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3. wissenschaftliches Symposium des Projekts LeHet


Thema: "Forschung in der und über die Lehrer(innen)bildung"

Programm: 3. SymposiumDatum: 07.12.2018 (09:00 – 16:00 Uhr)

Bericht zur Veranstaltung

Knapp 100 Akteure aus Wissenschaft, Bildungspolitik und -verwaltung sowie aus allen Phasen der Lehrerbildung nahmen am 07.12.2018 am 3. wissenschaftlichen Symposium des Projekts «Lehrerprofessionalität im Umgang mit Heterogenität» (LeHet) an der Universität Augsburg teil. Thema des Symposiums war „Forschung in der und über die Lehrerbildung“.

Im Zentrum des 3. wissenschaftlichen Symposiums des Projekts LeHet »Förderung der Lehrerprofessionalität im Umgang mit Heterogenität« stand das Thema „Forschung in der und über die Lehrerbildung“.

Knapp 100 Akteure aus Wissenschaft, Bildungspolitik und -verwaltung sowie aus allen Phasen der Lehrerbildung nahmen daran teil und zeigten sich interessiert für die Fachvorträge, Ko-Referate und die Postersession:

Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Projektsprecher von LeHet, Prof. Dr. Markus Dresel, sprach die Präsidentin der Universität Augsburg, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel ein Grußwort und wünschte dem Projekt für die zweite Förderphase als Gute.

Prof. Dr. Martin Heinrich (Bielefeld) sprach in seinem Fachvortrag über die Ambivalenzen forschungsbezogener Aktivitäten innerhalb einer multiparadigmatischen Lehramtsausbildung. Er betonte die Bedeutung Forschenden Lernens und illustrierte dessen Umsetzung an konkreten Beispielen aus dem Projekt BiProfessional (Bielefeld).

Prof. Dr. Hans Merkens, ehemaliger Universitätsprofessor an der Freien Universität Berlin, lieferte einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Lehrerbildung in Deutschland und thematisierte aktuelle Untersuchungen, Ergebnisse und Herausforderungen der Lehrerbildungsforschung.

Die beiden Fachvorträge, wurden von vier Ko-Referaten aus dem Augsburger LeHet-Projekt flankiert:

Stefan T. Siegel berichtete von ersten Ergebnissen seiner Mixed-Methods-Studie zu theoriebezogenen Einstellungen und Überzeugungen von Studierenden lehramtsbezogener und erziehungswissenschaftlicher Studiengänge und verwies auf deren Zusammenhänge mit affektiven und motivationalen Aspekten individueller Professionalisierung.

Miriam El-Refaeih stellte exemplarisch am Fachbereich Kunstpädagogik der Universität Augsburg dar, wie Forschung in der Lehrerbildung in Lehre und Forschung innerhalb der ersten und zweiten Phase der Lehrerbildung umgesetzt werden kann. Dabei ging sie unter anderem der Frage nach, inwieweit Kunstlehrer*innen in Beratungssituationen mit leistungsbezogener Heterogenität professionell umgehen.

Im Zentrum von Dr. Gabriele Puffers Beitrag standen die Chancen und Herausforderungen fachdidaktischer Lehrerinnenbildungsforschung, die sie am Beispiel des Unterrichtsfachs Musik veranschaulichte. Dabei ging sie auf professionelle Kompetenzen und Professionalisierungsprozesse von Musiklehrenden ein, die bislang wenig erforscht, modelliert und diskutiert werden.

Dr. Ulrike Schaupp berichtete in ihrem Ko-Referat „Selbst- und Fremdeinschätzung von Beratungskompetenz hinsichtlich DaZ-relevanter Themen mittels Videofeedback“ über eine Studie, in der Effekte von Selbst- und Fremdeinschätzungen durch Videofeedback untersucht werden.

In einer moderierten Postersession wurden daneben 20 ausgewählte lehr- und forschungsbezogene Teilprojekte von LeHet vorgestellt und angeregt diskutiert.

Der Sprecher des Projekts LeHet, Prof. Dr. Andreas Hartinger, schloss das Symposium mit einem Ausblick auf die zweite Förderphase und einem Plädoyer für intensivierte Bemühungen um fundierte Forschung in der und über die Lehrerbildung.

Poster 3. Symposium
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Merkens 3. Symposium
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Heinrich 3. Symposium
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Symposiumsteilnehmer(innen) 
bei der Poster-Session LeHet

Prof. Dr. Andreas Hartinger,
Prof. Dr. Makrus Dresel, 
Prof. Dr. Hans Merkens

Prof. Dr. Martin Heinrich

(Fotos: Klaus Satzinger-Viel)

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