Der Holocaust in der Erinnerungskultur von Weissrussland

  • Veranstaltungsdetails
  • 29.01.2020, 18:30 Uhr 
  • Ort: Jüdisches Museum Augsburg Schwaben, Halderstraße 6-8, 86150 Augsburg
  • Veranstalter: Bukowina-Institut, Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (GGS)
  • Themenbereiche: Geschichte
  • Vortrag
  • Vortragende: Dr. Kristiane Janeke
  • Eintritt: 5,00 EURO , ermäßigt: 3,00 EURO

In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben, dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin sowie dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte und dem Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Universität Augsburg


Weißrussland ist ein noch immer weitgehend unbekanntes Land. Als Teil der damaligen Sowjetunion gehört es zu den größten Opfern des Vernichtungskrieges des Nationalsozialisten, jeder vierte Einwohner kam ums Leben, die jüdische Bevölkerung wurde nahezu vollständig ausgelöscht. Bis vor Kurzem spielte der Holocaust kaum eine Rolle im offiziellen Gedenken und der kollektiven Erinnerung. Für die allmähliche Rückkehr des Gedächtnisses steht die Gedenklandschaft auf dem Gelände des Vernichtungsortes Trostenez bei Minsk. Dr. Kristiane Janeke studierte Geschichte und Slawistik in Bonn, Berlin und Moskau. Seit 2008 ist sie freiberuflich als Historikerin, Kuratorin, Dozentin, Museumsberaterin und Kulturmanagerin tätig. Janeke forscht u.a. zu Erinnerungskultur, Museumswissenschaften, interkultureller Kommunikation und deutschrussischem Kulturaustausch. (In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben, dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin sowie dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte und dem Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Universität Augsburg)

Weitere Veranstaltungen: Bukowina-Institut


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