Aktuelles aus der Forschung

20. September 2021

Temperaturextreme und ihr Einfluss auf die Gesundheit

Der Klimawandel stellt eine der größten Bedrohungen für die menschliche Gesundheit im 21. Jahrhundert dar. Die Zusammenhänge zwischen Wetter, Luft, Klima und der menschlichen Gesundheit besser zu verstehen ist wichtig, um geeignete Anpassungsmaßnahmen entwickeln zu können. Prof. Dr. Elke Hertig, Professorin für Regionalen Klimawandel und Gesundheit, untersucht mit ihrem Team Luftinhaltsstoffe und meteorologische Variablen, um sie mit Beobachtungen aus der klinischen Krankenversorgung zu verknüpfen.

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2. September 2021

Promotionspreis für Augsburger Chemiker

Der Promotionspreis der Fachgruppe Festkörperchemie & Materialforschung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) geht 2021 an den Augsburger Dr. Philip Netzsch. Er forscht bei Prof. Dr. Henning Höppe am Institut für Physik. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde am 1. September im Rahmen des GDCh-Wissenschaftsforums Chemie verliehen. Dr. Philip Netzsch untersucht Borosulfate. Für seine Publikation stellte er 34 neue Verbindungen dieser Materialklasse her und erschloss deren Struktur.

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18. August 2021

Neuer Band über die Gesellschaft und ihre (gefährdete) Umwelt

Der jüngste UN-Klimabericht hat den gesellschaftlichen Handlungsbedarf zur Abwendung der aufziehenden Klimakatastrophe noch einmal nachdrücklich unterstrichen. Der vierte Band der Internationalen Schriften des Jakob-Fugger-Zentrums der Universität Augsburg leistet seinen Beitrag zum Verständnis der historischen Ursachen und der gegenwärtigen Herausforderungen der Umweltkrise, um so nachhaltige Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

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5. August 2021

Die Folgen der Dürre für Landwirtschaft und das Binden von CO2

Eine internationale Studie zeigt, dass insbesondere in den nördlichen Breitengraden im Vergleich von 1982-1998 zu 2000-2016 das Pflanzenwachstum um 10,6 Prozent abgenommen hat. Grund sind Klimaextrem, insbesondere Dürre. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Ökosysteme zunehmend anfälliger für warme Dürren werden und negative Auswirkungen auf die Aufnahme von CO2 durch Pflanzen sowie auf die Landwirtschaft Folgen sind.

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29. Juli 2021

Depressionen und Burn-out bei Medizinstudierenden vorbeugen

An der neu eingerichteten Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg wird erforscht, wie sich Gesundheit und Wohlbefinden von Medizinstudierenden fördern lassen, um Risikofaktoren der ärztlichen Gesundheit wie Depressionen und Burn-out vorzubeugen. Die von der VolkswagenStiftung mit 700.000 Euro geförderte Studie erhebt mithilfe eines Fragebogens belastende Faktoren im Studium wie Prüfungsstress.

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27. Juli 2021

Viermetz-Wissenschaftspreis 2021 für Dr. Dennis Steininger

Dr. Dennis Steininger erhält den 15. Wissenschaftspreis der Kurt und Felicitas Viermetz Stiftung. Steininger ist ein profilierter Wissenschaftler und Gründer. Im Mittelpunkt seiner Forschungsarbeit steht der Themenkomplex Entrepreneurship und Digitalisierung. Der mit 10.000 Euro dotierte Viermetz-Wissenschaftspreis wird seit 2006 jährlich an der Universität Augsburg für herausragende Leistung innerhalb der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät vergeben.

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Weitere Forschungsprojekte

LeHet

Heterogenität im Bildungssystem zeigt sich in verschiedenen Ausprägungen und ist mit großen Herausforderungen für Lehrkräfte verbunden. Übergeordnetes Ziel des durch das BMBF im Rahmen der »Qualitätsoffensive Lehrerbildung« geförderten Projekts Lehrerprofessionalität im Umgang mit Heterogenität (LeHet) ist es, künftige Lehrer(innen) so gut wie möglich auf diese Herausforderungen vorzubereiten.

GeH Mit!

Unter diesem Projekttitel suchte eine zweijährige Längsschnittstudie des Instituts für Sportwissenschaft nach Möglichkeiten, einen nachhaltig gesundheitsförderlichen Lebenswandel bei Universitätsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern zu unterstützen. Am 23. Juli werden die Ergebnisse beim 8. Augsburger Gesundheitsdialog vorgestellt.

MOF&SAW

Augsburger Chemiker und Physiker berichten, wie ihnen mit Nanobeben und molekularen Schwämmchen auf einem Chip die extrem schwierige Trennung von Wasserstoff und Deuterium in einem Gasgemisch gelungen ist. Die neue Technologie verspricht z. B. die Möglichkeit, Schadstoffe und Umweltgifte in Echtzeit zu detektieren.

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