorgesehenen Frist wiederholt werden. Die Beurlaubung unterbricht eine solche Frist nicht.

Im 1. Fachsemester eines grundständigen Studiengangs ist die Beurlaubung in der Regel nicht möglich. Ausnahme: 1. Fachsemester eines Masterstudiengangs. Bei einer bedingten Immatrikulation in den Masterstudiengang verschiebt sich das Fristende zur Erfüllung der Bedingung durch die Beurlaubung nicht, die Bedingung ist zu dem im Zulassungsbescheid benannten Termin endgültig zu erfüllen.

Eventuelle Auswirkungen einer Beurlaubung sind ggf. vor Antragstellung mit dem BAföG-Amt, der Kindergeldkasse, der Krankenkasse oder einem Stipendiengeber abzuklären.

Eine rückwirkende Beurlaubung für bereits abgelaufene Semester, auch bei nachgewiesener Krankheit, ist nicht möglich. 

Gründe für eine Beurlaubung

  • Studiengangbezogene Auslandsaufenthalte oder Praktika, Assistant Teacher etc.
  • Studiengangbezogene inländische Praktika/Orchesterpraktikum Leopold-Mozart-Zentrum
  • Mutterschutz/Elternzeit oder Pflege von Verwandten mit Pflegestufe, für die eine Unterhaltspflicht besteht
  • Krankheit, Gremientätigkeit, sonstige Härtefälle (sonstige Gründe)

Wirtschaftliche Schwierigkeiten können in der Regel nicht als wichtiger Grund anerkannt werden.

Praktika sind in Vollzeit abzuleisten mit mind. 30 Wochenstunden.

 

Fristen

  • Sommersemester: bis spätestens 31. Mai
  • Wintersemester: bis spätestens 30. November

  

Anträge können persönlich oder per Post eingereicht werden. Liegen begründende Unterlagen nicht rechtzeitig vor, kann nur der Antag eingereicht und die entsprechenden Unterlagen nachgereicht werden.

Bei verspäteter Antragstellung wir die Beurlaubung nicht gewährt. Dies gilt vor allem bei Gründen, die bis Antragsende vorhersehbar waren (z. B. Elternzeit, Praktikum, Auslandsaufenthalt etc.). Eine nachträgliche Beurlaubung für bereits abgeschlossene Semester ist grundsätzlich ausgeschlossen.

Übersicht der Stellen für die Einreichung des Antrags auf Beurlaubung

 

Wichtig: Mindestzeitraum für Beurlaubungen und Antragsfrist

Eine Beurlaubung muss immer mehr als die Hälfte der Vorlesungszeit des jeweiligen Semesters abdecken.

für das Wintersemester 2018/19 der Zeitraum vom
15.10.2018 bis 07.12.2018
oder
05.12.2018 bis 09.02.2019
für das Sommersemester 2019 der Zeitraum vom
23.04.2019 bis 10.06.2019
oder
14.06.2019 bis 27.07.2019

Dazwischenliegende Zeiten müssen immer mehr als die Hälfte der Vorlesungszeit abdecken.

 

Antragsformulare und Merkblätter

Der Antrag kann bis spätestens 4 Wochen nach Beginn des beurlaubten Semesters durch formlose, schriftlich Erklärung zurück genommen werden.

Im QIS-Portal können Sie den aktuellen Stand Ihrer Beurlaubung einsehen. Die Beurlaubungsbescheide wrden zeitversetzt zum Eintrag der Beurlaubung versendet.

 

Kontakt

Sind Sie sich bezüglich einer Beurlaubung unschlüssig, nehmen sie einfach Kontakt über beurlaubung@zv.uni-augsburg.de mit der Universität Augsburg auf. 

 

Rechtliche Grundlagen

Art. 48 Bayerisches Hochschulgesetz sowie
§§ 11 und 12 der Immatrikulations-, Rückmelde- und Exmatrikulationssatzung der Universität Augsburg