Physik und Life Sciences
Nanostrukturen erforschen, Erkenntnisse über Quantenmaterie mit Methoden der experimentellen und theoretischen Physik gewinnen, und die Physik und Chemie biologischer Systeme besser verstehen – dies alles umfasst das Profilfeld Physik und Life Sciences an der Universität Augsburg. Dabei ist sie sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der anwendungsorientierten Forschung exzellent positioniert. Seit dem Jahr 2021 wird in diesem wissenschaftlichen Zweig auch weiche, aktive und lebende Materie erforscht.
Aktuelle Forschung
Wissenschaftliche Leitung bei europäischer Satellitenmission
Erfolg für die Universität Augsburg in der Weltraumforschung: Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat die Satellitenmission SOVA-S zur Umsetzung ausgewählt. Ziel ist es, ab 2030 die obere Atmosphäre mit einer speziellen Infrarotkamera zu untersuchen. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Michael Bittner und Dr. Sabine Wüst von der Universität Augsburg.
Neue Dimension in der Materialforschung
14 Tesla für neue Erkenntnisse über die Welt der Quantenmaterialien: Am Institut für Physik der Universität Augsburg ist eine hochmoderne 14-Tesla-Messplattform in Betrieb gegangen. Die Anlage ermöglicht Experimente unter extremen Bedingungen und eröffnet neue Einblicke in die physikalischen Grundlagen zukünftiger Technologien.
Pop-up-Store der Universität Augsburg zieht positive Bilanz
Nach zwei erfolgreichen Wochen hat der Pop-up-Store ./uni.hello_aux der Universität Augsburg in der Annastraße seine Türen geschlossen. Mit interaktiven Exponaten, Vorträgen, Mitmachangeboten und Schulprogrammen brachte die Universität Informatik und Künstliche Intelligenz direkt in die Augsburger Innenstadt. Hunderte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit.
Nichtlineares Verhalten von „Kagome Spineis“
Ein internationales Physikerteam unter Leitung der Universität Augsburg hat den Ordnungsübergang im magnetischen Material „Kagome Spineis“ geklärt. Die Forschenden konnten zeigen, dass eine spezielle Messgröße, die nichtlineare magnetische Suszeptibilität, einen Symmetriebruch im Material sichtbar macht. Die Entdeckung liefert neue Erkenntnisse über das Verhalten frustrierter Magnete.
Humboldt-Stipendiatin forscht zu Quantentechnologie
Seit Kurzem ist Dr. Beatriz Pérez González als Stipendiatin der Alexander von Humboldt Stiftung an der Universität Augsburg zu Gast. Die theoretische Physikerin arbeitet an der Schnittstelle von Quantenoptik, Festkörpertheorie und spinbasierten Quantentechnologien. Ihre Forschung könnte dazu beitragen, skalierbare Quantentechnologien zu entwickeln.