Neue Ausstellung zum Anthropozän im Pop-up-Store

Noch bis Freitag, 16. Juli, ist der Pop-up-Store der Universität Augsburg in der Annastraße 16 geöffnet. Nun ist eine neue Sonderausstellung zum Thema „Hot Topic. Das Anthropozän und den Klimawandel ausstellen“ eingezogen. „Die Mensch-Naturbeziehung im Anthropozän“ oder „Was ist Klimakommunikation im Museum?“ sind nur zwei Themen, die die neue Ausstellung aufgreift. Sie entstand im Rahmen eines Seminars in der Politischen Bildung im Wintersemester 2020/21, an dem Lehramtsstudierende und Studierende der Erziehungswissenschaft beteiligt waren. Das Seminar fußt in der Forschungsarbeit von Dr. Tanja Seider, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät im Bereich Politische Bildung.

 

© University of Augsburg

„Aktuell untersuche ich Ausstellungen über das Anthropozän und den Klimawandel wie auch museale Beteiligungsprozesse in der Bildungsarbeit in Deutschland, Israel und Norwegen,“ erklärt sie. Gemeinsam mit den Studierenden betrachtete sie die unterschiedlichen Repräsentationen des Themas in Museen verschiedener Disziplinen, analysierte diese anhand von Leitfragen und führten ein Expertinnengespräch. Dass letztendlich ein Ausstellungsprojekt Kern des Seminars wurde, liegt an der Corona-Pandemie: „Eigentlich war eine Forschungsexkursion in die Berliner Museen“ geplant, berichtet Dr. Seider, und weiter: „Es freut uns, dass unsere Ausstellung, die gemeinsam von allen Teilnehmenden des Seminars konzipiert wurde, nun im Pop-up-Store der Universität Augsburg Interessierten zugänglich ist.“ Das Thema begeisterte die Studierenden, die hoffen, den Anstoß an eine kritische Auseinandersetzung mit dem Klimawandel zu geben.

Die in „Hot Topic“ analysierten Museumsausstellungen können als Teil einer populärwissenschaflichen Klimakommunikation verstanden werden, in der aus der Perspektive der politischen und kulturellen Bildung die gesellschaftlichen Naturverhältnisse reflektiert werden und in der auch die Rolle von Bildung auf ihr transformatives Potential hin beleuchtet wird.

Die Ausstellung ist noch bis 16. Juli von 12.00 bis 18.00 Uhr zu besichtigen.

Medienkontakt

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Institut für Sozialwissenschaften

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