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Essay Prizes of the Jakob-Fugger-Zentrum. Research College for Transnational Studies awarded

 

On December 7, 2023, the Jakob-Fugger-Zentrum awarded the Jakob-Fugger-Zentrum Essay Prizes at a ceremony in the concert hall of the Leopold Mozart College of Music to mark its 10th anniversary. A German-language and a Ukrainian-language prize were awarded on the topic “How much violence does democracy need, how much violence can it tolerate?”/ “Скільки влади потребує демократія, скільки влади вона здатна витримати?”.

 

 

To celebrate the 10th anniversary of the Jakob-Fugger-Zentrum, the research college for transnational studies, an essay prize on the topic “How much violence does democracy need, how much violence can it tolerate?”/ “Скільки влади потребує демократія, скільки влади вона здатна витримати?” was awarded in fall 2022, which was endowed with 10,000 euros. The aim of the essay prize was to initiate a broad debate on a central topic of our time, and the submissions were wonderfully successful.

 

The competition had a two-stage structure. Three-page idea sketches could be submitted until January 15, 2023. 30 German and 15 Ukrainian entries were submitted, of which 12 German and eight Ukrainian participants were asked to develop their proposal by June 30, 2023.

 

In the end, the jury had to decide on many strong submissions, so they decided to split the German-language prize.The award in the German-language competition went to the author duo Prof. Dr. Eva Helene Odzuck and apl. Prof. Dr. Gerlinde Groitl as well as Prof. Dr. Gesa Lindemann. The prize in the Ukrainian-language competition went to Anna Dziuban.

 

The members of the center congratulate all the award winners and thank all the participants.

 

The award-winning contributions and other submissions worthy of publication will be published in a separate volume. A first impression of the winning essays can be gained from the following German and Ukrainian abstracts:

 

 

apl. Prof. Dr. Gerlinde Groitl, Prof. Dr. Eva Helene Odzuck, Anna Dziuban, zugeschaltet Prof. Dr. Gesa Lindemann Thomas Keller

Prof. Dr. Eva Helene Odzuck/ apl. Prof. Dr. Gerlinde Groitl

Plädoyer für eine wehrhafte Demokratie

 

Ohne die Fähigkeit zur Gewaltausübung kann die Demokratie nicht überleben. Zugleich lebt die Demokratie von der Zivilisierung des vorhandenen Gewaltpotenzials. Entscheidend ist: In welchen Bereichen und wofür benötigt die Demokratie welche Art von Gewalt? Und: In welchen Bereichen kann welche Art von Gewalt (oder Gewaltbereitschaft) gefährlich werden für Demokratien? Unsere These lautet, dass im politischen Denken der Gegenwart die existenziell wichtige Frage nach dem richtigen Verhältnis von Gewalt und Demokratie zunehmend falsch beantwortet wird – mit verheerenden Folgen für die politische Praxis: Gewaltlegitimität und -fähigkeit schwinden dort, wo sie nötig sind, während sie dort, wo sie gefährlich sind, gedeihen. So wurden Denkmuster, die für das Binnenverhältnis in Demokratien essenziell sind, zunehmend auf die Außenpolitik übertragen. In der Theorie und Praxis der internationalen Politik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten die Überzeugung durchgesetzt, dass Dialog, Verständigung und Verrechtlichung das Gewaltpotenzial zähmen könnten. Externe Bedrohungen für Demokratien durch autoritäre und imperiale Akteure und die brutale Logik der Machtpolitik gerieten dabei ebenso aus dem Blick wie die Notwendigkeit, durch die Fähigkeit zur Gewaltanwendung den Ausbruch von Gewalt zu verhindern. Umgekehrt wurden in der Theorie und Praxis der Demokratie Konzepte, die dereinst im Hinblick auf zwischenstaatliche Konflikte geprägt worden waren (u.a. die Schmitt’sche Freund-Feind-Unterscheidung), auf das binnendemokratische Verhältnis zwischen Bürgern bzw. zwischen Bürgern und Institutionen übertragen. Politische Auseinandersetzungen werden zunehmend als kompromisslos zu führende Kämpfe gedeutet, demokratische Prozesse und die Regeln des Rechtsstaats delegitimiert. Diese Fehlentwicklungen müssen korrigiert werden. So wichtig es ist, im internationalen Bereich stets mit der Möglichkeit gewalttätiger Konflikte zu rechnen und die Grenzen der Friedenssicherung durch Dialog realistisch einzuschätzen, so fatal ist es, die zentrale Funktion und Leistungsfähigkeit der Vernunft im binnendemokratischen Bereich hierarchischer Staatlichkeit kleinzureden und den Institutionen der rechtstaatlichen Demokratie, die nur autorisierte und legitimierte Gewaltaus übung duldet, die Grundlage zu entziehen. Es braucht wehrhafte Demokratien, die die Errungenschaft des Rechtfertigungsbedarfs von Freiheitseinschränkungen und des gewaltfreien Interessenausgleichs im Inneren gegen rationalitätsfeindliche Denkströmungen beschützen und die zugleich verteidigungsbereit sind bei unauflösbaren und gewaltsamen Konflikten im Äußeren.

 

Prof. Dr. Gesa Lindemann

Wieviel Gewalt braucht die Demokratie? Wieviel verträgt sie?

 

Gewalt ist ein politischer Begriff und deshalb umstritten. Ist es Gewalt, wenn sich Protestierende der Bewegung „Letzte Generation“ auf der Straße festkleben, um auf die unzureichende Klimapolitik aufmerksam zu machen? Einige Gerichte bejahen das, während in der öffentlichen Debatte die Proteste auch als legitimer ziviler Ungehorsam bewertet werden. Es ist vertrackt, von Gewalt zu sprechen und zugleich ist die Notwendigkeit erkennbar, dass demokratische Staaten nach innen und außen legitime Gewalt anwenden müssen. Grund- und Menschenrechte gibt es nur, wenn Staaten ihre Durchsetzung nach innen und außen garantieren. Letztere geraten dabei unvermeidlich in ein Gewaltparadox. Gestützt auf die Gewalt des Staates werden Freiheit und Würde der Einzelnen geschützt. Gewalt sichert den Menschen die Möglichkeit, in Gewaltfreiheit vertrauen zu können. In Europa hat sich diese Ordnung in einem komplizierten Prozess entwickelt, in dem ältere Ordnungen ersetzt wurden, für die das Vertrauen in die Gewaltfähigkeit der eigenen (Familien-)Gruppe zentral war. Erst in der modernen Gesellschaft bildet sich ein Verständnis, demzufolge Gewalt als Gewalt gegen den individuellen Körper zu verstehen ist, als Angriff auf die Freiheit jedes einzelnen lebenden Menschen. Diese Ordnung bricht mit der gewaltvollen Vergangenheit der Leibeigenschaft (Europa) und der Sklavereigewalt (USA). Niemand soll gewaltsam in eine schicksalhaft vorherbestimmte Zukunft gepresst werden. Jeder soll in Gewaltfreiheit vertrauen und in Freiheit und Würde leben können. Dieses Versprechen ist der normative Maßstab, den wir der Moderne verdanken und an dem wir die moderne Ordnung messen sollen. Die heute drängenden Fragen lauten: Schließt die ungeheure soziale Ungleichheit nicht die Masse der Bevölkerung in ein Schicksal ohne Freiheitsmöglichkeiten ein? Ist die Klimapolitik, die die dramatischen Einsichten des Weltklimarats ignoriert, ein Angriff auf Freiheit und Leben zukünftiger Generationen? Müssen wir dies nicht als gewaltsamen Angriff auf Freiheit und Leben verstehen? Muss der Staat dieser Gewalt entgegentreten?

 

Anna Dziuban

«Скільки влади потребує демократія, скільки влади вона здатна витримати?»

 

У цьому есе йтиме мова про виправданість реакцій та політичних дій, спрямованих на реабілітацію наслідків колоніальної політики та протидію імперіалістичній агресії. Для цього розглядатимуться ситуації з українського контексту, у яких реакція на несправедливість вимагає вибору між “відповідною” та “ефективною” відповідями на гніт чи насилля. Такими прикладами постають мовна політика, право вимагати інструментів самозахисту у демократичних партнерів та власне право на самозахист. У контексті політичних емоцій під “відповідною” реакцією мається на увазі гнів, а щодо трансформації його в дію - застосування всіх необхідних ресурсів для того, щоб дати відсіч.

Злість у відповідь на несправедливість та її сприйняття можна порівняти цілком відповідними антиімперіалістичними заходами, які суперечать демократичним цінностям лише без розуміння контексту. Потреба в обґрунтуванні реакції на несправедливість та контроль за її інтенсивністю часом означає, що навіть цілком виправдане рішення може зустріти несхвалення з боку потенційних союзників та партнерів, підриваючи спроможність захищати свої інтереси в довготривалій перспективі. Продуктивна стратегія боротьби має бути побудована на діях, що відповідають ситуації та спрямовуватись на розвінчування маніпулятивних наративів про імперське минуле.

Теоретичною базою есе слугують теорії Марти Нусбаум та Амії Срінівасан. Їх позиції порівнюються, аби застосувати поняття з етики та політичної філософії на українському прикладі та показати, що імперіалістичний режим систематично створює дилеми, які покликані укріпити усталений колоніальний лад та зміцнити панівну владу. Задля цього вони мають на меті підірвати уявлення про виправданість дій визвольного руху шляхом нівелювання його реактивного характеру.

Есе критично розгляне аргументацію Нуссбаум про практичну необхідність та моральну перевагу так званої “перехідної злості” - авторського поняття Нусбаум, котре пропонує зосередитись на милосерді та трансформувати гнів, залишивши виключно продуктивні елементи. Нусбаум стверджує про неморальні бажання, що складають злість, а також необхідність швидкого переходу в продуктивні дії. Ілюструючи та розширюючи критику Срінівасан в статті “The Aptness of Anger”, в есе буде доведено, що на фоні пригноблення, бажання відновлення відносного статусу жертви несправедливості не є нормативною проблемою. Оскільки систематичний характер несправедливості базується саме на домінуванні, прагнення його усунути може здаватися неетичним лише з точки зору агресора, що боїться втрати вигідної, привілейованої позиції, але урівняння в статусі аж ніяк не можна назвати агресивною метою. Щодо властивого гніву бажання, аби насильник “зазнав страждань”, в есе буде запропоноване нейтральне пояснення, яке полягає в нормативно непроблемному прагненні “викликати докори сумління”. Подібно до бажання відновити соціальну рівність, це морально прийнятне прагнення покласти край гнобленню шляхом культивування громадської прихильності та співчуття. Така інтерпретація показує, що бажання “завдати страждань” в такій ситуації може базуватися на прагненні висвітлити власне страждання та таким чином заохотити емпатію.

Підсумовуючи, запропоновано принцип “правдоподібність шкоди» як показник, що стверджує необхідність висловлення виправданого гніву жертв насилля. Настомість, заохочувати непропорційну, невідповідну реакцію заради показного пацифізму  -  означає заохочувати агресора та давати авторитарному режиму знищити демократичний, а не слідувати демократичним цінностям. Заперечувати це - означає ставити в пріоритет суспільний спокій тих, кому вигідне збереження ієрархії. Цей актуальний принцип віддзеркалюється в політичній риториці на користь “помірності” протистояння України, що спонукає “не занадто принижувати” Путіна, аби не спровокувати на “нову хвилю” агресії. Ця ж риторика використовується для пояснення недостатніх темпів і масштабів озброєння, від якого залежить життя українців.

 

„Wieviel Macht benötigt die Demokratie, wieviel Macht verträgt sie?“

(Übersetzung)

In diesem Aufsatz wird die Rechtfertigung von Reaktionen und politischen Handlungen diskutiert, die darauf abzielen, die Folgen der Kolonialpolitik zu rehabilitieren und der imperialistischen Aggression entgegenzuwirken. Dabei werden Situationen aus dem ukrainischen Kontext analysiert, in denen die Reaktion auf Ungerechtigkeit eine Wahl zwischen „angemessenen“ und „wirksamen“ Reaktionen auf Unterdrückung oder Gewalt erfordert. Zu diesen Beispielen gehören unter anderem die Sprachpolitik, das Recht auf Selbstverteidigung und sowie darauf, von demokratischen Partnern Selbstverteidigungsmitteln zu verlangen. Im Kontext politischer Emotionen ist Wut eine passende Reaktion, und im Hinblick auf deren Umsetzung in Taten ist ein Einsatz der notwendigen Mittel zur Gegenwehr angemessen.

Wut als Reaktion auf Ungerechtigkeit und deren Wahrnehmung kann mit angemessenen antiimperialistischen Maßnahmen verglichen werden, die demokratischen Werten nur ohne Verständnis des Kontexts widersprechen. Die Notwendigkeit, die Reaktion auf Ungerechtigkeit zu rechtfertigen und ihre Intensität zu kontrollieren, führt manchmal dazu, dass selbst eine vollkommen gerechtfertigte Entscheidung bei potenziellen Partnern auf Missbilligung stoßen kann, was die Fähigkeit, die eigenen Interessen langfristig zu verteidigen, untergräbt. Eine produktive Kampfstrategie muss auf Maßnahmen aufbauen, die der Situation angemessen sind und darauf abzielen, manipulative Narrative über die imperiale Vergangenheit zu entlarven.

Die theoretische Grundlage des Aufsatzes sind die Theorien von Martha Nussbaum und Amiya Srinivasan. Ihre Positionen werden verglichen, um die Konzepte der Ethik und der politischen Philosophie auf das ukrainische Beispiel anzuwenden und zu zeigen, dass das imperialistische Regime systematisch Dilemmata schafft, die darauf abzielen, die etablierte Koloniale Ordnung sowie herrschende Macht zu stärken. Dabei zielen sie darauf ab, die Idee der Rechtfertigung der Befreiungsbewegung zu untergraben, indem sie deren reaktiven Charakter nivellieren. Der Aufsatz wird Nussbaums Argumente zur praktischen Notwendigkeit und moralischen Überlegenheit des sogenannten „transitional anger“ kritisch untersuchen – Nussbaums Konzept, das vorschlägt, sich auf “mitfühlende Hoffnung” zu konzentrieren und den Zorn zu transformieren, wobei ausschließlich produktive Elemente übrig bleiben. Nussbaum argumentiert über die unmoralischen Wünsche, die Wut ausmachen, sowie über die Notwendigkeit eines schnellen Übergangs zur produktiven Handlung. Der Aufsatz veranschaulicht und erweitert Srinivasans Kritik in „The Aptness of Anger“ und argumentiert, dass vor dem Hintergrund der Unterdrückung der Wunsch, den relativen Status eines Opfers von Ungerechtigkeit wiederherzustellen, kein normatives Problem darstellt. Da die systematische Natur der Ungerechtigkeit gerade auf Dominanz beruht, mag der Wunsch, sie zu beseitigen, nur aus der Sicht des Angreifers unethisch erscheinen. Der Angreifer mag Angst haben, eine vorteilhafte, privilegierte Position zu verlieren, aber ein solcher Statusausgleich kann keinesfalls als aggressives Ziel bezeichnet werden. Bezüglich der für Wut angeblich charakteristischen Verlangens nach „Leiden“ des Aggressors bietet der Aufsatz eine neutrale Erklärung, die in einem normativ unproblematischen Wunsch besteht, „Reue hervorzurufen“. Ebenso wie der Wunsch, die soziale Gleichheit wiederherzustellen, ist es ein moralisch akzeptabler Wunsch, die Unterdrückung zu beenden, indem man öffentliche Zuneigung und Mitgefühl kultiviert. Eine solche Interpretation zeigt, dass der Wunsch, „Leid zuzufügen“, auch auf dem Wunsch beruhen kann, das eigene Leiden verständlich zu machen und damit Empathie zu fördern. Zusammenfassend wird dieser Essay „Plausibilität des Schadens“ als Indikator vorgeschlagen, der die Notwendigkeit betont, die berechtigte Wut von Gewaltopfern zum Ausdruck zu bringen. Statt demokratischen Werten zu folgen, bedeutet die Förderung einer unverhältnismäßigen Reaktion im Namen des demonstrativen Pazifismus, einen Aggressor zu ermutigen und einem autoritären Regime zu erlauben, ein demokratisches Regime zu zerstören. Dies zu leugnen bedeutet, den öffentlichen Frieden derjenigen zu priorisieren, die von der Hierarchie profitieren. Dieses Prinzip ist zeitgemäß geworden und spiegelt sich in der politischen Rhetorik zugunsten einer „Mäßigung“ ukrainischer Selbstverteidigung wider, die Ukraine dazu ermutigt, „Putin nicht zu hart zu demütigen“, um keine „neue Welle“ der Aggression zu provozieren. Dieselbe Rhetorik wird verwendet, um das unzureichende Tempo und Ausmaß der Aufrüstung zu erklären, von der das Leben der Ukrainer abhängt.

 

 

December 7, 2023, 6.30 p.m., Concert Hall, Grottenau 1, 86150 Augsburg

10 years Jakob-Fugger-Zentrum. Research College for Transnational Studies at the University of Augsburg with the awarding of the Jakob-Fugger-Zentrum essay prizes in German and Ukrainian on the topic of

How much violence does democracy need, how much violence can it tolerate? Скільки влади потребує демократія, скільки влади вона здатна витримати?
on December 7, 2023, 6.30 pm in the concert hall of the Leopold Mozart College of Music of the University of Augsburg, Grottenau 1, 86150 Augsburg.

 

Program


Johann Christian Bach: Sonata in C for violin, violoncello and piano, op. 15/1, I. Allegro

Trio Maluja

 

Greeting

Dr. Andrea Rehling

Center Management of the Jakob-Fugger-Zentrum

 

Welcoming address

Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel
President of the University of Augsburg


Welcoming address
Prof. Dr. Lothar Schilling
Dean of the Faculty of Philology and History at the University of Augsburg

 

10 years Jakob-Fugger-Zentrum. Research College for Transnational Studies at the University of Augsburg

Prof. Dr. Stephanie Waldow

Director of the Jakob-Fugger-Zentrum

 

Johann Samuel Schroeter: Sonata in G for violin, violoncello and piano, op. 6/3, I. Allegro moderato

Trio Maluja

 

 

Laudation

Prof. Dr. Marcus Llanque

Director of the Jakob-Fugger-Zentrum

 

Award ceremony of the essay prizes of the Jakob-Fugger-Zentrum

 

 

Panel discussion of the award winners on the topic

How much violence does democracy need, how much violence can it tolerate? Скільки влади потребує демократія, скільки влади вона здатна витримати?

moderated by the journalist Niels Beintker

 

Johann Samuel Schroeter: Sonata in G for violin, violoncello and piano, op. 6/3, II. rondo allegretto
Trio Maluja

 

 

Reception

 

Musical supporting program:

Trio Maluja: Luise Querner (violin), Marina Iglesias Llebot (violoncello), Jakob Schweizer (piano)

 

Film and sound recordings as well as photos will be made at the event. By attending the event, you agree to their subsequent use.

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