Institut für Materials Resource Management

Exploring new materials and processes for a resource efficient techno-economical development

Neuigkeiten

11. August 2022

Neuer Professor am MRM

Zum 01.08.2022 hat Prof. Dr. Daniel Vollprecht den Lehrstuhl für Resource and Chemical Engineering (RCE) am Institut für Materials Resource Management (MRM) übernommen. Er wurde 1983 in Bonn geboren, wuchs in Berlin auf, studierte von 2003 bis 2008 Mineralogie an der TU Bergakademie Freiberg und spezialisierte sich mit seiner an der Universität Aalborg (Dänemark) verfassten Diplomarbeit über das Hochtemperaturverhalten von Steinwolle im materialwissenschaftlichen Bereich. Während seiner Promotion am Institut für Angewandte Geowissenschaften der TU Graz (Österreich) beschäftigte er sich mit den Wechselwirkungen von wässrigen Lösungen und Mineralen, z.B. mit der Hydrothermalsynthese von Zeolithen und deren Anwendung zur Entfernung von Schwermetallen aus bergbaubeeinflussten Wässern. 2013 wechselte Herr Dr. Vollprecht in die Abfallwirtschaft, baute die Arbeitsgruppe "Mineralische Abfälle, Deponien und Altlasten" am Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft (AVAW) der Montanuniversität Leoben (MUL, Österreich) auf und habilitierte sich 2020 mit einer kumulativen Arbeit, die den Bogen von der Mineralogie und Auslaugbarkeit von Elektroofenschlacken über die Rückgewinnung von Rohstoffen aus Deponien und industriellen Abwässern und die sensorgestützte Sortierung von Kunststoffabfällen bis zur in-situ-Sanierung von Altlasten schlägt.

 

Als Professor für Resource and Chemical Engineering wird Prof. Vollprecht das Leitmotiv seiner Forschung, die Wechselwirkung zwischen Festkörpern (insb. mineralischen Nebenprodukten und Abfällen) und wässrigen Lösungen, entlang anthropogener Stoffkreisläufe untersuchen und das von ihm geprägte Forschungsfeld der "Abfallmineralogie" weiterentwickeln. Dabei steht für den designierten Vorsitzenden der Sektion "Angewandte Mineralogie" der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft (DMG) die gezielte Mobilisierung oder Immobilisierung von Wert- oder Schadstoffen in recyclingtechnischen Prozessen durch Anwendung mineralogischer Methoden und Konzepte im Vordergrund, um Stoffkreisläufe hochwertig und nachhaltig zu schließen und Schad- und Störstoffe auszuschleusen oder unschädlich zu machen. In der Lehre wird Herr Prof. Vollprecht, der in diesem Jahr den "Preis der Lehre" der Studierenden an der MUL erhielt, sowohl im Bachelor die Grundlagen der Technischen Chemie und der Umweltverfahrenstechnik vermitteln als auch in den Masterstudien Studierende für seine Forschungsschwerpunkte "Kreislauf- und Abfallwirtschaft" sowie "Rohstoff- und Abfallmineralogie" begeistern.

 

Die Universität Augsburg besetzt durch diese Berufung damit neue Forschungsfelder an der Schnittstelle von Materialwissenschaften und Umwelttechnik, bildet die gesamte Kreislaufwirtschaft in ihrem Forschungs- und Lehrportfolio ab und heißt Prof. Vollprecht herzlich willkommen.

[Resource and Chemical Engineering]
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7. Juli 2022

Neuer Master Materialchemie

Die Materialforschung ist im Hinblick auf globale Herausforderungen und Zukunftstrends Schlüsseltechnologie, weshalb hochqualifizierte Chemikerinnen und Chemikern mit Know-how im Bottom-Up-Design gefragt sind. Als Reaktion darauf startet im WS 2022/2023 der Masterstudiengang „Materialchemie“, der nach einem Bachelor der Materialwissenschaften, der Chemie und der Physik  offensteht.

[Universität Augsburg]
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29. Juni 2022

Fit für den Umgang mit KI in der Produktion

Die Projektgruppe „Bildungsprogramm KI in der Produktion“ hat das Ziel, die heutigen und zukünftigen Fachkräfte für das Thema „KI in der Produktion“ zu sensibilisieren und weiterzubilden. Initiiert wurde sie von der Universität Augsburg im Rahmen des KI-Produktionsnetzwerks Augsburg und unterstützt von der Industrie- und Handelskammer Schwaben sowie der Handwerkskammer für Schwaben.

[Universität Augsburg]
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23. Mai 2022

Showroom präsentiert „KI in der Produktion“

Ein Getriebe, das dank KI selbstständig seinen Zustand erkennt, ein virtueller Assistent, der Emotionen spiegelt: Was als Exponat spielerisch wirkt, sorgt für störungsfreie Produktionsabläufe, und ist im Showroom des KI-Produktionsnetzwerks Augsburg an der Universität Augsburg Beispiel für eine zukunftsweisende Arbeitsplatzgestaltung in der Industrie 4.0. Insbesondere Unternehmen sind hierher eingeladen.

[Universität Augsburg]
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20. Mai 2022

Technologiespezifische Rohstoffe zeigen in der Ökobilanz sehr kurze Nutzungsdauer

Wie lange werden metallische und mineralische Rohstoffe im Wirtschaftskreislauf genutzt – und wann endet ihre Verwendbarkeit? In einer mehrjährigen Forschungskooperation zwischen Wissenschaftlern aus Bordeaux, Augsburg und Bayreuth wurden diese Fragen zur Ökobilanz von 61 Metallen beantwortet. Die Ergebnisse wurden im hochrangigen Journal „Nature Sustainability“ veröffentlicht.

[Universität Augsburg]
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13. April 2022

Universität Augsburg übernimmt neues Gebäude

Im Januar 2022 schloss die Universität Augsburg einen Mietvertrag, durch den insgesamt 7.000m² Büro- und Hallenfläche auf dem Gelände des WALTER Technology Campus Augsburg gewonnen werden konnte. Die Fläche kann nun durch das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg bezogen werden, um die interdisziplinäre Forschung, Fertigung im industriellen Maßstab und Netzwerkarbeit voranzutreiben.

 

[Universität Augsburg]
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