Kompetenzentwicklung durch authentische, digitale und feedbackbasierte Lehr-Lernszenarien stärken (KodiLL)

Ankündigungen

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© Universität Augsburg

Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen! Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen gerne einen Überblick über das Projekt KodiLL sowie die vier Teilprojekte ermöglichen.

 

Projektbeschreibung

Ausführliche Informationen zum Projekt KodiLL

Näheres zu den Teilprojekten

Ausführliche Informationen zu den Teilprojekten 1-4

Unsere Digicampus-Plugins

Erfolgreiche Umsetzungen im Projekt

Tag der digitalen Lehre

Impressionen der Veranstaltung im Jahr 2022 & 2023

Zentrales Beratungs- und Unterstützungsteam

Weiterführende Informationen zu den Ansprechpartner*innen

Projektbeschreibung

Grundidee

Das zentrale Ziel des Projekts ist es, Student*innen durch die Neukonzeption und Weiterentwicklung von digitalen, authentischen, problembasierten Lehr-Lernszenarien in Verbindung mit adaptivem Feedback beim Erwerb fachlicher Handlungskompetenzen zu unterstützen, diese Szenarien systematisch in den verschiedenen Studiengängen und den universitären IT-Strukturen zu implementieren und über die Universität Augsburg hinaus zu transferieren. Dem breiten universitären Fächerprofil entsprechend sind fachliche Handlungskompetenzen sehr weit zu verstehen. Sie umfassen sowohl disziplinspezifische Fertigkeiten (z.B. klinische Entscheidungsfindung, Planung einer Unterrichtsstunde, Beurteilung eines strafrechtlichen Falls, hermeneutische Analyse historischer Texte) als auch generische Kompetenzen, die in mehreren Bereichen nützlich sind (z.B. Kommunikations- und Präsentationsfertigkeiten). Das Projekt baut auf bereits vorhandenen Initiativen zu digitaler Lehre auf, nutzt Forschungsergebnisse zum digitalen Lehren und Lernen und setzt sie in Neu- und Weiterentwicklungen medientechnischer und -didaktischer Innovationen um.

 

Schwerpunkte

Auf Grundlage der dargelegten Grundidee werden vier Teilprojekte durchgeführt, in denen digitale Lehr-Lernszenarien für jeweils eine größere Zahl spezifischer Fächer entwickelt werden und die in eine zentrale Unterstützungsstruktur eingebettet sind.

 

Teilprojekt 1: Interaktive Videos zur Analyse komplexer fachlicher Problemsituationen

In diesem Teilprojekt werden authentische Videofälle produziert, in denen disziplin- und berufsfeldspezifische Problemsituationen gezeigt werden. Für die Kompetenzentwicklung steht hier die Förderung professioneller Wahrnehmung im Fokus. Es soll ein stetig wachsender Fundus fachspezifisch nutzbarer interaktiver Videos entstehen, der auch anderen Hochschulen zur Verfügung gestellt wird.

 

Teilprojekt 2: Online-Kooperationsskripts zur Bearbeitung von authentischen Fällen

In diesem Teilprojekt wird ein generisches Plugin entwickelt und mit fachspezifischen Inhalten versehen, mit dessen Hilfe Dozent*innen die Möglichkeit haben, online Gruppen zu bilden, den einzelnen Student*innen unterschiedliche, aber kompatible und mit Blick auf die zu erwerbenden Kompetenzen effektive Rollen zuzuweisen und jeweils passende Lernaktivitäten zu prompten. Die so entstehenden Kooperationsskripts sollen zur Strukturierung schriftlicher oder videokonferenzbasierter Online-Diskussionen über authentische, disziplinspezifische und im Präsenzkontext oder online präsentierte Fallbeispiele verwendet werden. Auf diese Weise entsteht eine große Zahl fachspezifischer Lehr-Lernszenarien zur Umsetzung digital unterstützten kooperativen Lernens.

 

Teilprojekt 3: Tutorielle und Peer-basierte Feedback-Systeme zur Förderung fachlicher Kompetenzen insbesondere in Großveranstaltungen

In Teilprojekt 3 soll ein generisches Stud.IP-Plugin entwickelt werden, das strukturierte Formen von Feedback durch Tutor*innen (inkl. der Dozent*innen) und Peers ermöglicht, um auch in größeren Veranstaltungen Student*innen adaptives, elaboriertes und prozessbezogenes Feedback auf die Bearbeitung der Aufgaben geben zu können. Dozent*innen sollen mithilfe des Plugins bestimmen können, (a) wer wem auf welche Aufgabe Feedback gibt, (b) welche Kriterien dabei berücksichtigt werden sollen und (c) wie das Feedback von den Rezipient*innen weiterverarbeitet werden soll. Das Feedbacktool soll flexibel nutzbar und in Stud.IP integrierbar sein mitsamt einer großen Zahl disziplinspezifischer und anpassbarer Use Cases.

 

Teilprojekt 4: Automatisiertes, KI-basiertes Feedback in simulationsbasierten Lernumgebungen

Aktuelle Machine-Learning-Ansätze haben das Potenzial, menschliches Verhalten auf Basis von zuvor festgelegten Kriterien objektiv und reliabel zu erfassen. Verhalten von Student*innen kann auf diese Weise erkannt und damit zur Formulierung von Feedback mit Blick auf ihre Kompetenzentwicklung genutzt werden. Aufbauend auf umfangreichen eigenen Vorarbeiten soll ein Machine-Learning-Algorithmus weiterentwickelt werden, der menschliches Verhalten in Bezug auf seine Konvergenz mit gewünschten Verhaltenskriterien analysiert. 

 

Gestaltungsprinzipien

Um einen intrauniversitären Transfer der digitalen Lehr-Lernszenarien in alle Fakultäten und einen interuniversitären Transfer über die Universität Augsburg hinaus zu sichern, werden digitale Inhalte und Tools so entwickelt, dass sie in das an der Universität genutzte und weit verbreitete Open Source Learning Management System Stud.IP integrierbar und für alle Fächer und Studiengänge adaptierbar sind.

 

Die zu entwickelnden digitalen Lehr-Lernszenarien sind durch drei Merkmale charakterisiert:

  1. Die Lehr-Lernszenarien sollen Präsenzlehre nicht ersetzen. Stattdessen zielen sie je nach Ausgestaltung entweder auf die Anreicherung von Präsenzlehre durch digitale Elemente oder auf die intensivierte Implementierung von Lehre im Blended-Learning-Format.
  2. In den digitalen Lehr-Lernszenarien wird ein problembasierter Ansatz umgesetzt. Unterstützt durch die Dozent*innen setzen sich die Student*innen eigenständig (individuell oder in Kleingruppen) mit digital präsentierten, authentischen Fällen und Problemstellungen aus ihrem fachspezifischen Kontext auseinander.
  3. Das Projekt nutzt die Potenziale digitaler Medien für adaptives Feedback. Digitale Medien können dabei einerseits Feedback von Dozent*innen, Tutor*innen und Peers unterstützen. Andererseits kann Feedback automatisiert auf Basis von Machine-Learning-Algorithmen generiert werden.

 

Näheres zu den Teilprojekten

Teilprojekt 1

Interaktive Videos zur Analyse komplexer fachlicher Problemsituationen

Bildschirm mit einem Pfeil in den Bildschirm zeigend und einem Pfeil aus dem Bildschirm zeigend

Teilprojekt 2

Online-Kooperationsskripts zur Bearbeitung von authentischen Fällen

Bildschirm, auf dem Silhoueten von Personen und ineineinandergreifende Zahnräder zu sehen sind

Teilprojekt 3

Tutorielle und Peer-basierte Feedback-Systeme zur Förderung fachlicher Kompetenzen insbesondere in Großveranstaltungen

Zwei Köpfe, die geöffnet sind und zwischen welchen sich Zahnräder bewegen sowie Sprechblasen zu sehen sind

Teilprojekt 4

Automatisiertes, KI-basiertes Feedback in simulationsbasierten Lernumgebungen

Patientin und Ärztin schütteln sich die Hand

Unsere Digicampus-Plugins

  • getFeedback! - ein Digicampus (Stud.IP)-Plugin für tutorielles und peer-basiertes Feedback in der Lehre

Viele Lehrveranstaltungen kranken an einer geringen kognitiven Aktivierung der Student*innen. Dem kann mit Übungsaufgaben begegnet werden, die die Studierenden in und/oder zwischen Sitzungen bearbeiten. Allerdings ist es gerade in größeren Veranstaltungen kaum effizient möglich, allen Studierenden adaptives, elaboriertes und prozessbezogenes Feedback auf die Bearbeitung der Aufgaben zu geben. Das neu entwickelte Digicampus (Stud.IP)-Plugin getFeedback! ermöglicht daher die Planung und Umsetzung strukturierter Formen von Feedback durch Tutor*innen und Peers. Ausgehend von Befunden der empirischen Lehr-Lernforschung können Lehrpersonen mithilfe des Plugins (a) Aufgaben anlegen, die Studierende bearbeiten sollen, (b) festlegen, wer wem Feedback geben soll, (c) welche Kriterien bei der Feedbackgabe berücksichtigt werden sollen und (d) wie das Feedback von den Rezipient*innen weiterverarbeitet werden soll. Zudem bietet getFeedback! der Lehrperson vielfältige Möglichkeiten, den Feedbackprozess zu überwachen und den Studierenden bei Bedarf weitere Hilfestellungen zu geben.
 
Nähere Informationen und Anleitungen finden Sie hier.
 
 
 
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  • coLearn! - ein Digicampus (Stud.IP)-Plugin zur Strukturierung von Kleingruppenkooperationsphasen in der Lehre

Das Lernen in Kleingruppen bietet hervorragene Möglichkeiten zur Förderung des studentischen Lernens. Empirische Befunde zum computergestützten kooperativen Lernen zeigen allerdings, dass unstrukturierte Zusammenarbeit von Studierenden oft weniger effektiv ist als individuelles Lernen. Mit coLearn!, einem neuen Digicampus (Stud.IP)-Plugin, können Kleingruppenkooperationsphasen in Vorlesungen, Seminaren oder Übungen strukturiert geplant und umgestzt werden. Mit Hilfe von coLearn! können Lehrpersonen insbesondere (a) Aufgaben anlegen, die von studentischen Kleingruppen bearbeitet werden sollen, (b) den Kooperationsprozess in beliebig viele Phasen unterteilen, (c) zwischen den Lernenden einer Kleingruppe unterschiedliche Rollen verteilen und (d) die Studierenden bei der Ausübung ihrer Rollen in den unterschiedlichen Phasen durch zusätzliche Hilfestellungen unterstützten. Zudem bietet coLearn! der Lehrperson vielfältige Möglichkeiten, den Kooperationsprozess der Gruppen zu überwachen und den Studierenden bei Bedarf weitere Hilfestellungen zu geben. 
 
Nähere Informationen und Anleitungen finden Sie hier.
 
 
 
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Tag der digitalen Lehre – #InnovativLehrenLernen@UniA

Unter dem neuen Namen Digi:TaL Day fand bereits zum dritten Mal an der Universität Augsburg der (ehemalige) Tag der digitalen Lehre statt und überzeugte mit seinen innovativen Workshops, dem breiten Angebot digitaler Tools auf dem Markt der Möglichkeiten und interessanten Podiumsdiskussionen. Zudem gab es in allen drei Jahren eine Verleihung des Preises für digitale Lehre. Dabei konnten Studierende der Universität Augsburg Lehrende nominieren, die in ihren Lehrveranstaltungen digitale Medien besonders innovativ und erfolgreich einsetzen. Der Preis besteht aus einer Urkunde und einem 500€ Gewinner:innen-Preisgeld 

 

Hier gibt es einen Überblick über die vielfältigen Programmpunkte der Veranstaltung des Digi:TaL Day 2024 sowie des Tages der digitalen Lehre für die Jahre 2023 und 2022: 

 

Digi:TaL Day 2024

 

Zentrales Beratungs- und Unterstützungsteam

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektkoordinatorin "KodiLL"
Pädagogische Psychologie
Projektkoordination
Pädagogische Psychologie
Rebecca Müller
Sekretariat Projekt KodiLL
DigiLLab
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Pädagogische Psychologie
Tugce Özbek
Mediendidaktikerin
DigiLLab
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät
Birgit Weckerle
Mediendidaktikerin
DigiLLab
Kerstin Martina Proske (in Elternzeit) M.Ed.
Mediendidaktikerin
DigiLLab

Ansprechpartner*innen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektkoordinatorin "KodiLL"
Pädagogische Psychologie
Prof. Dr. Ingo Kollar
Sprecher des DigiLLab
Pädagogische Psychologie
@ Stiftung Innovation in der Hochschullehre

 

Das Projekt „Kompetenzentwicklung durch digitale authentische und feedbackbasierte Lehr-Lernszenarien stärken“ wird im Rahmen der Förderbekanntmachung „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ (FBM2020) aus Mitteln der Stiftung Innovation in der Hochschulehre gefördert.

Allgemeine Kontaktinformationen:

 

Anschrift:
Universität Augsburg

Zentrum für digitales Lehren und Lernen (DigiLLab)

Universitätsstr. 10

86159 Augsburg


Telefon: +49 821 598-3150

E-Mail: kodill@digillab.uni-augsburg.de

 

 

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