SORAPS-Projekt: Study of Religions against Prejudices and Stereotypes

Religion und Religionszugehörigkeit bilden einen Kristallisationspunkt für gruppenbezogene Stereotype, Vorurteile und Feindbilder nicht nur in den europäischen Gesellschaften, sondern auch in den Schulen, was Lehrkräfte in verschiedenen Fächern vor neue und ungewohnte Herausforderungen stellt.Das zentrale Ziel des SORAPS-Projekts ist die Erstellung und Erprobung eines Online-Studienmoduls für die Fortbildung von Lehrkräften der Humanwissenschaften, insbesondere auch von Geschichtslehrkräften, das ihnen spezifische Kompetenzen im Umgang mit religionsbezogenen Stereotypen, Vorurteilen und Feindbildern vermittelt.

 

SORAPS

Meilenstein vor Luther: Der Österreichische Bibelübersetzer

Unter dem Namen Österreichischer Bibelübersetzer firmiert in der Forschung seit den 1990ern ein Anonymus, der in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wohl im Herzogtum Österreich ausgewählte Teile der Bibel aus dem Lateinischen ins Deutsche übertrug, die lange irrtümlich seinem jüngeren Zeitgenossen Heinrich von Mügeln zugeschrieben worden waren. Seitdem ist das von innertextuellen Bezügen geprägte, umfangreiche Bibelwerk des Unbekannten zunehmend genauer bestimmt worden, ohne dass es bisher in seiner Gesamtheit eingehend untersucht und systematisch ediert worden wäre. So ist im Zuge des Projektes auch mit weiteren Funden zu rechnen.

Deutsch-französisches Forschungsprojekt "Madame Leprince de Beaumont"

Die Romanautorin, Journalistin und Pädagogin Marie Leprince de Beaumont (1711 - 1780) zählte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu den am meisten gelesenen Autorinnen in Frankreich und in ganz Europa. Von der Forschung bislang wenig beachtet und eher der Gegenaufklärung zugerechnet, steht sie jetzt im Mittelpunkt eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der französischen Agence nationale de recherche (ANR) geförderten Projekts am Augsburger Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft. "Wir sind überzeugt", so die Lehrstuhlinhaberin und Projektleiterin Prof. Dr. Rotraud von Kulessa, "dass wir der Aufklärungsforschung durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Werk de Beaumonts neue Perspektiven eröffnen können."

GBD: Zukunftssichere Fachinformation für die Altertumswissenschaften

Am 6. Mai 2019 geht die neue Suchoberfläche der Gnomon Bibliographischen Datenbank unter http://gbd.digital online. Damit wird ein wichtiger Meilenstein für das im Rahmen des Fachinformationsdienstes Altertumswissenschaften – Propylaeum von der Deutschen Forschungsgemeinschaft seit 2016 geförderten Projekt erreicht, dessen Ziel die Überführung der Datenbank in die Infrastruktur des Bayerischen Bibliotheksverbundes und der Aufbau einer neuen Suchoberfläche durch die Bayerischen Staatsbibliothek war.

The Construction Of Ordinariness In Mediated Public Talk: Accountability Of Communcative Action And The Private-Public Interface

The project examines the discursive value of the first-order concept of ordinary in the context of public talk media, as well as the discursive strategies and their intended perlocutionary effects for the discursive construction of ordinariness as an object of talk in mediated public talk, through the positioning of self and other speakers as ordinary and non-ordinary.

LeHet: Lehrerprofessionalität im Umgang mit Heterogenität

Heterogenität im Bildungssystem zeigt sich in verschiedenen Ausprägungen und ist mit großen Herausforderungen für Lehrkräfte verbunden. Übergeordnetes Ziel des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der »Qualitätsoffensive Lehrerbildung« geförderten Projekts Lehrerprofessionalität im Umgang mit Heterogenität (LeHet) ist es, künftige Lehrer(innen) so gut wie möglich auf diese Herausforderungen vorzubereiten.

Die Nationalsprache der Juden oder eine jüdische Sprache?

Der Moment, in dem die Teilnehmer – und wenigen Teilnehmerinnen – der ersten internationalen Sprachkonferenz für Jiddisch sich im Herbst 1908 in Czernowitz darauf verständigten, Jiddisch zu einer nationalen Sprache der Juden zu erklären, gilt als wichtiger Durchbruch für die Entwicklung des Jiddischen. Diese Erklärung ist zugleich einer der Höhepunkte in der Frage, die sich in Österreich-Ungarn und seinen Nachbarstaaten zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellte: Waren die Juden eine Nation? Besaßen sie eine oder mehrere nationale Sprachen? Gab es eine jüdische Nationalliteratur und wenn ja, in welche(n) Sprache(n) war sie verfasst?

Forschungsgruppen

CIRCULA

CIRCULA réunit des chercheurs en linguistique romane originaires de plusieurs pays de l’Europe et des Amériques et travaillant dans les domaines de la francophonie (française et nord-américaine), de l’hispanophonie (espagnole et hispano-américaine) et de l’italophonie. Formé en 2013 à Augsbourg, le groupe de recherche s’intéresse à l’étude des idéologies linguistiques suivant différents axes de recherche.

Welt- und globalgeschichtliche Perspektiven im Geschichtsunterricht

Während sich die Globalgeschichte in den letzten Jahren als eines der innovativsten Felder der Geschichtswissenschaft erwiesen hat, spielt eine globalgeschichtliche Perspektive im weiterhin primär nationalgeschichtlich orientierten Geschichtsunterricht nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle. Vor diesem Hintergrund verfolgt der Arbeitskreis „Welt- und globalgeschichtliche Perspektiven im Geschichtsunterricht“ der Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD) das Ziel, die Implementierung globalgeschichtlicher Perspektiven im Geschichtsunterricht zu forcieren.

Weitere Forschungsprojekte

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Lehrstühle und Professuren

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