Aktuelles
CAAPS-Direktor erhält RSE-Award und DAAD-Förderung
Prof. Dr. Daniel Peterseim, Professor für Numerische Mathematik und Direktor des Centre for Advanced Analytics and Predictive Sciences (CAAPS), erhält Förderungen im Rahmen der Autumn 2025 RSE Research Awards sowie des PPP-Programms des DAAD mit Schottland.
Mit KI bis zu 100-mal schneller zum idealen Spritzguss-Bauteil
Viele Alltagsgegenstände entstehen im Spritzgussverfahren. Bevor ein neues Produkt entsteht, muss softwaregestützt Einiges geprüft werden. Im Centre for Future Production kombinierte das Team um Prof. Dr.-Ing. Nils Meyer klassisch-physikalische sowie KI-gestützte Modelle in einer Software, die die nötigen Berechnungen in nur wenigen Sekunden durchführt.
Lehrstuhlsekretärin / Lehrstuhlsekretär (m/w/d), Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät
Lehrstuhl für Experimentalphysik I (Prof. Dr. Jan Lipfert)
Bewerbungsschluss: 17. Juli 2026
Nichtlineares Verhalten von „Kagome Spineis“
Ein internationales Physikerteam unter Leitung der Universität Augsburg hat den Ordnungsübergang im magnetischen Material „Kagome Spineis“ geklärt. Die Forschenden konnten zeigen, dass eine spezielle Messgröße, die nichtlineare magnetische Suszeptibilität, einen Symmetriebruch im Material sichtbar macht. Die Entdeckung liefert neue Erkenntnisse über das Verhalten frustrierter Magnete.
Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2026 für Mathematiker Dominik Schmid
Die Universität Augsburg freut sich über eine herausragende Auszeichnung für ihren wissenschaftlichen Nachwuchs: Juniorprofessor Dr. Dominik Schmid wird mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2026 geehrt, der als wichtigste deutsche Auszeichnung für Forscherinnen und Forscher in einer frühen Karrierephase gilt. Dies gab der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn bekannt.
Tag der Mathematik für Schülerinnen und Schüler am 28. Februar 2026
Interessierte der Jahrgangsstufen 5 bis 10 können beim Tag der Mathematik an der Universität Augsburg ihr Lieblingsfach aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Die Veranstaltung findet am Samstag, 28. Februar 2026 im Gebäude H der Universität statt. Um Anmeldung bis zum 21. Februar wird gebeten.
KI-Zertifikat für Azubis erhält Hermann-Schmidt-Preis 2025
Seit zwei Jahren bietet das KI-Produktionsnetzwerk an der Universität Augsburg mit dem „KI-Zusatzzertifikat für Auszubildende“ jungen Menschen aus Industrie und Handwerk einen ersten Kontakt zum Thema „KI in der Produktion“. Nun überzeugte der Kurs eine unabhängige Fachjury und wurde am 27. Januar vom Bundesinstitut für Berufsbildung mit dem Hermann-Schmidt-Preis 2025 ausgezeichnet.
Die kleinste Weihnachtskrippe der Welt kommt aus Augsburg
Das Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung der Universität Augsburg (AMU) beendet das Jahr seines 25-jährigen Bestehens mit einem Rekord. Wissenschaftler haben die vermutlich kleinste Weihnachtskrippe der Welt geschaffen: mit einem Ionenstrahl in eine hauchdünne Goldschicht gebrannt.
Antimon-Borosulfat zeigt extrem schwache Bindung
Ein Augsburger Forschungsteam hat zusammen mit Teams aus Münster und Aachen mithilfe der Mößbauer-Spektroskopie an Antimon-Borosulfaten nachgewiesen, dass zwischen Metallion und Anion nur eine extrem schwache Bindung vorliegt. Die Erkenntnisse wurden jüngst in der renommierten Fachzeitschrift Angewandte Chemie veröffentlicht.
Spannung schaltet antiferromagnetische Zustände auf Nanosekunden-Zeitskalen um
Physikern der Universität Augsburg ist es zusammen mit Mitarbeitern der Budapest University of Technology and Economics und der Rutgers University, USA, gelungen, einen antiferromagnetischen Zustand in einem Isolator durch Spannungspulse innerhalb von einigen zehn Milliardstel Sekunden zu schalten. Die Arbeit ist Teil des Transregio-Sonderforschungsbereichs ConQuMat – Constrained Quantum Matter.
Neue Professur für Kernfusion kommt nach Augsburg
Quantensiebe: Forscher trennen nahezu identische Wasserstoffisotope
Augsburger Chemiker konnten zusammen mit einem Konsortium aus internationalen Kolleginnen und Kollegen einen bedeutenden Fortschritt bei der Trennung von Wasserstoff und Deuterium durch sogenanntes Quantensieben in einem metall-organischen Gerüstnetzwerk erzielen. Die Erkenntnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.