Uni Neuigkeiten

Aug. 25, 2019

Kristallzucht bei 1600°C

Für seine innovativen Beiträge zur Synthese von komplexen magnetischen und stark-korrelierten Materialien ist der Augsburger EKM-Physiker Dr. Anton Jesche von der International Organization for Crystal Growth mit dem in der Kristallzüchter-Community hoch angesehenen Schieber-Preis ausgezeichnet worden.

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June 26, 2019

Zwei Augsburger Nachwuchsforscherinnen und 39 Nobelpreisträger

Dr. Hana Bunzen und Emeline Nysten zählen zu den 580 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus 89 Ländern, die für die Teilnahme an der diesjährigen Lindauer Nobelpreisträgertagung ausgewählt wurden.

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Lehrstuhl Neuigkeiten

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Macroscopic manifestation of domain-wall magnetism and magnetoelectric effect in a Néel-type skyrmion host

 

Geometrical or dimensional constraints can promote the formation of new quantum phases which are absent in bulk systems. Such constraints can be imposed naturally via mesoscale domain patterns or topological defects on the atomic scale. By combination of detailed magnetoelectric and magnetic torque measurement and supported by neutron scattering and real space imaging experiments we found an additional magnetic state in Skyrmion host material GaV4Se8 which emerges at polar domain walls. A clear anomaly in the magneto-current indicates that the DW confined magnetic states also have strong contributions to the magnetoelectric response. We expect polar domain walls to commonly host such confined magnetic edge states and, thus, offer a fertile ground to explore novel forms of magnetism.

 

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Magnetoelektrische Spektroskopie der Spin Anregungen in LiCoPO4

 

Die magnetoelektrische Spektroskopie ist eine kraftvolle berührungslose Methode für die Bestimmung aller off-diagonalen Elemente des magnetoelektrischen Tensors. Unsere Kollegen demonstrieren die Wikrsamkeit dieser optischen Methode durch die Messung der off-diagonalen magnetoelektrischen Antwort von LiCoPO4 in dem GHz-THz Bereich. Nach ihrer Erfindung ist die magnetoelektrische Wirkung in diesem Antiferromagnet vom symmetrischen (quadrupolaren) Teil des magnetoelektrischen Tensors dominiert.


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Ferroelektrizität in vektorchiralen Phasen

 

Die Chiralität, d.h. die Händigkeit von Objekten ist für viele Bereiche der Biologie und der Chemie von großer Bedeutung. Aber auch für physikalische Phänomene spielt Chiralität, z.B. bei Symmetrieaspekten in frustrierten Magneten, eine wesentliche Rolle. Bei nichtkollinearen magnetischen Grundzuständen können Spin-Spiralen auftreten. Für diese ist vorhergesagt, dass sogar oberhalb der magnetischen Ordnungstemperatur sogenannte vektorchirale Phasen auftreten, bei denen die Drehrichtung (entweder im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn) zwischen benachbarten Spins geordnet wird, jedoch keine explizite Winkelbeziehung zwischen benachbarten Spins besteht. Mittels magnetfeldabhängiger Polarisationsmessungen liefern wir erstmals den Beweis für das Auftreten dieses Phänomens in LiCuVO4, einem eindimensionalen Quantenmagneten mit konkurrierenden ferromagnetischen und antiferromagnetischen Wechselwirkungen (im gezeigten Phasendiagramm mit "VC" bezeichnet). Dieser Nachweis beruht darauf, dass der vektorchirale Zustand eine endliche ferroelektrische Polarisation bei Temperaturen oberhalb der dreidimensionalen Ordnung der Spin-Spirale impliziert.


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Optisches Pumpen der magnetischen Skyrmionen

GaV4S8 ist ein multiferroischer Halbleiter, der magnetische Zykloiden- (Cyc) und Néel-Typ Skyrmionengitter (SkL) Phasen in einem thermisch und magnetisch weiten Stabilitätsbereich aufweist. Wir untersuchen die kohärente Generierung kollektiver Spinanregungen in den Zykloiden- und Skyrmionenphasen mithilfe zeitaufgelöster magnetooptischer Kerr Spektroskopie. Nach unseren mikromagnetischen Simulationen sind diese Anregungen durch eine optisch induzierte Modulation der uniaxialen Anisotropie geführt. Unsere Ergebnisse strahlen die Spindynamik in anisotropischen Skyrmionenträger Materialien an und ebnen einen neuen Weg der optischen Manipulation ihrer magnetischen Ordnung.


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Forschungsthemen

Die in unserer Arbeitsgruppe durchgeführten Untersuchungen decken ein weites Feld der Physik der kondensierten Materie ab. Unser besonderes Interesse gilt neuen Materialien für zukünftige Anwendungen in der Elektronik, unkonventionellen Grundzuständen, Supraleitern und der Dynamik ungeordneter und biologischer Materie.


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Experimentelle Methoden

Neben einer großen Anzahl von Methoden zur Probencharakterisierung ist die Kombination verschiedener spektroskopischer Methoden eine weitere Stärke unserer Gruppe. Dies erlaubt tiefe Einsichten in die mikroskopischen Eigenschaften kondensierter Materie. Diese Methoden umfassen nicht nur dielektrische, THz und optische Spektroskopie sondern auch Elektronenspin- und Kernspinresonanz-Methoden.


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Nationale und Internationale Kollaborationsprojekte

Unsere Arbeitsgruppe nimmt an verschiedenen speziell geförderten regionalen, nationalen und internationalen Kollaborationsprojekten teil:

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Sino-German Cooperation on Emergent Correlated Materials

Das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Wissenschaftsförderung (CDZ) finanziert ein von den Universitäten Zhejiang (Hangzhou) und Augsburg geleitetes Kooperationsprojekt chinesischer und deutscher Forschungsinstitute über elektronisch hochkorrelierte Materialien.

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Ressourcenstrategische Konzepte für zukunftsfähige Energiesysteme

Das Graduiertenkolleg "Ressourcenstrategische Konzepte für zukunftsfähige Energiesysteme" fördert Doktoranden und Doktorandinnen zu Leitthemen zukunftsfähiger Energie- und Wertschöpfungssysteme.

Ansprechpartner

Secretariat
Experimental Physics V

Allgemeine Kontaktinformationen:

Anschrift (Sekretariat):
Anny Skroblies

(Raum 308, Ebene 3)

Universitätsstrasse 1

D-86159 Augsburg

Deutschland


Telefon: +49 821 598 -3602

Fax: +49 821 598 -3649

E-Mail: anny.skroblies@physik.uni-augsburg.de


Postadresse:

Experimentalphysik V

Institut für Physik

Universität Augsburg

Universitätsstrasse 2

D-86135 Augsburg

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Lieferadresse:

Experimentalphysik V

Institut für Physik

Universität Augsburg

Universitätsstrasse 1

D-86159 Augsburg

Deutschland


Anfahrt:

Der Lehrstuhl für Experimentalphysik V befindet sich im Gebäude S des Instituts für Physik der Universität Augsburg. Das Sekretariat befindet sich in Ebene 3 im Raum 308.


Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Vom Flughafen München gelangen Sie mit der S8 oder mit dem Airportbus zum Hauptbahnhof München und von dort mit dem Zug nach Augsburg Hauptbahnhof.

Vom Augsburger Hauptbahnhof nehmen Sie die Straßenbahnlinie 3 in Richtung "Haunstetten West". Die Haltestelle "BBW/Institut für Physik" befindet sich direkt vor dem Gebäude.


Anreise mit dem Auto:

Nehmen Sie auf der B17 die Ausfahrt "Messe/Universität" und biegen Sie direkt im Anschluss nach rechts in die Universitätsstraße ein. Nach ca. 1 km befindet sich rechts zwischen den Gebäuden T und R die Einfahrt in den Hertha-Sponer-Weg.

Parkplätze finden Sie entlang der beiden Gebäude R und S sowie am Ende der Straße (P9).

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