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Dominik Feldmann


Die auswärtige Politik und die Presse. Österreichs und Preußens Pressepolitik im Kampf um Deutschland 1849-1879

 

 

In der seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert immer größer werdenden Öffentlichkeit entwickelte sich die Presse in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem Massenmedium. Daran knüpft die Studie an und untersucht die Rolle des Mediums Presse in der Außenpolitik von Preußen und Österreich zwischen 1849 und 1879. Im Fokus stehen dabei die Entstehung und die Art der Nutzbarmachung der Presse zur Durchsetzung der je eigenen politischen Ziele und die Auswirkung solcher Maßnahmen auf die Beziehungen beider Staaten zueinander. Auf einer zweiten Untersuchungsebene wird durch einen kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Ansatz das Problemfeld von Nationalität und Identität in seiner Entwicklung, deren Nutzbarmachung und in der Entstehung einer deutschen bzw. österreichischen Nationalität innerhalb der Öffentlichkeits- und Pressepolitik vor dem Hintergrund der Deutschen Frage und dem problematischen Verhältnis deutsch-nationaler Tendenzen in Österreich-Ungarn zum Deutschen Reich während der 1870er Jahre analysiert werden.

Durch diesen Ansatz versteht sich die Studie als Teil einer „Neuen Politikgeschichte“ und wirft einen in der Forschung bisher noch nicht berücksichtigen Blickwinkel auf die preußisch-österreichischen Beziehungen im 19. Jahrhundert.

 

Das Projekt wurde gefördert durch ein Promotionsstipendium nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz.

 

Ausführliche Projektbeschreibung auf der Seite des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte: 

http://www.philhist.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/geschichte/lstnng/DoktorandInnen/Feldmann/