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Ina Jeske


„Zu weiß für die Schwarzen und zu schwarz für die Weißen“

Rap als Ausdrucksform afrodeutscher Identitätskonstruktionen

 

Afrodeutsche Künstler haben nicht nur die Anfänge der deutschen HipHop-Szene entscheidend geprägt, bis heute spielen sie vor allem im deutschen (Mainstream-)Rap eine große Rolle. Innerhalb der (HipHop-)Forschung wurde ihnen jedoch bisher vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit entgegen gebracht.

Im Rahmen des Promotionsprojektes werden deutschsprachige Rap-Lyrics von afrodeutschen Künstlern (wie z. B. von Afrob, D-Flame, Samy Deluxe etc.) analysiert. Im Mittelpunkt steht die These, dass sich in den Texten afrodeutsche Identitätskonstruktionen nachzeichnen lassen. Durch ihre Musikprojekte fungieren die Rapper zudem als Mittler zwischen den Hörern und der afrodeutschen Community. Die Analyse der Texte erfolgt aus ethnologischer Sicht.

 

Gefördert durch ein Stipendium für die Abschlussphase der Promotion aus dem Programm "Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre" der Universtität Augsburg.