10. Juli 2019

Zielgerichtet in die Zukunft

Life Sciences aufbauen, interdisziplinär und vernetzt forschen und weiter digitalisieren – diese und weitere Vorhaben hat sich die Universität Augsburg für die nächsten Jahre auf die Fahnen geschrieben. Festgelegt sind sie neben anderen in den Zielvereinbarungen, die Präsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel und Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler am 8. Juli unterzeichnet haben.

8. Juli 2019

Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien 2019

Diversität in städtischen Verwaltungen und Rassismuserfahrungen in der Schule sind die Themen, mit denen sich Dr. Christine Lang und Aylin Karabulut in ihren Studien auseinandersetzen, für die sie am 15. Juli im Goldenen Saal des Rathauses mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien 2019 ausgezeichnet werden.

11. Januar 2016

Österreichischen Bibelübersetzer

Die Gemeinsame Kommission von Bund und Ländern (GWK) hat auf ihrer letzten Sitzung ein zum größten Teil an der Universität Augsburg durchzuführendes interakademisches Projekt mit einer Laufzeit von zwölf Jahren (2016 bis 2027) und einem Jahresbudget von 370.000 Euro beschlossen. Der Augsburger Antragsteller Prof. Dr. Freimut Löser (Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters) hat es gemeinsam mit Prof. Dr. Jens Haustein (Universität Jena) und PD Dr. Martin Schubert (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) konzipiert.

11. Juni 2019

Legitimation durch Krieg und Sieg? Oder durch Frieden?

Trifft die in der altertumswissenschaftlichen Forschung nach wie vor vorwiegende Annahme zu, hellenistische Könige hätten sich unentwegt durch Verweise auf ihre in Kriegen errungenen Siege rechtfertigen müssen? Spricht bei genauerem Hinsehen nicht viel dafür, dass die Abwesenheit von Krieg und ein Leben in Frieden das war, was von ihnen erwartet wurde und worauf abzuheben sie sich in ihrer Selbstdarstellung bemühten? Ein solches genaueres Hinsehen ermöglicht die DFG im Forschungsprojekt „Friedenskultur(en) und monarchische Repräsentation in der hellenistischen Staatenwelt“.

20. Mai 2019

Digitaler Stress

An der Universität Augsburg sind vier der elf Teilprojekte des Forschungsverbunds ForDigitHealth angesiedelt, in dem fünf bayerische Universitäten gemeinsam über Stress forschen, den die Digitalisierung bei Menschen auslöst und wie diese gesundheitsfördernd gestaltet werden kann. Einerseits befassen sie sich die Augsburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler damit, wie im Kontext des Arbeitsplatzes und der Freizeit mit digitalem Stress umgegangen wird. Andererseits wird untersucht, wie das Thema als gesellschaftliches Phänomen in der Medienberichterstattung dargestellt wird und welchen Beitrag aufmerksame, stresssensible und gesundheitsförderliche KI-Komponenten leisten können.

Weitere Forschungsprojekte

LeHet

Heterogenität im Bildungssystem zeigt sich in verschiedenen Ausprägungen und ist mit großen Herausforderungen für Lehrkräfte verbunden. Übergeordnetes Ziel des durch das BMBF im Rahmen der »Qualitätsoffensive Lehrerbildung« geförderten Projekts Lehrerprofessionalität im Umgang mit Heterogenität (LeHet) ist es, künftige Lehrer(innen) so gut wie möglich auf diese Herausforderungen vorzubereiten.

GeH Mit!

Unter diesem Projekttitel suchte eine zweijährige Längsschnittstudie des Instituts für Sportwissenschaft nach Möglichkeiten, einen nachhaltig gesundheitsförderlichen Lebenswandel bei Universitätsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern zu unterstützen. Am 23. Juli werden die Ergebnisse beim 8. Augsburger Gesundheitsdialog vorgestellt.

MOF&SAW

Augsburger Chemiker und Physiker berichten, wie ihnen mit Nanobeben und molekularen Schwämmchen auf einem Chip die extrem schwierige Trennung von Wasserstoff und Deuterium in einem Gasgemisch gelungen ist. Die neue Technologie verspricht z. B. die Möglichkeit, Schadstoffe und Umweltgifte in Echtzeit zu detektieren.

Suche