Angst und Medien: Zwischen Beunruhigung, Bewältigung und Handlungsmotivation

Event Details
Date: 14.01.2027, 17:00 o'clock - 18:30 o'clock 
Location: Zeughaus, Filmsaal Raum 300, III. Stock, Zeugplatz 4, 86150 Augsburg
Organizer(s): Universität Augsburg (Prof. Dr. Elisabeth Meilhammer) und Volkshochschule Augsburg
Topics: Beruf und Karriere, Campusleben und Freizeit, Wissenschaftliche Weiterbildung, Gesundheit und Medizin, Erziehungswissenschaft, Lehrerbildung und Psychologie, Medien und Kommunikation, Politik und Gesellschaft, Sprache, Literatur und Geschichte, Philosophie und Theologie
Series of events: Studium generale: Angst
Event Type: Vortragsreihe
Speaker(s): Prof. Dr. Helena Bilandzic
Admission: 10.00 EURO , reduced: 8.00 EURO

Vortrag von Prof. Dr. Helena Bilandzic. Professorin für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Rezeption und Wirkung, Direktorin des Instituts für Medien, Wissen und Kommunikation, Universität Augsburg


Medien begegnen uns täglich – über Nachrichten, soziale Medien, Filme oder Serien. Sie informieren über Krisen, Kriege, den Klimawandel oder gesundheitliche Risiken und können dabei Sorgen und Ängste auslösen. Doch machen Medien uns tatsächlich ängstlicher? Oder helfen sie uns auch dabei, mit Ängsten umzugehen?

Der Vortrag stellt wissenschaftliche Erkenntnisse dazu vor, wie Medien die Wahrnehmung von Risiken beeinflussen. Außerdem geht er der Frage nach, wie individuelle Ängstlichkeit und Mediennutzung zusammenhängen. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Fragen: Wann können Medien beunruhigen? Wie können sie bei der Bewältigung von Ängsten helfen? Und unter welchen Bedingungen motivieren sie Menschen dazu, selbst aktiv zu werden – etwa beim Klima- oder Gesundheitsschutz?

Auf Grundlage aktueller Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaft erfahren Sie, welche Menschen besonders empfindlich auf belastende Medieninhalte reagieren und wie ein bewusster Umgang mit Medien gelingen kann. Der Vortrag richtet sich an alle, die besser verstehen möchten, welche Rolle Medien für unsere Ängste – und für unseren Umgang mit ihnen – spielen.

 

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