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Wintersemester 2015/16


Ludwig XIV. und Europa

Ludwig XIV., dessen Tod sich 2015 zum 300. Mal jährt, hat wie kaum ein anderer französischer Monarch das Europa seiner Zeit geprägt. In seiner Kindheit Zeuge einer tiefen Krise der Monarchie, baute er im Laufe seiner mehr als ein halbes Jahrhundert währenden Herrschaft die Macht der Krone konsequent aus, schuf einen europaweit prägenden Stil der Herrschaftspräsentation, förderte Künste und Wissenschaften, verfolgte Andersgläubige und führte zahlreiche Eroberungskriege.

Von manchen Zeitgenossen bewundert und nachgeahmt, von anderen gefürchtet und gehasst, ist Ludwig XIV. bis heute eine umstrittene Figur - nicht zuletzt unter Historikerinnen und Historikern. Im Rahmen des Colloquium Augustanum vermitteln im Wintersemester 2015/16 ausgewiesene Fachleute auf der Grundlage aktueller Forschungen vielfältige Einblicke in das Leben und Wirken dieses Monarchen und die Probleme und Konflikte seiner Zeit.


Ludwigplakathpklein

Mo, 16.11.2015

Warum man in Marly vom Regen nicht nass wird. Das seltsam logische Hofleben von Versailles (1682–1789)

Dr. Leonhard Horowski, Berlin


Mo, 30.11.2015

Antike und Affront. Antikenrezeption und Gewaltkultur in der französischen Hofkunst unter Ludwig XIV.

Prof. Dr. Dietrich Erben, TU München


Mo, 14.12.2015

Die Marke Ludwig. Von Größe, Grenzen und Mythen des Sonnenkönigs

Prof. Dr. Martin Wrede, Grenoble


Mo, 18.01.2016

Kaiser Leopold I. (1658–1705) – der mächtigste Kaiser des Reichs? Das neue Bild des großen Rivalen Ludwigs XIV.

Prof. Dr. Christoph Kampmann, Marburg


Mo, 25.01.2016

„Vergnügungen mit sehr vielen Unannehmlichkeiten“ – Sophie von Hannover am Hof Ludwigs XIV.

Prof. Dr. Andrea Grewe, Osnabrück