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Eva hofmann


A Man alone – Das Wechselspiel von Nähe und Distanz in Dashiell Hammetts und Raymond Chandlers Werken (Arbeitstitel)

Die Einsamkeit des Privatdetektivs in Werken der hardboiled detective fiction zu deren bedeutendsten Vertretern Dashiell Hammett und Raymond Chandler zählen, ist ein feststehender Topos innerhalb der Forschung. Dabei werden jedoch gemeinhin die sich hinter dieser Zuschreibung verborgenen Brüche und Spannungen außer Acht gelassen und der emotional distanzierte Zustand des Detektivs als gleichbleibend und gleichförmig gesehen. Dem setzt das Dissertationsvorhaben, gestützt auf neuere Arbeiten zur Männlichkeitsforschung entgegen, dass eben genau dieses Spannungsfeld aus emotionaler Annährung und Distanzierung auf differenzierte Weise den Handlungsverlauf innerhalb von Hammetts und Chandlers Privatdetektivromanen bestimmt und sich darin die eigentliche Thematik der Texte die Bewahrung und Bewährung der Identität der hypermaskulin konzipierten Detektivfigur als männliche Unität (unified self) gegenüber potentiellen Bedrohungen erschließt.

 

Kontakt: spirou1@gmx.net